
von Thomas Schneider
Die letzte irdisch-geistliche Bastion in Europa ist gefallen. Letzte Nacht wurde Viktor Orbán abgewählt. Das ungarische Volk hat sich gegen einen Verteidiger christlicher Werte entschieden.
Der Politiker und reformierte Christ Orbán baute als Ministerpräsident in seiner 16-jährigen Amtszeit an einem Bollwerk gegen eine verheerende Islamisierung Europas; gegen die Landnahme und Machtergreifung einer christen- und judenfeindlichen Ideologie unter religiösem Deckmantel, die jedes freiheitlich-demokratische Gemeinwesen aushöhlen und vernichten will.
Orbán war in seiner Amtszeit ein strategischer Kämpfer für Ehe und Familie nach biblischem Menschenbild. Seine Wahlniederlage am 12. April ist als tiefgreifendes geistliches Ereignis zu bewerten. Die Gottlosigkeit mit Kindsmord, LGBTQ-Propaganda und anderen Abartigkeiten wird nun auch in Ungarn – wie in Deutschland seit Jahrzehnten – überhandnehmen.
Die Machtübernahme in Ungarn ist ein weiterer vergammelter Baustein, der den kostbaren Eckstein Jesus Christus ersetzen will. Die Bauleute eines gottlosen Ungarn werden krachend scheitern. „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“ Psalm 127,1
Orbán galt für viele wiedergeborene Christen als der einzige europäische Staatschef, der den Mut besaß, eine „Politik der Schöpfungsordnung“ gegen den Widerstand Brüssels umzusetzen. Seine Niederlage ist ein Sieg der Finsternis. Das ungarische Volk hat seinen Schutzraum verlassen und sich der Zerstörung preisgegeben.
So ist zu befürchten, dass nun europaweit eine Zeit anbricht, die bibeltreue Christen an den Rand der Gesellschaft drängt. Dort wird sich die Festigkeit ihres Glaubens an den Retter und Erlöser Jesus Christus bewähren müssen. – Wieso auch sollte die weltweite Christenverfolgung gerade um Europa einen Bogen machen? Gott weiß es. Und das soll unser Trost sein!
