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Die Gebeine des Heiligen Franziskus

Geschrieben von Thomas Schneider am 27. Februar 2026

Screenshot www.katholisch.de

von Ernst Martin Borst

Die Römisch-Katholische Kirche gibt ihren Mitgliedern vom 22. Februar bis zum 22. März 2026 die Gelegenheit, die Gebeine des Heiligen Franziskus in besonderer Art und Weise zu verehren und anzubeten. In einer Pressemeldung ist zu lesen:

„Tausende Menschen sind am Sonntag nach Assisi gekommen, um als Erste die Reliquien des Heiligen Franziskus (gestorben 1226) zu sehen und zu verehren. Schon in den Morgenstunden bildete sich ein breiter Pilgerstrom, der sich langsam in die Basilika San Francesco bewegte. Dort sind in der Unterkirche vor dem Hauptaltar die Knochen des Heiligen in einem durchsichtigen Sarg aufgebahrt. Am Vortag hatten Franziskanermönche den Sarg in einer feierlichen Prozession von der Krypta in die Basilika gebracht. Der durchsichtige Sarg ist normalerweise in einem Steinsarkophag verborgen. Die öffentliche Ausstellung und Verehrung aus Anlass des 800. Todestags dauert noch bis zum 22. März. Wegen des großen Pilgerandrangs können die Menschen nur wenige Augenblicke vor den Reliquien verharren. Manche von ihnen berühren den durchsichtigen Sarg mit der Hand und bekreuzigen sich dann. Nach Angaben der Veranstalter werden in den kommenden vier Wochen täglich rund 15.000 Besucher erwartet. Etwa 200 Medienschaffende sind akkreditiert, um über das Ereignis zu berichten.“

Franziskus (auch Franz von Assisi genannt) wurde 1181 oder 1182 in Assisi im heutigen Italien geboren und verstarb am 3. Oktober 1226. Sein Geburts- und bürgerlicher Name lautete Giovanni di Pietro di Bernardone. Um Franziskus ranken sich viele Legenden. Er soll Träume und Visionen gehabt und Gespräche mit Tieren geführt haben. Zudem soll er vor einem Kreuz die Stimme von Jesus Christus vernommen haben, der ihm den Auftrag gegeben haben soll, Mönch zu werden. Er gehorchte dieser Stimme und gründete den Orden der Franziskaner und den Klarissen-Orden, die bis heute bestehen. Die Berichte und Legenden um seine Person, auch die von offiziellen katholischen Stellen, variieren zum Teil erheblich. Franziskus wurde am 16. Juli 1228 von Papst Gregor IX. heiliggesprochen. Seitdem wird der vor 800 Jahren verstorbene Franziskus verehrt und angebetet. Für die Gebete gibt es weltweit Hunderte von vorbereiteten Vorlagen, wie z. B.:

„O Heiliger Franziskus, der du allem Reichtum entsagt hast um dem Weg Christi in Armut und Einfachheit zu folgen, lerne uns, uns von den Gütern dieser Welt zu lösen und ein Leben der Großzügigkeit und des Mitgefühls zu umarmen. Du, der in jedem Geschöpf einen Widerschein der göttlichen Liebe sah, sporne uns an, die Erde zu achten und alle Werke Gottes zu lieben und zu schützen. Lass dein Beispiel der Demut uns leiten, lass dein Gebet uns erheben und deinen Frieden unsere Herzen überfluten. Sankt Franziskus, Vorbild der Liebe und des Glaubens, bitte für uns bei unserem Herrn. Hilfe uns, den Frieden in unserem Leben zu pflegen, den Armen und Bedürftigen mit reinem Herzen zu dienen, und die Freude in der Einfachheit und im Gebet zu finden. Du, der du die Wundmale Christi empfangen hast, zeige uns den Weg des Kreuzes mit Mut und Liebe, damit wir in unseren Leiden und Prüfungen immer dem Herzen Jesu nahe sind. O Heiliger Franziskus, sanfter Bruder der Menschen und der Geschöpfe, führe unsere Schritte zum ewigen Licht Gottes und gewähre uns die Gnade, nach deiner heiligen Lebensregel zu leben. Amen.

In ihren Gebeten versuchen die Menschen, eine Verbindung zu Franziskus, der seit Jahrhunderten verstorben ist, zu bekommen. Es entsteht hier also ein Kontakt mit dem „Totenreich“. Davor warnt Gottes Wort in 5. Mose 18,9 sehr deutlich. Diese Praxis der Kontaktaufnahme mit Toten ist Gott ein Gräuel! Es ist dabei völlig egal, ob man die Heiligenverehrung als Beten, Anbeten, Fragen, Gespräch oder Bitten bezeichnet. In jedem Fall ist es Gott ein Gräuel. Kontakt mit Toten finden wir im Spiritismus und im Okkultismus.

Die Bibel bezeugt es an vielen Stellen klar und deutlich, dass der Mensch nur durch Jesus Christus Zugang zum lebendigen Gott hat. So heißt es z.B. in Epheser 2,18: „… denn durch ihn (Jesus Christus) haben wir den Zugang alle beide in einem Geiste zum Vater.“ Und in Johannes 14,6 sagt Jesus Christus: „Ich bin der Weg…!“ Lukas schreibt in der Apostelgeschichte 4,12: „Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.“

Die Bibel ist eindeutig: Der Weg führt immer direkt zu Jesus Christus, niemals zu einem oder über einen „Heiligen“. Alle Hilfe kommt von Jesus Christus. Jesus sagt in Matthäus 11,28: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Egal worum es geht, immer dürfen und können sich Menschen direkt und ohne Umwege an Jesus Christus wenden. Der Mensch benötigt keine bereits verstorbenen „Heiligen“.

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Lesen Sie bitte auch den AG WELT – Flyer: Verehrung von Heiligen [AG2000]

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