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Aktuelle Seite: Start / Weltanschauung allgemein / Peter Hahne: „Finger weg von unseren Kindern!“

Peter Hahne: „Finger weg von unseren Kindern!“

Geschrieben von Thomas Schneider am 2. Juni 2026

Peter Hahne – Foto: Thomas Schneider, AG WELT

von Thomas Schneider

Bereits zum vierten Mal hatten die Deutsche Gemeinde Mission (DGM) und „Treffpunkt Hoffnung“ am vergangenen Sonntag, dem 31. Mai 2026, zu einer Großveranstaltung mit dem TV-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne auf den Marktplatz in die brandenburgische Kleinstadt Golßen eingeladen.

Etwa 1.000 Besucher lauschten nicht nur dem exklusiven Vortrag von Peter Hahne, sondern auch den von der Insel Usedom und aus dem Erzgebirge angereisten Posaunenbläsern, die fachmännisch unter kompetenter Leitung von Helmut Friedrich das Freiluft-Event mit Volksliedern und geistlicher Musik begleiteten.

Matthias Strickert, Leiter der DGM, erinnerte in seinen Begrüßungsworten daran, dass die Stadt Golßen in diesem Jahr ihr 750-jähriges Jubiläum feiert. Das Missionswerk hat sich mit einer großen Bibelausstellung beteiligt, um einen Beitrag zum Gelingen dieses Jubiläums zu leisten. Strickert dankte der Stadt, dass sie die Durchführung der Veranstaltung mit Peter Hahne unterstützt hat.

Gleich zu Beginn seines Vortrags sagte Hahne, er habe auf der Fahrt von Berlin nach Golßen zwischendurch mal seine Augen zumachen müssen, „weil die wunderschöne Landschaft“ mehr und mehr „mit diesen elenden Windrädern verschandelt wird“. Er hoffe, dass die „so bald wie möglich abgeholzt werden“. Das Schlimmste sei, dass dann dieser „Schrott nicht recycelt werden“ könne. Sein Fazit dazu: „Das mit den Windrädern ist der größte Schwachsinn aller Zeiten!“

Es tue Hahne weh, wenn in Golßen „die Weltmarke der Spreewald-Gurken pleite geht und die Arbeitsplätze weg sind“. Hahne mahnte die Wirtschaft: „Kümmert euch lieber um die Arbeitsplätze der Weltmarke, die hier ansässig ist, statt darum, ob alles nachhaltig, queer, woke oder im Regenbogen ist!“ – Dann hieße es immer: „Wir delegitimieren den Staat“. Wer delegitimiere, das seien „die Regierungen im Land bis in die Spitze der Politik, die machen unseren Staat kaputt und nicht wir!“

Die neue Regierungslinie sei, so Hahne: „Alles, was nicht mitmarschiert im Gleichschritt, ist Einheitsbraun“. Doch nur „Idioten“ würden davon ausgehen, „das alles hier sei Dunkeldeutschland und die Ossis müssten Demokratie lernen“. Seit 1989 wüsste man doch, „wo wir Demokratie lernen können“. Man müsse informiert sein, worauf die deutsche Kultur wurzelt. Die Bibel samt Archäologie hätten doch den Beweis erbracht, „dass das alles der Wahrheit entspricht“, was in der Bibelausstellung in Golßen gezeigt werde.

Mehrfach mahnte Hahne in seinem Vortrag, endlich die politischen „Brandmauern zum Einsturz zu bringen“, wie es die Posaunen bereits um 1.400 v. Chr. geschafft hätten, die Mauern von Jericho niederzureißen. Es brauche Brücken und keine Brandmauern. In Golßen sei „die Stimme der Vielfalt“ zu hören, „die grellsten Farben des Regenbogens, der Meinungen und Ideen“. Denn, so Hahne: „In einer Welt der Einfalt wäre es doch langweilig, wenn es uns nicht gäbe. Dann wären wir alle einer Meinung.“ Doch genau das wolle man heute: Alle sollen das Gleiche denken und sagen. Selbst Tatsachen sollen nicht mehr erlaubt werden, „weil es die Leute verunsichert“.

In Deutschland habe man nur noch den Fokus darauf: „Wie bauen wir möglichst viele Panzer und Raketen – die Kriegswirtschaft blüht“ und in den Kommunen seien die Kassen leer. Man habe kein Geld mehr für die Sanierung von Schulen und Kindergärten. Man müsse lange suchen, um einen Facharzt zu finden, weil viele Ärzte das Land verließen und Krankenhäuser geschlossen würden. All das weise, so der frühere ZDF-Mann, darauf hin, dass das Volk von den Regierungen in Bund und Ländern „im Stich gelassen werde“. Zum geschürten Krieg gegen Rußland sagte Hahne, dessen Rede immer wieder von starkem Beifall unterbrochen wurde: „Wenn Herr Merz den Krieg will, dann soll er da selber hingehen. Ich gehe dahin nicht!“ Wenn Ebola nicht helfe, dann müsse der Krieg her. Es gehe um Krieg und Frieden, das sei der Ernst der Stunde.

