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Geld stinkt nicht

Geschrieben von Thomas Schneider am 4. März 2026

Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Der römische Kaiser Vespasian (er lebte von 9 bis 79) war bekannt für seinen großen Erfindungsreichtum zur Vermehrung der Staatseinnahmen.

Wegen der hohen Staatsverschuldung, die ihm Kaiser Nero hinterlassen hatte, erließ er kurzerhand eine „Latrinensteuer“, eine Abgabe auf die Nutzung öffentlicher Toiletten.

An den Straßen stellte man damals Amphoren auf, um stinkenden Urin der Bürger einzusammeln – ein begehrter Rohstoff für Gerbereien und andere Gewerke. Die darauf gelegte Steuer zur Sanierung der Staatsfinanzen führte wohl zur Redewendung „Geld stinkt nicht!“ (lat. pecunia non olet).

Im antiken Rom war es die „Latrinensteuer“, die selbst bei Vespasians Sohn Titus berechtigte Kritik hervorrief. Daraufhin habe Vespasian seinem Sohn eine Münze unter die Nase gehalten und ihn gefragt, ob sie riechen würde. Damit wollte der Kaiser sagen: Geld ist wertneutral, egal woher es kommt.

Heute ist es beispielsweise die von Staat und Regierung erhobene CO₂-Steuer, um das von Gott erschaffene und von ihm bis heute bewahrte Klima zu „retten“. Beide Steuern haben eines gemeinsam: Sinnlosigkeit. Denn die Einnahmen kommen nicht dem Volk zugute. Damals wurden sie für Glanz und Gloria der Herrschenden verwendet; heute für Rüstung, NGO’s, Geoengeneering und sonstwelche Abartigkeiten und ideologischen Hirngespinste.

Was sagt uns die Redewendung: „Geld stinkt nicht!“ in ihrem tiefen Sinn? Sie bekräftigt, daß weder die Herkunft von Geld noch die Methode, wie es „verdient“ werde, vollkommen unerheblich sei, solange es seinen Zweck erfülle. Ja mehr noch: Diese Redensart rechtfertigt erzielten Gewinn aus moralisch fragwürdigen Quellen und impliziert den Gedanken: Es sei egal, wie schmutzig ein Geschäft ist, der Gewinn bleibe sauber.

Hierbei handelt es sich um scharfen, menschenverachtenden Zynismus, der letzten Endes selbst schwerkriminelle Finanztransaktionen wie Geldwäsche rechtfertigt. Drogenhandel, Prostitution, Korruption, Kindesmißbrauch oder Terrorismusfinanzierung werden bagatellisiert. Das heißt: Aus „stinkendem Geld“ wird „sauberes Geld“ gemacht.

Die Bibel setzt einen völlig anderen Maßstab. Sie bewertet Geld nicht als neutral im moralischen Sinn. Gottes Wort stellt klar: Geld selbst ist nicht das Problem, aber seine Herkunft, seine Verwendung und die Herzenshaltung dazu. Im 1. Timotheusbrief 6,10 heißt es: „Denn die Liebe zum Geld ist eine Wurzel für alles Böse. Manche sind ihr so verfallen, daß sie vom Glauben abgeirrt sind und sich selbst die schlimmsten Qualen bereitet haben.“

Die Bibel sagt nicht: „Denn das Geld ist eine Wurzel für alles Böse“, sondern die scheinbar unendliche Habgier derer, die Macht und Einfluß haben. Hebräer 13,5 spricht die innere Haltung an: „Euer Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was da ist.“

Gottes Wort widerspricht der Vorstellung, daß es egal sei, woher Geld stammt. „Unrecht Gut hilft nicht; aber Gerechtigkeit errettet vom Tode.“ (Spr 10,2) Oder: „Hastig errafftes Gut zerrinnt; wer aber ruhig sammelt, bekommt immer mehr.“ (Spr 13,11) Nach Micha 6,11, Lukas 3,13 und Jesaja 33,15 ist unrechtmäßiger Gewinn Sünde gegen Gott.

Ob wir in unserem Land noch einmal eine zachäus’sche Regierungserklärung zu hören bekommen werden, in der gesagt wird: „…die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück“? Aber nicht nur Staat und Regierung sind gefragt. Auch jeder Familienvater, jeder Unternehmer, jede Kirche und jedes Missionswerk muss sich fragen, ob der Umgang mit Geld einer Tiefenprüfung durch das Wort Gottes standhält.

Zu einem biblischen Umgang mit Geld gehören: ehrliches Verdienen (Eph 4,28), großzügiges Geben (2Kor 9,7), Schätze im Himmel sammeln (Mt 6,19-21) und Gott als Versorger vertrauen (Mt 6,33). – Dann stinkt Geld nicht!

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Peter Hahne – 20.03.2026

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