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Aktuelles

Jemanden aufs Kreuz legen

Geschrieben von Thomas Schneider am 17. Juli 2026

von Thomas Schneider Ursprünglich kommt die Redewendung „Jemanden aufs Kreuz legen“ aus der Zeit, in der es üblich war, Folter anzuwenden. Derjenige, der die Strafe über sich ergehen lassen mußte, wurde auf ein kreuzartiges Gestell gelegt, auf dem er dann für seine Schuld qualvoll büßen mußte. So mancher überlebte eine solche Tortur nicht. Weniger grausam ist die … [Weiterlesen...] ÜberJemanden aufs Kreuz legen

Die große Zersetzung

Geschrieben von Thomas Schneider am 15. Juli 2026

von Thomas Schneider In der DDR war es das Ministerium für Staatssicherheit (MfS/Stasi), das oppositionelle Bürger überwachte, sie entweder erpreßte und zu Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) der Stasi machte oder ihr Leben kaputtmachte – bis hin zur Abschiebung in psychiatrische Anstalten oder Inhaftierung in Zuchthäuser. Auch die Existenz von Familienangehörigen wurde zumeist … [Weiterlesen...] ÜberDie große Zersetzung

Hauptsache gesund!

Geschrieben von Thomas Schneider am 15. Juli 2026

von Thomas Schneider Wer eine Klinik (außer vielleicht bei einem Krankenbesuch) noch nicht wirklich von innen gesehen hat, der sollte – angesichts der teils schweren Krankheitsfälle auf so manchen Stationen – Gott an jedem neuen Tag viel Lob und Dank entgegenbringen. Ich warte auf meine Untersuchung. Vor mir im Wartezimmer drei Männer und eine Frau, allesamt in … [Weiterlesen...] ÜberHauptsache gesund!

Farbe bekennen

Geschrieben von Thomas Schneider am 13. Juli 2026

von Thomas Schneider Die Redewendung „Farbe bekennen“ hat ihren Ursprung im Kartenspiel, beispielsweise beim Skat, Doppelkopf oder Schafkopf. Der Spieler muß „bekennen“, ob er die angespielte Farbe bedienen kann oder nicht. Wer Pik angespielt bekommt, muß Pik legen. Damit zeigt er offen, was er „auf der Hand“ hat. Aus solcher Spielregel entwickelte sich die Wertigkeit der … [Weiterlesen...] ÜberFarbe bekennen

Einen Keil dazwischentreiben

Geschrieben von Thomas Schneider am 11. Juli 2026

von Thomas Schneider Ursprünglich kommt die Redewendung „Einen Keil dazwischentreiben“ aus der Holzverarbeitung. Über viele Jahrhunderte hinweg wurde jeder Baum nach dem Fällen – unter Zuhilfenahme eines großen Schlaghammers – mit einem Keil aus Holz oder Metall entlang der Maserung gespalten. In der übertragenen Sprache wird das Bild des Spaltens auf soziale Beziehungen … [Weiterlesen...] ÜberEinen Keil dazwischentreiben

Wird die „Kirche Kunterbunt“ noch bunter?

Geschrieben von Thomas Schneider am 10. Juli 2026

von Ernst Martin Borst Im aktuellen Newsletter (Juli/August 2026) des Gnadauer Verbandes wird mitgeteilt, dass die bisherige Bewegung „Kirche Kunterbunt“ (KKB) am 18. Juni 2026 nun zu einem Verein umstrukturiert wurde. KKB formuliert: „Aus einer kunterbunten Idee ist in den letzten Jahren eine große ökumenische Bewegung im deutschsprachigen Raum geworden. Aktuell zählen … [Weiterlesen...] ÜberWird die „Kirche Kunterbunt“ noch bunter?

Seine Felle davonschwimmen sehen

Geschrieben von Thomas Schneider am 9. Juli 2026

von Thomas Schneider Die Redewendung „Seine Felle davonschwimmen sehen“ wird zur Realität, wenn der Mensch seine Hoffnungen mehr und mehr schwinden sieht oder sein Vorhaben endgültig zu scheitern droht. Er verliert die Kontrolle über sein Leben oder über eine konkrete Situation und kann den drohenden Verlust nicht mehr aufhalten. Ursprünglich stammt die Redensart aus dem … [Weiterlesen...] ÜberSeine Felle davonschwimmen sehen

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