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Sich den Mund und die Finger verbrennen

Geschrieben von Thomas Schneider am 21. Juli 2026

Foto: Modellbild

von Thomas Schneider

„Sich den Mund und die Finger verbrennen“ – Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen? Ganz so einfach gestaltet sich die Bewertung dieser Redewendungen natürlich nicht.

„Sich den Mund verbrennen“ bedeutet: etwas Unbedachtes sagen, in dessen Folge meist Kritik und Ablehnung zu erwarten sind. „Sich die Finger verbrennen“ bedeutet: sich auf eine bestimmte Sache einlassen und dabei Schaden nehmen. Sei es durch eigenes Fehlverhalten, falsche Einschätzung oder Einmischen in fremde Angelegenheiten.

Und doch sind „beide Fliegen unter eine Klappe“. Es sind zwei Bilder, die uns im Alltag begegnen. Ob der Mensch etwas Heißes (Unbedachtes) sagt oder Heißes (Falsches) tut – auf Unvorsichtigkeit folgt Schmerz.

„Sich den Mund verbrennen“: Worte, die gesprochen werden, haben ungeheure Macht. In Sprüche 18,21 heißt es mahnend: „Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge.“ Ein Richter, der das Urteil über einen Angeklagten gesprochen hat, ohne sich tiefgründig mit der Sachlage und den Anklagepunkten auseinandergesetzt zu haben, hat leichtfertig bzw. fahrlässig gehandelt – vielleicht sogar aus ideologisch- politischen Gründen mit Vorsatz. „Wo viele Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab.“ (Sprüche 10,19) Im Jakobusbries (3,5-6) wird die Zunge mit einem „Feuer“ verglichen, „als die Welt der Ungerechtigkeit erweist sich die Zunge unter unseren Gliedern“.

Beispielgebend sind ungerechte Gerichtsurteile gegen Ärzte, die in den „Corona“-Jahren nach ihrem Gewissen gehandelt und dem Nürnberger Kodex (NK) folgend zum Wohle des einzelnen Menschen Entscheidungen getroffen haben. Maskenpflicht oder Impfungen sahen sie (das ist längst eindeutig belegt) als gesundheitsgefährdend. Die „Corona-Impfkampagne“ war (auch das ist längst eindeutig belegt) ein weltweites medizinisches Experiment am Menschen. Die Inhaftierung oder Verfolgung von Ärzten wegen Ausstellung von Maskenattesten und ärztlichen Befunden ist ein eklatanter Verstoß gegen diese ethische Doktrin.

„Sich die Finger verbrennen“: Der Mensch greift (bildlich: mit den Fingern) nach Dingen, die verlockend sind und erleidet dabei Schaden. Der Familienurlaub auf der spanischen Insel Teneriffa ist schon lange geplant. Zwei Monate vor dem Termin: „Corona“. Die Flugreise wird nur genehmigt, wenn alle geimpft sind. Einchecken nur mit Maske und Impfnachweis. Weil sich alle schon so sehr auf die Erholung gefreut haben, geht es in das nächste Impfzentrum und dann auf Teneriffa. Doch die Freude hielt nicht lange an. Zum ersten Strandbesuch kam es nicht. Der Vater bekommt Kreislauf- und Herzbeschwerden. Die erste Frage des Arztes: „Sind Sie geimpft?“ Die Lust am Urlaub, der nun abgebrochen werden muß, ist der ganzen Familie vergangen. Auch an einer falschen Entscheidung kann man sich seine „Finger verbrennen“.

Wenn sich der Mensch „seinen Mund verbrennt“ oder „seine Finger verbrennt“, dann hat er ohne die Weisheit gehandelt, die von Gott kommt. Schließlich ist ER ja sein Schöpfer. Leichtfertig meint der Mensch: „Wird schon nicht so schlimm sein!“. Die Quittung auf eine solche verblendete Haltung läßt oft nicht lange auf sich warten. Der Mensch müßte doch aus Fehlern klug werden. (Wir werden es auch nach „Corona“ noch mehrfach leidvoll erleben: Der Mensch ist unbelehrbar.) Der bekannte Humorist Wilhelm Busch ergänzte den Spruch „Aus Fehlern wird man klug“ ironisch mit den Worten „drum ist einer nicht genug“. Wer dazulernen will, läßt sich gerne belehren. Doch wer es haßt, auf Fehler hingewiesen zu werden, der ist einfach nur dumm (nach Sprüche 12,1).

Wenn du dir den Mund und die Finger nicht verbrennen willst, dann halte dich an die Bibel. Sie gibt dir präventiv, also in größter Vorsorge, notwendige Lehrstunden. Der Jünger Petrus sagte zu Jesus: „Niemals werde ich dich verleugnen!“ (Mk 14,31) Er mußte reumütig eingestehen, daß er sich den Mund anständig verbrannt hatte. – Wie du dir im Sexuellen leicht die Finger verbrennen kannst, das lehrt Gott in Sprüche 6,27-28: „Kann auch jemand ein Feuer unterm Gewand tragen, ohne daß seine Kleider brennen? Oder könnte jemand auf Kohlen gehen, ohne daß seine Füße verbrannt würden? So geht es dem, der zu seines Nächsten Frau geht; es bleibt keiner ungestraft, der sie berührt.“ Gottes Wort ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

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