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Aktuelle Seite: Start / Weltanschauung allgemein / Hast du deine Rechnung schon fertig?

Hast du deine Rechnung schon fertig?

Geschrieben von Thomas Schneider am 13. Februar 2026

Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Im Internet fand ich einmal (vielleicht kennst du sie auch schon) diese sehr nachdenkliche Geschichte:

Der achtjährige Fritz saß am Küchentisch und schrieb, die Zungenspitze zwischen den Zähnen, eifrig in sein Heft. – „Was schreibst du denn so fleißig?“ fragte die Mutter vom Küchenherd her. – „Eine Rechnung für dich!“ antwortete der Junge, ohne sich stören zu lassen. – „Da bin ich aber neugierig“, meinte die Mutter. – „Du wirst es schon sehen, wenn ich fertig bin.“ – Als er das ganze Blatt vollgeschrieben hatte, zeigte er es der Mutter, die laut zu lesen begann:

Rechnung von Fritz für seine Mutter
3 x Milch geholt-, 15 Euro
2 x Küche geputzt-, 60 Euro
3 x Geschirr abgetrocknet-, 30 Euro
5 x Schuhe geputzt-, 70 Euro
4 x Tisch gedeckt-, 40 Euro
macht zusammen2,15 Euro

Die Mutter mußte lächeln, als sie die sonderbare Rechnung gelesen hatte. Dann nahm sie den Bleistift: „Ich schreibe dir meine Rechnung gegenüber“, sagte sie. – „Deine Rechnung?“ fragte Fritz erstaunt. „Hast du denn auch was für mich getan?“ – „Nun, so ein bißchen was…“, nickte die Mutter. Dann schrieb sie:

Rechnung von Mama für Fritz
8 Jahre für ihn gekocht0,00 Euro
8 Jahre für ihn gewaschen0,00 Euro
56 x Hose und Jacke für ihn geflickt0,00 Euro
137 Nächte für ihn gewacht, wenn er krank war0,00 Euro
29 mal ihn getröstet, wenn er traurig war0,00 Euro
macht zusammen0,00 Euro

Aufmerksam las der Junge die Rechnung der Mutter. „Aber Mutti, warum hast du denn überall 0.00 Euro geschrieben?“ – „Weil eine Mutter für ihr Kind alles umsonst tut!“, antwortete die Frau. „Aber nun will ich dir die 2,15 Euro geben, die du ja verdient hast.“ Da sagte der Junge: „Nein, Mutti, ich will keinen Cent. Denn deine Rechnung müßte doch hundertmal größer sein als meine.“

Hast auch du, Kind Gottes, deine Rechnung für deinen himmlischen Vater schon fertig, um vielleicht einen von den guten Plätzen im Himmel zu bekommen? Ach, du hast noch nie darüber nachgedacht, was wohl einmal auf dich warten wird, wenn dein Leben auf dieser Erde zu Ende geht? Du hast noch nie darüber nachgedacht, was du Gott alles sagen willst, wenn du ihm einmal gegenüberstehst? Wie du regelmäßig den Gottedienst in deiner Gemeinde besucht hast. Wie oft du für Kranke und Notleidende gebetet hast. Wieviel Geld du gespendet hast. Wieviele Nächte du wegen deiner Kinder durchwacht hast. Was du doch in deinem Leben Gutes getan hast.

Vielleicht lachst du jetzt und sagst: „Das habe ich noch nie gemacht!“ Oder: „Das werde ich nie machen!“ Mag sein! Aber was sagst du, wenn dich Gott fragt: „Wie sieht es aus mit Schuld und Versagen in deinem Leben?“ Wirst du dann antworten: „Ich habe alles ins Reine gebracht…“? Dann hakt Gott vielleicht noch mal nach und fragt: „Wirklich alles?“

Ja, Jesus ist für all deine Schuld ans Kreuz gegangen. Doch sein Blutvergießen anzunehmen, ohne für alle Schuld Buße getan zu haben, das wäre billige Gnade. Gott erwartet von dir, daß du reinen Tisch machst und selbst den Dreck aus der hintersten Abstellkammer deines Herzens in das Licht Jesu stellst. Dann erst, und wirklich erst dann darfst du die Vergebung deiner Schuld durch Christi Blut annehmen.

Viele Menschen werden einmal zutiefst verbittert sein, weil ihre Lebensrechnung nicht aufgegangen ist. Sie quälen sich bis zu ihrem Lebensende mit Vorwürfen und Selbstkasteiungen darüber, was sie doch im Leben alles falsch gemacht haben. – Bis zum Darniederliegen auf dem Sterbebett bleibt Zeit zu Buße und Umkehr. Doch die meisten treiben ihr böses Spiel mit Gott – bis es zu spät ist.

Also, laß deine Rechnung (und sei sie auch nur in Gedanken geschrieben) durch den Schredder oder wirf sie in den Ofen. Höre auf mit deiner Rechnerei und tue Buße. Dann kannst du wieder frei durchatmen und mit dem Herrn Jesus weitergehen – bis du einst abberufen wirst ins himmlische Jerusalem.

„Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“ Lukas 15,7

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