
von Thomas Schneider
Nach den Äußerungen der Führungskräfte von CDU/CSU in den letzten Tagen könnte man wirklich meinen, sie befänden sich nach reichlichem Drogenkonsum in einem Rauschzustand.
Es rauscht an ihnen vorbei, daß sie als Obrigkeit dem Volk nur Gutes zu tun haben. Schweben sie etwa (wie beim Geoengineering) in einer mit Schwefeldioxid und Silberjodid angereicherten Wolke?
Diese sogenannten Christdemokraten und Christsozialen stellen in ihrer völlig veränderten Wahrnehmung der Realität ein gesamtes Volk unter Generalverdacht: es würde zu wenig arbeiten, zu viel krank machen, zu viele Feiertage haben und die Zahnarztkosten könne es schließlich aus der eigenen Tasche zahlen.
Diese von Blinden und Tauben gewählte „Elite“ drückt den Deutschen den Stempel „ASOZIAL“ auf. Der CSU-Chef fordert gar ein „grundsätzliches Update“ des Sozialstaates und Reformen, die seiner berauschenden Ansicht nach „auch mal wehtun“ können. – Eine Frechheit, die ihresgleichen sucht!
Die deutsche Regierung holt (und das bereits seit vielen Jahren!) Millionen Menschen ins Land, die hier nichts an Wertschöpfung erbringen und von allem gut und gerne leben, was sich die Deutschen mit Fleiß und Verstand über Jahrzehnte erarbeitet haben. Die deutsche Regierung bürdet den Menschen im Land (weltweit an vorderster Front!) immer größere Steuerlasten auf, schüttet Milliarden mit vollen Händen in Kriegsgebiete und pumpt weitere Milliarden in Sinnlosprojekte – zum Schaden des eigenen Volkes!
Mit aller Gewalt will man das gesamte deutsche Volk a-sozialisieren. Der Begriff asozial kommt so in der Bibel nicht vor. Die Sache selbst jedoch sehr wohl! Aus Sicht der Heiligen Schrift ist asozial alles Verhalten, das die von Gott gewollte Ordnung des Zusammenlebens zerstört, den Nächsten mißachtet und sich gegen Gottes Gebote stellt.
Genau dieses Verhalten legen die Regierenden an den Tag. Sie zerstören mit ihren wahnsinnigen Vorstellungen und Entscheidungen die von Gott gewollte Ordnung des Zusammenlebens, mißachten den Nächsten und stellen sich gegen Gottes Gebote. Ihr Denken und Tun ist gemeinschaftszerstörend – also tatsächlich asozial! Ihr von Lieblosigkeit geprägtes Handeln ist daher auch zutiefst unsozial, weil sie selbstsüchtig ihr eigenes Fortkommen (Wiederwahl und Privilegien) sichern und den Mitmenschen nicht mehr als von Gott geschaffenes Gegenüber sehen. Das ist moderne Versklavung!
Eine Obrigkeit, die den Menschen Gutes tun will, verharmlost bewußte Verantwortungslosigkeit nicht. Sie hat sich an die Regel Gottes nach 2. Thessalonicher 3,10 zu halten: „Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ Würde allein schon dieser einfache Grundsatz beachtet, könnten Milliarden an Geldern eingespart werden und dem deutschen Volk zugutekommen. Wer arbeitsfähig ist und dennoch auf Kosten anderer lebt, untergräbt Gemeinschaft. Das ist keine Härte, sondern Schutz der Ordnung, die Gott zum Wohl aller gegeben hat.
Den Regierenden ist sehr wohl bekannt, daß gemäß Erfassung vom Statistischen Bundesamt die Zahl armutsgefährdeter Rentner auf Rekordwert gestiegen ist. Rund 3,5 Millionen Menschen über 65 Jahre sind von Armut bedroht. Auch ihnen soll das Wenige, das sie noch besitzen, über Teuerungen genommen werden. „Wer Schwache bedrückt, verhöhnt deren Schöpfer.“ (Sprüche 14,31a)
Aus Sicht der Bibel ist asozial: Lieblosigkeit statt Nächstenliebe, Egoismus statt Verantwortung, Gesetzlosigkeit statt Ordnung, Gewalt und Betrug statt Gerechtigkeit, Hartherzigkeit statt Barmherzigkeit. Das Grundproblem allen asozialen Handelns ist: „Jeder tat, was recht war in seinen eigenen Augen.“ (Richter 21,25)
Eine Regierung, die sich selbst zum Maßstab macht, kann nicht sozial sein, weil sie sich weder Gott noch dem Nächsten verpflichtet sieht. „Wer weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.“ (Jakobus 4,17) Wo Recht verachtet wird, wird der Schwache zertreten. Das ist asozial im absolutesten Sinn. Das ist mehr als Irrtum – das ist aktive Feindschaft gegen Gottes Wahrheit. Eine solche Gesellschaft verliert jedes moralische Koordinatensystem.
