
von Ernst Martin Borst
Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Frankfurt K.d.ö.R (Baptisten) am Tiergarten feiert am 30. August 2026 ihr 175jähriges Bestehen. Kennzeichen dieser Gemeinde (die zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden gehört), ist ihre große, theologische Offenheit. So rühmt sie sich, dass man schon frühzeitig „Pastorinnen“ anerkannt habe und eine liberale Theologie vertrete. Der Pressesprecher der Gemeinde schreibt:
„Die Gemeinde selbst ist geprägt von einer großen theologischen Offenheit. Schon in den 1960er-Jahren wurde eine Frau in die Gemeindeleitung berufen und später auch eine Pastorin. Die Gemeinde hat sich über die Jahre ihre liberale Theologie bewahrt und blickt zuversichtlich auf die nächsten Jahre, um mit Gottes Führung Gemeinde in und für Frankfurt zu sein.“
Wie sehen solches liberale Verhalten und diese große theologische Offenheit in der Praxis aus?
- Die Gemeinde ist stark ökumenisch ausgerichtet und weist auf ihrer Homepage ausdrücklich darauf hin: „Wir arbeiten mit und unterstützen die ‚Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen‘„ (ACK).
- Die Gemeinde arbeitet auch interreligiös. Auch darauf wird extra deutlich hingewiesen: „Ausdrücklich begrüßen wir auch den Dialog im ‚Rat der Religionen‘.“
Dieser „Rat der Religionen“ ist nicht nur ein Gesprächskreis zur Verständigung, sondern er organisiert auch gemeinsame religiöse Veranstaltungen, so z.B. eine multireligiöse Feier anlässlich des 175. Jahrestages der Nationalversammlung in der Paulskirche in Frankfurt. Bei diesem interreligiösen „Gottesdienst“ waren u.a. Juden, Moslems, Mormonen, Buddhisten, Hinduisten, Bahais und „Christen“ aktiv beteiligt. Die musikalische Leitung hatte der sog. Interreligiöse Chor Frankfurt.
- Offen ist diese Baptistengemeinde anscheinend auch für queere Lebensgemeinschaften. Durch ihre Mitgliedschaften im BEFG, in der ACK und bei der Evangelischen Allianz in Frankfurt am Main kommt es automatisch zu gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen mit sogenannten Willkommensgemeinden. Das sind Gemeinden und Kirchen, in denen queere Menschen nicht nur sehr gerne willkommen sind, sondern auch mitarbeiten dürfen. In vielen dieser Gemeinden werden queere Paare auch gesegnet oder getraut. AG WELT berichtete darüber.
Eine Gemeinde, die ausdrücklich darauf hinweist, ökumenisch und interreligiös zu agieren und zudem die Ordnungen GOTTES zum Thema Frau und Mann beiseiteschiebt, tritt GOTTES Wort mit Füßen. GOTT duldet keine anderen Götter neben sich und auch keine falschen Lehren. All diese Praktiken sind GOTT ein Greuel. Deutlich steht in der BIBEL: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ 2.Mose 20,3 – „Jesus spricht zu ihm (Thomas): Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Johannes 14,6
Wer, wie die Frankfurter Baptisten, ökumenisch und interreligiös arbeitet, erweckt bei den Menschen den Eindruck: Es ist völlig egal, ob ich der katholischen, der hinduistischen oder der buddhistischen Lehre folge, Hauptsache ich habe irgendeinen Glauben. Statt den Menschen in aller Deutlichkeit die Botschaft des Evangeliums von Jesus Christus zu predigen, werden die Menschen engagiert in die Irre geführt.
