
von Ernst Martin Borst
GOTTES WORT ist das Fundament einer biblischen Gemeinde. Die BIBEL zeigt uns an sehr vielen Stellen, wie wichtig und notwendig GOTTES WORT für uns und die Gemeinde ist. GOTTES WORT ist:
- Schärfer als ein Schwert „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Überlegungen des Herzens.“ Hebräer 4,12
- Nahrhafte Milch „…wie neugeborene Kinder seid begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, damit ihr durch diese wachst zur Errettung.“ 1.Petrus 2,2
- Licht „Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad.“ Psalm 119,105
- Feuer und Hammer „Ist mein Wort nicht so – wie Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?“ Jeremia 23,29
- Zielführend „So wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.“ Jesaja 55,11
Das WORT GOTTES zeigt uns nicht nur auf, wie wichtig die BIBEL ist, sondern es zeigt uns auch, wie die Menschen der BIBEL das WORT GOTTES liebten und danach handelten.
„Ich weiche nicht von deinen Rechten; denn du lehrest mich. Dein Wort ist meinem Munde süßer denn Honig. Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege.“ Psalm 119,103-104
„Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“ Apostelgeschichte 2,42
„Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist; und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Leuten an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren.“ 2.Timotheus 2,1
Bei dem Bau einer Gemeinde geht es darum, JESUS CHRISTUS nachzufolgen. ER ist der HIRTE SEINER Gemeinde. Die Gemeinde ist SEINE Herde und folgt IHM nach. SEIN WORT gilt! SEIN AUFTRAG gilt! SEINE Richtung und SEIN Weg gelten. Die Herde folgt dem HIRTEN! Schafe oder eine ganze Herde, die nicht auf den Hirten achten und eigene Wege gehen, sind verloren.
Nun gibt es viele Kirchen und Gemeinden, die eigene Wege gehen, die meinen, die BIBEL sei nicht zu 100% GOTTES WORT, weil es ist nicht alles wörtlich zu nehmen ist, oder sie treffen ähnliche Aussagen. Dazu gehört auch die Evangelisch-freikirchliche Baptistengemeinde (EFBG) in Berlin Schöneberg, Hauptstr. 125 a. Sie steht hier beispielhaft für viele andere.
Die EFBG Berlin Schöneberg hat das biblische Fundament verlassen und geht eigene menschliche Wege. Dies zeigt sich in mehreren Bereichen. Zu nennen sind hier beispielhaft:
- Ihre ökumenischen und interreligiösen Netzwerke
Diese EFBG gehört über die Mitgliedschaften:
- Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
- Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK)
- Evangelische Allianz in Deutschland (EAD)
- Vereinigung Evangelischer Freikirchen
- Ökumenischer Rat der Kirchen (ÖRK)
- Interreligiöses Kuratorium des Projektes „Weißt du, wer ich bin?“
- Gemeinsam für Berlin e.V.
- Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgesellschaften e.V. (AKR)
- Lange Nacht der Religionen in Berlin e.V.
und zu vielen weiteren Initiativen und Netzwerken. Damit praktiziert die EFBG Gemeinschaft mit ökumenischen und interreligiösen Kirchen und Religionen sowie esoterischen Bewegungen. Mit diesem Verhalten akzeptiert sie Irrlehren und okkulte Praktiken. Die klare biblische Botschaft, dass JESUS CHRISTUS der einzige Weg zu GOTT ist, wird dadurch in Frage gestellt. GOTTES WORT ist da ganz eindeutig, von Irrlehren und Irrlehrern gilt es sich zu trennen:
„Aber selbst, wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.“ Galater 1,8
- Pastorinnen
In der EFBG sind Frau Dagmar Wegener und Frau Flor Abojalady als „Pastorinnen“ angestellt. Im WORT GOTTES sind Pastorinnen nicht vorgesehen, im Gegenteil, dort steht:
„Die Frauen sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern unterwürfig zu sein, wie auch das Gesetz sagt.“ 1.Korinther 14,34
„Ihr Frauen, unterstellt euch euren Männern, so wie ihr euch dem Herrn unterstellt. Denn so wie Christus das Oberhaupt der Gemeinde ist – er hat sie ja gerettet und zu seinem Leib gemacht -, so ist der Mann das Oberhaupt der Frau. Und wie die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen, und zwar in allen Dingen.“ Epheser 5,22-24
Hier geht es nicht um Diskriminierung von Frauen, sondern um die von GOTT gegebenen Ordnungen. Auch wenn die EFBG es leugnet: Die BIBEL macht zwischen Mann und Frau einen Unterschied. Schon bei der Schöpfung ist der Unterschied sichtbar. Den Mann formte ER aus Erde und hauchte ihm Leben ein. Die Frau, als Gehilfin des Mannes, baute ER aus einer Rippe des Mannes. Schon hier im ersten Buch der BIBEL beginnen die Ordnungen GOTTES und ziehen sich dann durch die gesamte BIBEL. Dabei geht es um das Gesamtthema: CHRISTUS ist das Haupt der Gemeinde und das Haupt des Mannes, und der Mann ist das Haupt der Frau. Der Mann ist auch (natürlich unter CHRISTUS) das Haupt der Gemeinde. Die Aufgaben von Mann und Frau unterscheiden sich, aber beide sind gleichermaßen wertvoll. Wer diese Ordnungen beiseite schiebt, handelt gegen den lebendigen GOTT.
