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Aktuelle Seite: Start / Weltanschauung allgemein / „viel über Jesus gesprochen“ – reicht das?

„viel über Jesus gesprochen“ – reicht das?

Geschrieben von Thomas Schneider am 15. Januar 2026

Screenshot https://www.ead.de/aktuelles/

von Ernst Martin Borst

Wie idea und die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) berichten, hat der IT-Manager Steffen J. Ehl den neuen Generalsekretär der weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) Botrus Mansour Ende 2025 in Nazareth getroffen und mit ihm ein Gespräch geführt.

Mansour berichtete, dass er gerade von einer Audienz von Papst Leo XIV. zurückgekommen sei. Von dieser Begegnung mit dem Papst war der Evangelische Allianzmann Mansour wohl sehr begeistert und sagte: „Das war sehr gut, der Papst hat viel über Jesus gesprochen.“

Viel über Jesus sprechen? Was sagt das über einen Menschen aus? Viele religiöse Menschen sprechen von einem Jesus. Besonders auch in der Esoterik und im Islam. Sogar im Atheismus wird über einen Jesus gesprochen. Doch dieser Jesus hat nichts, aber auch nichts mit dem JESUS CHRISTUS der BIBEL zu tun. Es reicht nicht aus, über irgendeinen Jesus zu sprechen, egal wie viel! Entscheidend ist, ob ich über den JESUS CHRISTUS der BIBEL spreche und diesem JESUS CHRISTUS auch nachfolge.

Als JESUS CHRISTUS auf der Erde lebte, sprachen die Menschen auch viel von Jesus. Damit gab sich JESUS CHRISTUS aber nicht zufrieden und forschte weiter nach:

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: „Für wen halten die Leute eigentlich den Menschensohn?“ „Einige halten dich für Johannes den Täufer“, antworteten sie, „andere für Elija und wieder andere für Jeremia oder einen der alten Propheten.“ „Und ihr“, fragte er weiter, „für wen haltet ihr mich?“ Matthäus 16, 13-15/NeÜ

Petrus antwortete und sprach: „Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!“ Matthäus 16,16/LUT

Für wen halten wir Jesus? Der JESUS CHRISTUS der BIBEL ist

  • der einzige Weg zu GOTT (Apostelgeschichte 4,12).
  • die einzige Wahrheit (Johannes 14,6).
  • das Lamm GOTTES, das für uns geopfert wurde und das unsere Schuld und Sünde getragen hat (Jesaja 53,7).
  • der, der ewiges Leben schenkt (Johannes 3,16).
  • der gute Hirte, der uns trägt und führt (Johannes 10,11).
  • der sagt: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28).

Menschen, die diesen JESUS CHRISTUS kennen und IHM nachfolgen, benötigen keinen Rosenkranz, kein Anrufen von Heiligen, keine Heiligen Jahre zum Durchschreiten geweihter Portale zur Sündenvergebung, keine Wallfahrten, keine Gebete zu Maria, kein Weihwasser, keine Eucharistie, kein Kruzifix, keine Firmung und keine Heiligen Messen. Personen, die von Jesus sprechen und gleichzeitig diese genannten Praktiken ausüben, kennen den JESUS CHRISTUS der Bibel nicht. Die Nachfolger von JESUS CHRISTUS wissen, die heidnischen Praktiken wie z. B. das Beten zu Verstorbenen sind GOTT ein Greul. Auch über die gravierenden Irrlehren der Römisch-Katholischen Kirche spricht die BIBEL klare Worte:

Aber nicht einmal wir selbst oder ein Engel aus dem Himmel darf euch irgendetwas als Evangelium verkündigen, das dem widerspricht, was wir euch gebracht haben. Wer das tut, der soll verflucht sein! Ich sage es noch einmal: Wer euch etwas als Evangelium verkündigt, was dem widerspricht, das ihr empfangen habt, der soll verflucht sein! Galater 1,8-9

Wahre Christen halten an den fünf Prinzipien der Reformatoren fest:

  • Sola Fide (allein der Glaube)
  • Sola Scriptura (allein die Schrift)
  • Solus Christus (allein CHRISTUS)
  • Sola Gratia (allein die Gnade)
  • Soli Deo Gloria (GOTT allein gehört die Ehre)

Für die DEA spielen diese klaren biblischen Aussagen schon lange keine Rolle mehr. Die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit mit der RKK wird immer weiter ausgebaut. So hat die DEA, wie obiges Beispiel zeigt, auch kein Problem, mit einem Papst Kontakte zu pflegen, der wie folgt betet:

„Gegrüßet seist du, Maria! Freue dich, die du voll der Gnade bist, jener Gnade, die wie sanftes Licht all jene zum Strahlen bringt, die ein Widerschein der Gegenwart Gottes umhüllt. Unbefleckte Jungfrau, Mutter eines gläubigen Volkes, deine Reinheit taucht Rom in ewiges Licht; deine Schritte erfüllen seine Straßen mit einem lieblicheren Wohlgeruch als die Blumen, die wir dir heute darbringen. Unbefleckte Jungfrau, viele Pilger aus allen Ländern der Erde sind im Lauf der Geschichte und auch in diesem Heiligen Jahr durch die Straßen dieser Stadt gegangen. Schau, o Maria, auf die vielen Söhne und Töchter, in denen die Hoffnung nicht erloschen ist: Lass in ihnen aufkeimen, was dein Sohn gesät hat. Bitte für uns, die wir mit Veränderungen ringen, die uns unvorbereitet und machtlos zu treffen scheinen. Schenke uns Träume, Visionen und Mut, du, die du mehr als jeder andere weißt, dass für Gott nichts unmöglich ist und dass Gott nichts allein vollbringt. Gib, dass wir uns auf den Weg machen, mit der Eile, mit der du einst zu deiner Cousine Elisabeth aufgebrochen bist, und mit der Unruhe, mit der du dich auf die Flucht und die Pilgerschaft begeben hast, um gesegnet zu sein, ja, aber unter allen Frauen, erste Jüngerin deines Sohnes, Mutter des Gottes mit uns. Hilf uns, immer Kirche mit und unter den Menschen zu sein, Sauerteig in einer Menschheit, die Gerechtigkeit und Hoffnung erfleht. Unbefleckte Jungfrau, Frau von unendlicher Schönheit, nimm dich dieser Stadt, dieser Menschheit an. Zeige ihr Jesus, führe sie zu Jesus, stelle sie Jesus vor. Mutter, Königin des Friedens, bitte für uns!“ (Hinweis: Der Text wurde stark gekürzt. Das Gebet an der Mariensäule auf dem Spanischen Platz vom 8. Dezember 2025 finden Sie HIER)

Anstatt auf die Irrlehren der RKK hinzuweisen und sich davon zu distanzieren, arbeitet die DEA auf vielen Ebenen mit dieser Kirche zusammen. Somit ist die DEA kein Wegweiser mehr auf JESUS CHRISTUS hin, sondern ein Wegweiser weg von JESUS CHRISTUS.

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