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Aktuelle Seite: Start / Weltanschauung allgemein / Auf Gedeih und Verderb

Auf Gedeih und Verderb

Geschrieben von Thomas Schneider am 14. Mai 2026

Foto: Modellbild

von Thomas Schneider

Es geht bei der Redewendung „Auf Gedeih und Verderb“ um bedingungslose Hingabe, gleich, ob es gut oder schlecht ausgeht.

Immer wieder scheinen Menschen aus der Geschichte nichts zu lernen. Einst liefen sie einem „starken Mann“ hinterher und jubelten ihm zu – nach dem Motto: „Führer befiehl, wir folgen dir!“ Die Nachfolge führte sie in den totalen Untergang. Heute folgen die Menschen ähnlicher Kriegsrhetorik „auf Gedeih und Verderb“. Sie liefern sich Mächten aus, die sie ins Unheil stürzen. Es beginnt mit „Ihr werdet nichts besitzen, aber glücklich sein!“ und endet in Totalüberwachung, Krieg und Verfolgung.

Wenn Regierenden Gewalt an die Hand gegeben wird, dann halten sie meist – entgegen jeder Moral und Vernunft – auch an falschen Wegen fest und betonieren ihre Macht. Sie verlieren in ihrem Elfenbeinturm jeden Bezug zur Lebenswirklichkeit, leben abgeschirmt und halten sich jede Kritik des Volkes vom Leibe. Sie setzen ihre Ziele durch, egal was kommt. Ein bewußt gewählter Weg ins Verderben.

Deshalb sollen wir uns nicht an Menschen, Gefühlen oder Gewohnheiten binden, sondern an Christus! Wer IHM „auf Gedeih und Verderb“ nachfolgt, der wird keinen Schiffbruch erleiden. ER ist der Einzige, der uns vor den gefährlichen Strömungen in dieser Welt bewahren will und es auch wirklich kann! „Auf Gedeih und Verderb“ ist im Positiven dann auf Gott ausgerichtet, wenn wir erkannt haben, daß ER uns Gedeihen (den Himmel) schenken und uns vor dem Verderben (der Hölle) retten will.

Doch unsere Treue zu Christus muß an Wahrheit gebunden sein. Das, was Jesus zu den Juden in Johannes 8,31-32 sagt, das gilt auch uns: „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“. Keine Regierung dieser Welt kann uns in die wahre Freiheit führen. Dazu ist sie weder fähig noch willens. Es sei denn, sie unterstellt sich vollends Gott.

Liefere dich niemals „auf Gedeih und Verderb“ einer Regierung aus. Sie besteht aus Sündern, wie du einer bist. Als Paulus und Silas aus dem Gefängnis befreit wurden, da sagten sie zu dem von Angst geplagten Gefängniswärter – der sie fragte, was er tun müsse, um gerettet zu werden: „Glaube an Jesus, den Herrn! Dann wirst du gerettet und deine Familie mit dir.“ (Apg 16, 30-31)

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