- EFBG ist Teil der LGBTQ-Bewegung
Es ist im Grunde genommen unfassbar. Eine ehemals evangelikale bibeltreue Gemeinde ist nun Teil der LGBTQ-Bewegung. Hier wird es ganz deutlich: Wenn zwar langsam, so aber doch kontinuierlich die biblische Grundlage Stück für Stück aufgegeben wird, ist mit einmal alles möglich. So wurde EFBG Teil von Zwischenraum e.V.. Über dieses LGBTQ-Netzwerk berichtete AG WELT bereits. In der EFBG können queere Menschen nicht nur Mitglied werden, sondern sie können dort auch mitarbeiten, und gleichgeschlechtliche Paare können dort auch heiraten. Auf ihrer Homepage werden queere Menschen ausdrücklich angesprochen und eingeladen:
„Bei Gott sind alle willkommen. Alle! So unterschiedlich und kreativ wie wir sind, so ist auch die Gemeinde Raum für diese ausnahmslose Vielfalt. Diese Überzeugung wollen wir in den urbanen Raum Berlins hineintragen. Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen die Liebe Gottes in ihrem Leben als einen Zuspruch erfahren können. Wir sind eine Gemeinde, in der alle Menschen ein Zuhause finden können: Menschen aller Geschlechter und aller Sexualitäten, queere Menschen, Menschen aus unterschiedlichsten Nationen, Menschen aller Hautfarben, Menschen mit Handicaps ebenso wie ohne. Wir stellen uns bewußt gegen die Diskriminierung queerer Menschen und arbeiten an uns selbst, wo wir Diskriminierung an uns entdecken. Darum segnen und trauen die Pastor:innen unserer deutschen Gemeindegruppe auch gleichgeschlechtliche Paare.“
Zur Rechtfertigung dieser Praxis vertritt die EFBG eine völlig falsche Lehre. Sie behauptet, dass es in der BIBEL keine Hinweise gibt, die Homosexualität verbieten oder darauf hinweisen, dass sie Sünde sei. Klare und eindeutige Bibelstellen werden bewusst ausgeklammert oder wegdiskutiert. Dabei zeigt schon die Schöpfungsordnung: GOTT schuf Mann und Frau! Er schuf nicht Frau und Frau, auch nicht Mann und Mann. Es steht in der BIBEL auch nicht: Darum wird ein Mann Vater und Vater verlassen und an seinem MANN hangen, sondern es steht klipp und klar: „Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden sein ein Fleisch.“ 1.Mose 2,24
Diese Aussage wird im Neuen Testament ausdrücklich noch einmal bestätigt: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und sich mit seiner Frau verbinden.“ Epheser 5,31
In der BIBEL geht es immer nur um Mann und Frau. So auch hier: „Ihr Männer, liebt eure Frauen.“ Kolosser 3,19; Epheser 5,25 Also auch hier steht nicht: „Ihr Männer, liebt eure Männer“ oder: „Ihr Frauen, liebt eure Frauen.“ Wir erkennen im WORT GOTTES ganz deutlich: Es handelt sich bei dem Thema „Mann und Frau“ um ein Schöpfungsprinzip. Das belegen schon die Verse in 1.Mose 2,27-28: „Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er ihn. Er schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie: „Seid fruchtbar und vermehrt euch!“
Diese von GOTT geschenkte Schöpfungsordnung gilt allen Menschen. Egal ob sie an GOTT glauben oder nicht! Gleichgeschlechtliche Paare können zwar gegen GOTTES Willen heiraten, aber eigene Kinder werden sie nicht bekommen. Neben diesen klaren Hinweisen, die eindeutig aufzeigen, dass Homosexualität nicht von GOTT gewollt ist, gibt es natürlich auch Aussagen in der Bibel, die Homosexualität klar und eindeutig verbieten: „Du sollst bei keiner Mannsperson liegen wie beim Weib; denn das ist ein Gräuel.“ 3.Mose 18,22 – „Denn ihre Frauen haben den natürlichen Gebrauch vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.“ Römer 1,26-27
Weder die von GOTT angeordnete Schöpfungsordnung noch die klaren Warnungsworte in 3.Mose und in Römer 1 können wegdiskutiert oder geleugnet werden. Persönliche Meinungen und Ansichten spielen bei dieser Thematik keine Rolle. Entscheidend ist, was GOTTES WORT sagt. Die Schöpfungsordnung ist ausführlich im WORT GOTTES dargelegt. Was außerhalb dieser Ordnung praktiziert wird, ist eindeutig Sünde.
Fazit
Die EFBG ignoriert zentrale Aussagen der BIBEL und verführt die Menschen in mehrfacher Hinsicht:
- durch ihre ökumenische und interreligiöse Verbundenheit erweckt sie den Eindruck, dass es viele Wege zu GOTT gibt;
- durch die Tätigkeiten ihrer „Pastorinnen“ leugnet sie gegenüber den Menschen die Ordnungen GOTTES;
- durch ihre Mitarbeit in der LGBTQ-Bewegung führt sie die Menschen direkt in die Sünde.
Nochmals: Die EFBG-Gemeinde in Schöneberg steht hier nur stellvertretend für leider immer mehr Gemeinden. Viele Gemeindemitglieder sind einfach zu träge und lassen einfach alles geschehen. GOTT sucht jedoch Menschen, die aufstehen und Klartext reden. Dabei geht es nicht um die Verurteilung von Menschen, sondern darum, dass Sünde beim Namen genannt wird. So muss, wenn eine gleichgeschlechtliche Trauung stattfindet, dies als Sünde genannt werden. Möge GOTT Gnade schenken, dass Gemeindeglieder wach und mutig werden.
