
von Ernst Martin Borst
Im Newsletter der Evangelischen Kirche von Deutschland (EKD) vom 5. April dieses Jahres wird die Auferstehung JESU CHRISTI sehr geschwächt dargestellt. Bereits in der Ankündigung der „Osterbotschaft“ heißt es lediglich:
„…aus Sicht der Ratsvorsitzenden Kirsten Fehrs ist die Osterbotschaft Grund zur Zuversicht, dass das Leben siegt – auch inmitten von Kriegen und Elend. ‚Die Abgründe der Welt sind nicht die ganze Wirklichkeit‘, betont die Theologin.“
Die Überschrift, die Fehrs oder die EKD dann formuliert, lautet:
„Eine der machtvollsten Hoffnungsgeschichten, die wir kennen“
Ist die Auferstehung von JESUS CHRISTUS nur eine Geschichte, vielleicht nur eine Sage oder ein Märchen? Weiter gefragt: Ist diese „Geschichte“ auch nur eine von vielen? Gibt es da noch vergleichbare „Geschichten“? Fehrs geht darauf nicht ein und formuliert:
„Ich sehne Ostern jedes Jahr herbei. Ich brauche diesen Jubel, diese Hoffnung, diese ansteckende Lebenslust. Ich brauche das zum Aufstehen und Weitergehen. Ganz besonders in diesem Jahr. Und ich spüre: auch unsere Gesellschaft braucht jetzt Ostern, Zuversicht und Stärkung, davon bin ich überzeugt. Unsere Welt braucht diese Hoffnungsbotschaft: Die Gewalt hat nicht das letzte Wort. Das ist auch eine seelsorgerliche Botschaft. Denn dieses Hinfallen, dieses Niedergedrücktwerden, das kennen wir doch alle, immer wieder, im Großen und im Kleinen. Bei Einsamkeit. Bei Angst. Bei Überforderung. Bei Trauer und Erschöpfung. Ostern richtet den Blick darauf, dass wir aufgerichtet werden. Dass Menschen wieder aufatmen können. Dass es möglich wird, weiterzugehen, auch wenn das Herz schwer ist.“
Nach diesen menschlichen, humanistischen Ausführungen endet die Ansprache mit dem Satz:
„Die Gewalt hat nicht das letzte Wort.“
Wo bleibt die biblische Osterbotschaft, die Botschaft vom Leiden und Sterben und der Auferstehung von JESUS CHRISTUS? Wo bleibt der klare Hinweis, dass die Auferstehung JESU CHRISTI eine geschichtliche Tatsache ist? Wo ist die Aussage, dass dieses Ereignis einmalig ist und nicht eines von vielen? Warum sagt Fehrs nicht, dass alle Menschen verloren gehen, wenn sie sich nicht eindeutig für diesen gekreuzigten und auferstandenen JESUS CHRISTUS entscheiden? Warum predigt Fehrs nicht wie Paulus:
„Wir aber verkünden den Menschen, dass Christus, der von Gott erwählte Retter, am Kreuz sterben musste.“ 1.Korinther 1,23
„…zu erkennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, dass ich seinem Tode ähnlich werde…“ Philipper 3,10
Es ist sehr bedauerlich und bedenklich zugleich, dass die EKD den Menschen die wahre biblische Botschaft vorenthält.