Zu den Nachrichten in ARD und ZDF zitierte Hahne aus der „Schweizer Weltwoche“, dass im Vergleich dazu „die Aktuelle Kamera der DDR noch ein aufmüpfiges Oppositionsprogramm gewesen“ sei. Deshalb verpasse er auch nicht die „Aktuelle Kamera“ von Uwe Steimle. Gegen die neue Krankheit im Land „Long Tagesschau oder Long heutejournal“ helfe keine Maske und kein Psychiater. Über diese Informationskanäle bekäme man, so Hahne, „täglich eine Dosis Medien-RNA eingeimpft und das wirkt!“

„Damit die Leute das alles schlucken, müsse man natürlich“, so Hahne, „das Bildungssystem runterfahren“. Der „gesamte woke, queere Kram, der uns heute verkauft wird“, sei dann „der große Fortschritt“. Auf die Idee mit 167 Geschlechtern würde er nie kommen. Denn „Gott hat den Menschen geschaffen als Mann und Frau“. Darüber seien sich Vertreter sowohl der Evolutionslehre als auch der biblischen Schöpfungslehre einig. Was heute betrieben werde, sei reine Ideologie, „um unsere Kinder kaputt zu machen“.

Seitens der EU und den Führungsspitzen von CDU/CSU wolle man Kinder vor Porongrafie schützen und ihnen den Zugang zu den Sozialen Medien versperren. Hahnes Auffassung dazu: „Dieselben Leute schicken aber die gesamte Poronoschweinerei in die Schulen und indoktrinieren damit unsere Kinder!“ Das sei eine groteske Verlogenheit, die man nicht durchgehen lassen dürfe. Das schlimmste Register der Regierenden sei: „Wir wollen unsere Kinder kriegstüchtig machen.“ Zu diesen Punkten bekräftigte Hahne unter starkem Beifall: „Finger weg von unseren Kindern, von Ihren Kindern, Enkelkindern und Patenkindern! Wehren Sie sich dagegen!“

Die Bibelausstellung sei, so Hahne, „kein Hirngespinst, nicht Opium für’s Volk“. „Da lesen Sie in den uralten Schriften die Geschichte von Sodom und Gomorra. Und wenn Sie das lesen, dann glauben Sie, Sie seien in Berlin.“ Die Frage sei, „ob wir das heute überall wiederhaben wollen“. Die Zehn Gebote seien beispielgebend für ein gelingendes Leben in einer funktionierenden Gemeinschaft. Hahne zitierte Roman Herzog, der gesagt habe: „Hielten wir uns an die Zehn Gebote, wir hätten ein anderes Land.“ Zum Gebot „Du sollst nicht töten“ sagte der Redner, dass das Thema Abtreibung für ihn „eines der schrecklichsten, dramatischsten Themen der Gegenwart“ sei, „als seien Kinder Abfall und Müll“. Zum Gebot „Ehre Vater und Mutter“ mahnte er, dass es „ein Verstoß gegen Gottes Ordnung“ sei, wenn „die Alten im Müll Pfandflaschen suchen müssen!“ Es sei ein Verstoß gegen das Gebot Gottes, „wenn heute Menschen einsam sterben müssen, unter Masken gesetzt und in Isolation gehalten werden, wenn alte Leute keinen Pflegeplatz mehr kriegen, wenn sie sich überflüssig fühlen und sagen: dann bringe ich mich lieber um“. Was das Gebot „Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen“ angeht, so sei er dafür, der CDU und CSU das „C“ zu verbieten. Heute werde aus Wahrheit Lüge und aus Lüge Wahrheit gemacht, wie schon der Prophet Jesaja vor 2.700 Jahren gesagt habe.

Hahne ist der festen Überzeugung, dass die derzeitige Regierung „die Verarmung des Volkes“ will, arm im Geist und arm im Portmonee. Schlimm werde es, wenn der Mensch alt werde und auf Pflege angewiesen sei. Kaum einer könne das noch bezahlen und es gebe dann auch kaum noch Leute, die das machen. Facharbeitermangel durch Ausländer auszugleichen, sei Träumerei. Den größten Facharbeitermangel verortet Hahne in den Landesregierungen und in der Bundesregierung. Er freue sich an so manchen Bibelworten. So stehe im Buch Prediger: „Der Verstand des Weisen ist zu seiner Rechten und der Verstand des Toren zu seiner Linken.“ Auch daran sehe man, so Hahne, „wie unglaublich aktuell die Bibel ist“.

Überfüllter Marktplatz in Golßen
Peter Hahne im Gespräch mit Besuchern
Matthias Strickert, Leiter der Deutschen Gemeinde Mission
Helmut Friedrich, Dirigent des Posaunenchores Usedom/Erzgebirge

Fotos: Thomas Schneider, AG WELT

Videomitschnitt der Veranstaltung von EVENT TV (Bitte Bild anklicken!)
Interview EVENT TV mit Peter Hahne (Bitte Bild anklicken!)
Auf einem PkW-Anhänger auf dem Marktplatz von Golßen. Foto: Thomas Schneider, AG WELT

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