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Wo Glaube ist, da ist Hoffnung! (Teil 5)

Geschrieben von Thomas Schneider am 8. Januar 2026

Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Wo Glaube ist, da ist Hoffnung und wo Hoffnung ist, geschehen Wunder. Wir erwarten die Wunder, die wir sehen wollen und wundern uns dann ganz verwundert darüber, wenn sie nicht eintreffen.

Wenn zu einer Evangelisation eingeladen wird, dann ist die Erwartung groß, daß viele von den Eingeladenen zum Glauben an Jesus Christus finden. Doch wie ist dann unsere Reaktion, wenn nichts dergleichen geschieht? Das erwartete Wunder geschieht nicht! Man hadert mit sich und mit Gott: „Lohnt es sich da überhaupt noch, so viel Kraft und Zeit zu investieren? Es kommen doch immer wieder nur die Frommen…“

Eine für alle sichtbare Erweckung – wer will das nicht? In der Bibel lesen wir aber, daß jeder Christ nur ein Bauer ist, der sät. Das andere, das Aufgehen der Frucht, sollen wir dem Vater im Himmel überlassen. Wir hätten immer gern abrechenbare Zahlen und Fakten. Gott rechnet ganz anders. Er läßt uns eben nicht in seinen wunderbaren Plan schauen! Vielleicht gerade deshalb, weil ER weiß, daß doch sehr schnell Überheblichkeit und Hochmut in die Gemeinde einziehen nach dem Motto: „Was wir doch für tolle Leute sind!“?

Ich behaupte, daß viele Einwegflaschen in christlichen Gemeinden zu finden sind. Menschen, die sich zwar Christen nennen, aber nicht wirklich bereit sind, sich grundlegend vom Schmutz in ihrem Leben reinigen zu lassen. Wahre Christen aber sind keine Einwegflaschen, sondern Pfandflaschen. Eine inwendig verkrustete Einwegflasche landet bestenfalls im Müll. Eine Pfandflasche hat ihren Wert. Sie geht nach Gebrauch an den Hersteller zurück. Dort wird sie gereinigt, bekommt ein neues Etikett, wird neu gefüllt und frisch verschlossen. Ein Mensch, der sich zu Christus bekennt, geht am Ende seines Lebens zu seinem Hersteller zurück. Er wird nie wieder schmutzig. Das ist das Wunder des Glaubens, auf das Christen hoffen.

Wo Glaube ist, da ist Hoffnung und wo Hoffnung ist, da geschehen Wunder. Die Bibel ist voller Wunder Gottes. Sie beginnen mit Seiner Schöpfung und führen über die vielen Wunder Jesu bis hin zur Neuschöpfung von Himmel und Erde. Jesus steht über den Naturgesetzen. Menschen können nichts tun, um Naturgesetze außer Kraft zu setzen. Wenn Menschen gelegentlich dennoch Dinge tun können, die außerhalb des naturgesetzlichen Rahmens liegen, dann handeln sie im Namen anderer Mächte.

Das Urwunder ist die Herkunft des Wortes Gottes selbst, die Bibel. Sie ist durch keine menschliche Erklärung treffend zu fassen. Paulus beschreibt dieses Wunder angemessen, wenn er formuliert: „Denn alle Schrift ist von Gott eingegeben…“ (2. Timotheus 3,16) Bei drei großen Wundern, die uns die Bibel nennt, gibt es die heftigste Kritik und demzufolge auch die meisten Irrlehren:

1. Das Wunder der Schöpfung. Die Schöpfung wird durch die Evolutionslehre von Darwin ersetzt. Die nicht einmal wissenschaftlich belegte Evolutionslehre, die bei der Erklärung der Welt ohne Gott auskommen will, wird bis heute an Schulen und Universitäten gelehrt. Schlimmer aber ist, wenn von Kanzeln christlicher Gemeinden eine „evolutionistische Schöpfung“ gepredigt wird.

2. Bezüglich der Auferstehung Jesu ersetzen Ungläubige und liberale Theologen das „leere“ durch das „volle“ Grab Christi und reden wie Rudolf Bultmann: „Eine Leiche kann nicht auferstehen.“ Die siegreiche Auferstehung Jesu aber ist die feste Glaubensgrundlage christlicher Lehre und das feste Siegel unserer Erlösung. Ohne diesen realen Tatbestand in Raum und Zeit wäre niemand errettet: „Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euern Sünden; so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren.“ (1. Korinther 15,17-18)

3. Bei der Entstehung der Bibel haben wir es mit einem Geheimnis der Informationsübertragung von Gott, dem himmlischen Vater (2. Timotheus 3,16), Seinem Sohn Jesus Christus (Galater 1,12; Offenbarung 1,1) und dem Heiligen Geist (2. Petrus 1,21) zu den einzelnen Schreibern der Bibel hin zu tun. Wer dieses Wunder auf eine rein menschliche Entstehung und mit historischen Zufälligkeiten zu erklären versucht, reduziert Gottes Allmacht auf menschlichen begrenzten Denkhorizont.

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Teil 6 (letzter Teil) zum Thema „Wo Glaube ist, da ist Hoffnung!“ erscheint in Kürze.

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Peter Hahne – 20.03.2026

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