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Bibel TV wirbt für Radio Maria / Horeb

Geschrieben von Thomas Schneider am 5. Mai 2026

Foto: Modellbild

von Ernst Martin Borst

Es versteht sich von selbst, dass Bibel TV trotz seiner zum Teil finanzstarken Gesellschafter auf Werbeeinnahmen angewiesen ist. Immerhin sind die Sendungen und auch das monatliche Programmheft für alle Zuschauer kostenfrei. Für Firmen, Werke und Verlage bietet Bibel TV zahlreiche Werbemöglichkeiten wie Fernsehwerbung, Anzeigen und Beilagen im Programmheft und Banner auf der Homepage.

Da Bibel TV stark römisch-katholisch geprägt und geführt ist, konnte nun auch Radio Maria eine große Werbekampagne mit Bibel TV durchführen. Bei dem Versand des aktuellen Programmhefts (Mai 2026) lag ein großer Werbebrief des Senders Radio Maria bei. Was ist das für ein Sender und welche Ziele verfolgt er?

Radio Maria selbst sagt dazu:

„Die Weltfamilie von Radio Maria wurde 1997 in Italien gegründet und ist ein lockerer Verband von mittlerweile 86 Radio-Maria-Stationen in 78 Ländern der Welt. Auch radio horeb gehört zur Radio Maria-Weltfamilie. Alle Radio Maria Stationen haben folgende Punkte gemeinsam:

  • Der Programmdirektor ist immer ein Priester, der Geschäftsführer ein Laie.
  • Alle Radiostationen finanzieren sich durch Spenden.
  • Alle Referenten arbeiten ehrenamtlich.
  • Liveübertragung der Heiligen Messe und der Gebetszeiten.
  • Treue zur katholischen Kirche.“

Radio Maria bekennt sich mit diesen Aussagen klar und deutlich zur Lehre der katholischen Kirche. Wie schon der Name des Senders zum Ausdruck bringt, ist einer der Schwerpunkte die Anbetung Marias. Laut dem Werbeprospekt ist der Sender ein „Werk der Muttergottes“. Der Sender lehrt beispielsweise, dass Maria öfter Menschen erscheint und mit ihnen Gemeinschaft hat. Vier Beispiele (alle aus „Initiative: Mit Maria auf dem Weg | radio horeb):

  • „Am 24. Juni 1981 erscheint die Muttergottes nach Angaben von sechs Seherkindern erstmalig in Medjugorje. Nachdem die Kinder am ersten Tag fliehen, folgen sie am zweiten Tag dem Ruf der Muttergottes und beten mit ihr. Seither wird der 25. Juni als Jahrestag der Erscheinungen von Medjugorje begangen.“
  • „In Kibeho offenbarte sich die Muttergottes von 1981 bis 1989 als „Mutter des Wortes“.Sie erschien drei Mädchen, rief die Menschen zur Umkehr, Buße und zum Gebet auf und warnte bereits damals vor dem Genozid in Ruanda, der infolge des Bürgerkriegs geschehen sollte und dann schließlich 1994 eintrat.“
  • „Für Christen und Muslime ist Maria an diesem Ort zur Zuflucht und Schutzpatronin geworden und zieht Menschen aus allen Ländern, sowie über Religionsgrenzen hinweg an. Besonders im arabischsprachigen Raum hat das Heiligtum eine herausragende Bedeutung. So wurde das Heiligtum auch bereits von Päpsten besucht, darunter vom Heiligen Papst Johannes Paul II. Dieser wandte sich 1997 in einer Ansprache an die Jugendlichen dort mit den Worten: „Lasst uns die Selige Jungfrau Maria, unsere Frau vom Libanon, bitten auf das Land und seine Bewohner zu schauen und euch mit ihrer mütterlichen Zärtlichkeit zu helfen, würdige Erben der Heiligen eures Landes zu werden.“
  • „Es gibt kein Problem, … egal wie groß es ist, das wir nicht mit dem Gebet des heiligen Rosenkranzes lösen können“, sagte Lucia dos Santos, eines der Hirtenkinder von Fatima, in einem Interview. Wieviel mehr können dann die Probleme unserer Zeit gelöst werden – wenn die ganze Welt mitbetet? Denn alle 93 Radio Maria-Stationen sind mit dabei: Rosenkranz. Weltweit. Zur gleichen Zeit. Im Rosenkranz verbünden wir uns immer mit unserer Mutter Maria. Doch jetzt sind wir in besonderer Weise mit ihr auf dem Weg: Wir übertragen aus 13 Marienwallfahrtsorten. Gemeinsam mit der Weltfamilie von Radio Maria begeben wir uns dieses Jahr wieder auf eine Wallfahrt: 13 Übertragungen aus 13 Gnadenorten, alle Radio Marias weltweit beteiligen sich! Wir spannen ein Netz des Gebets um den Globus! Und alle, die über das Radio, den Livestream oder im Geiste mitbeten, kommen mit!“

Es wird auch aufgerufen, zu Josef und anderen Heiligen zu beten. Dazu gibt es auch vorbereitete Gebete, hier nur ein Beispiel:

