
von Eberhard Kleina
„Der Ramadan ist ein auch in Deutschland beheimatetes Fest geworden und gehört zum religiösen Leben unseres Landes“, so Bundespräsident Steinmeier zum Ende des islamischen „Fastenmonats“ Ramadan im Jahr 2026.
Seit den 1990er Jahren werden von den jeweiligen Bundespräsidenten und den evangelischen und katholischen Kirchenführern in Deutschland Grußbotschaften zum Ramadan-Ende an die hiesigen islamischen Gemeinden geschickt. Mit anderen Worten: Eine auf multikulturelle Sichtweise festgelegte Gesellschaft verleiht dem sich hier vor wie nach in der Minderheit befindlichen Islam – der allerdings rasant anwächst – sozusagen auch noch politische und kirchliche Weihen. Nicht verwunderlich daher, daß es in einigen Großstädten mittlerweile eine Ramadan-Beleuchtung gibt.
Von einem Grußwort des Bundespräsidenten zum Osterfest, dem wichtigsten Datum im christlichen Kalender hat man dagegen noch nie etwas gehört. Ebensowenig gab es Grußworte zu buddhistischen und hinduistischen Festen für die hier lebenden Buddhisten und Hindus. Offenbar kommt den Muslimen eine bevorzugte Stellung zu. Oder glaubt der Bundespräsident, Muslime würden aus Dankbarkeit seine SPD (oder andere linke Parteien) wählen? Das ist zwar jetzt noch der Fall; haben sie aber einmal ein signifikantes politisches Gewicht erreicht, gründen sie ihre eigenen Parteien, dann ist man nicht mehr auf die „Ungläubigen“ angewiesen. Linke Parteien sind dann so etwas wie nützliche „trojanische Esel“ (Satire) gewesen.
Der Ramadan gehört zu den sog. „Fünf Säulen des Islam“, den Grundgeboten. In diesem Monat soll der Koran vom Himmel herabgesandt worden sein. Für jeden volljährigen, körperlich und geistig gesunden Moslem ist es eine Pflicht, tagsüber auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuellen Verkehr zu verzichten. Das wird dann in den Nachtstunden nachgeholt. Der „Fastenmonat“ bedeutet also nur eine Umkehr der Tages-und Nachtgewohnheiten. In diesem Monat sollen aber die Sünden besonders „weggebrannt“ werden und die Tore zum Paradies seien weit geöffnet.
Eine bemerkenswerte Beobachtung ist, daß in diesem Monat mehr Nahrungsmittel konsumiert werden als sonst, und manch einer bringt etwas mehr Gewicht auf die Waage als vorher. Eine weitere bemerkenswerte, besser bedenkliche Beobachtung, ist die mögliche erhöhte Reizbarkeit gegenüber denjenigen, die das „Fasten“ nicht mitmachen, also gegenüber allen „Ungläubigen“.
Dazu Moussa Afschar: „Eine traurige Begleiterscheinung des Fastens sind auch die Morde an Muslimen, die dieses Gebot nicht befolgen. Selbst in liberalen islamischen Staaten, in der Regel nur in ländlichen Gebieten, ist es für einen Muslim eine lebensgefährliche Angelegenheit, im Fastenmonat (Anm.: tagsüber) öffentlich etwas zu essen oder zu trinken.“ Deutsche Schüler machen mittlerweile diese Erfahrung, wenn ihre muslimischen Mitschüler immer bedrängender fordern, tagsüber, wie sie selbst im Ramadan, nicht in der Pause zu essen. Der Islam ist eben eine Unterwerfungs- und Herrschaftsreligion. Ziel ist, die ganze Welt zu islamisieren (Koran, Sure 2,193; 8,39; 48,28; 61,9), auch das erzwungene Nicht-Essen von Pausenbroten ist ein kleiner Schritt in diese Richtung.
Ob sich der Bundespräsident oder die Kirchen zu diesen immer häufiger auftretenden Vorkommnissen an Schulen einmal äußern? Und wann fangen die Kirchen an, den Moslems den einzigen Heiland Jesus Christus nahezubringen, wie er uns in der Bibel bezeugt wird? Nur ER ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt ohne IHN in die Ewigkeit (Joh 14,6; Apg 4,12).
