
von Tobias Riemenschneider
Jan Böhmermann lästert Gott – wieder einmal. In seiner Sendung vom 2. Oktober ´26 zeigt er den Herrn Jesus Christus am Kreuz – leidend, entblößt, gedemütigt, sterbend – und sexualisiert Ihn, indem er Ihn süffisant mit anzüglichen Bezeichnungen aus der queeren Szene belegt.
Er tut dies öffentlich im deutschen Staatsfernsehen – in seiner Satiresendung, die längst zu einer aggressiv antichristlichen linken Propaganda-Show verkommen ist.
Dafür erhält er ein Jahreshonorar im hohen sechsstelligen Bereich – zwangsfinanziert von uns allen. Das ist besonderer Hohn, wenn man uns zwingt, dafür zahlen, dass man unserem Gott lästert.
Die Sendung vom 2. Oktober begann mit einer Szene, in der Böhmermann den AfD-Politiker Ulrich Siegmund darstellt, wie er absichtlich mehrfach von einem LKW überfahren wird – unterlegt mit Lachern. Die Vorstellung, Herrn Siegmund zu ermorden, ist für Böhmermann offenbar eine Riesen-Gaudi.
Dass Linke das Ermorden Christlich-Konservativer feiern, ist spätestens seit dem Mord an Charlie Kirk kein Geheimnis mehr.
Zu Mord und Totschlag scheint Böhmermann ohnehin ein seltsames Verhältnis zu haben. In seiner Sendung vom 21. November ´25 hatte er in einer – nach meinem Dafürhalten – unerträglich menschenverachtenden und gotteslästerlichen Weise die Tötung von Kindern im Mutterleib thematisiert und Christen und Lebensschützer diffamiert – wie lustig!
Ich wollte damals auf die Sendung reagieren, war aber dermaßen abgestoßen, dass ich mich nicht dazu bringen konnte, die Sendung zu Ende zu sehen.
Böhmermanns Attacken gegen das Christentum fügen sich ein in eine Reihe von Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, in denen gläubige Christen als Gefahr diffamiert und in die Nähe von Rechtsextremen gerückt werden. Das Christentum ist seit jeher Erzfeind der Linken, steht es doch für alles Göttliche und Gute, was die Linke hasst.
Erst kürzlich hatte die Beobachtungsstelle für Intoleranz gegenüber und Diskriminierung von Christen in Europa (OIDAC) bemängelt, dass der ÖRR anti-christliche Straftaten verharmlose.
In seiner Sendung vom 2. Oktober hatte Böhmermann zudem die Staatskirchen gelobt – für ihren «Kampf gegen Rechts» gelobt und in diesem Zusammenhang die Bibel als linksextremes Buch mit geilen Sexszenen bezeichnet.
In den sozialen Medien freuten sich Influencer, wie Hannah Ferber, Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Hessen/Nassau, über Böhmermanns Lob – seine Gotteslästerungen blieben unerwähnt.
Unter Ferbers Video kommentierte die EKD und bedankte sich für ihr Engagement für die christlichen Grundwerte – kein Wort zu Böhmermanns Gotteslästerungen. So viel zum geistigen Zustand der evangelischen Kirche in Deutschland.
Herr Böhmermann, Sie meinen, sie spotten und verlachen Gott? In Wahrheit spottet Gott Ihnen, denn Er sieht Ihr Ende. Der Ewige lacht über Sie und Ihr törichtes und vergebliches Toben gegen den Allmächtigen und gegen Seinen König, der alle Seine Feinde zerschmettern wird. (Ps 2)
Herr Böhmermann, Sie haben den Herrn der Herrlichkeit gelästert auf entsetzliche Weise. Aber hier ist, was Sie wissen müssen: Jesus Christus, den Sie verhöhnen, trug am Kreuz die Sünden der Welt.
Er kann auch Ihre Sünden wegnehmen. Er wird Ihnen alle Lästerung vergeben, wenn Sie bereuen und umkehren zu Gott und glauben an den Mann am Kreuz, den Sie verspotten. Ich bete für Sie. Möge Gott Ihnen gnädig sein.