„Wir bitten dich (Josef): Sieh gnädig auf die herab, die Jesus Christus mit seinem Blut erkauft hat, und komm uns zur Hilfe mit deiner mächtigen Fürsprache. Du fürsorglicher Beschützer der Heiligen Familie, wache väterlich über uns, halte allen Irrtum und Verderben von uns fern. Nimm uns alle unter Deinen beständigen Schutz, damit wir nach deinem Beispiel und mit Deiner Hilfe, heilig leben. Amen.“

Die Zahl der Irrlehren, die Radio Maria verbreitet, ist sehr groß. Es handelt sich um eine Novene (Neun-Tage-Gebet), das zur Mutter Gottes oder zu einem Heiligen gebetet wird. Der Text soll von Jesus Christus persönlich an die Nonne Faustyna gegeben worden sein:

„Heute führe jene Seelen zu Mir, die im Fegefeuer sind und tauche sie ein in den Abgrund Meiner Barmherzigkeit. Mögen die Ströme Meines Blutes ihre Leiden lindern. Diese Seelen werden von Mir sehr geliebt. Sie leisten Meiner Gerechtigkeit Genugtuung. Es steht in deiner Macht, ihnen Linderung zu bringen. Nimm aus dem Schatz Meiner Kirche alle Ablässe und opfere sie auf für sie… O, würdest du ihre Qualen kennen, du würdest ununterbrochen geistige Almosen für sie opfern und ihre Schuld an Meine Gerechtigkeit abtragen. Barmherzigster Jesus, Du Selbst hast gesagt, dass Du Barmherzigkeit verlangst. So vertraue ich Deinem Barmherzigsten Herzen die Seelen des Fegefeuers an, die Du so sehr liebst. Mögen die Ströme Deines Blutes und Wassers aus Deinem Herzen die Glut des reinigenden Feuers löschen, auf dass auch dort die Macht Deiner Barmherzigkeit gepriesen werde. Ewiger Vater, schaue barmherzig auf die Seelen im Reinigungsort. Ich bitte Dich durch das bittere Leiden Jesu, Deines Sohnes, und durch die Bitterkeit, mit der Seine Heiligste Seele erfüllt war: Erweise Deine Barmherzigkeit den Seelen im Fegefeuer. Schau auf sie durch die Wunden Deines vielgeliebten Sohnes, Jesus.“

Der Inhalt dieses Textes ist nicht nur eine Irrlehre, sondern in sich schon eine Gotteslästerung. Abgesehen von vielen weiteren Punkten, die hier angesprochen werden könnten, sollen hier drei genannt werden:

  • Im ersten Gebot heißt es: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“  Gott duldet keine anderen Götter, auch keine Halb- oder Zwischengötter (Muttergottes oder Heilige) neben sich.
  • In diesem Gebet reden die Menschen zu einem Toten. Sie suchen die Verbindung zu einer Person, die seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten verstorben ist. Es entsteht hier also ein Kontakt mit dem „Totenreich“. Davor warnt Gottes Wort in 5. Mose 18,9 sehr deutlich. Diese Praxis der Kontaktaufnahme mit Toten ist Gott ein Gräuel! Es ist dabei völlig egal, ob man die Kontaktaufnahme als Beten, Anbeten, Fragen, Gespräch oder Bitten bezeichnet. In jedem Fall ist es Gott ein Gräuel. Kontakt mit Toten finden wir im Spiritismus und im Okkultismus.
  • Hier wird im Text klar und deutlich das Geschehen von Golgatha kleingeredet. Es wird deutlich formuliert, dass GOTT die Ablässe (Wallfahrten, Rosenkranzgebete, Geldspenden, Heiligenverehrung, …) anerkennen soll, um bereits Verstorbene aus dem Fegefeuer zu retten oder ihnen zumindest Linderung zu verschaffen. Die Bibel bezeugt an vielen Stellen klar und deutlich, dass der Mensch nur durch Jesus Christus Zugang zum lebendigen Gott hat. So heißt es z.B. in Epheser 2,18: „… denn durch ihn (Jesus Christus) haben wir den Zugang alle beide in einem Geiste zum Vater.“ Und in Johannes 14,6 sagt Jesus Christus: „Ich bin der Weg…!“ Lukas schreibt in der Apostelgeschichte 4,12: „Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.“ Die Bibel ist eindeutig: Der Weg zu Gott führt immer (zu Lebzeiten) über Jesus Christus, niemals über einen Heiligen, schon gar nicht nach dem Tod.

Dass Radio Maria seine (Irr-)Lehren mit allen Mitteln verbreiten will, ist nachvollziehbar. Doch dass die Mit-Gesellschafter von Bibel TV (wie z.B. der „Sinn Sender/Evangeliums-Rundfunk ERF Medien e.V.“, das „Missionswerk Campus für Christus e.V.“, die Verlage „R. Brockhaus“, „Hänssler“, „SCM Collection“ und „ERF-Verlag“ (vertreten durch SCM Verlag GmbH & Co. KG), die „Vereinigung Evangelischer Freikirchen“, „Christlicher Medienverbund KEP e.V.“ und weitere diesen antibiblischen Weg mitgehen, ist erschütternd! Menschen, die eigentlich die klare, rettende Botschaft von JESUS CHRISTUS hören sollten, werden ganz bewusst und gezielt in die Irre geführt. Alle direkten und auch indirekten Verantwortlichen sollten nicht übersehen: „Täuscht euch nicht: Gott läßt sich nicht verspotten!“ Galater 6,7

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