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Licht und Gebet ohne Wirkung  

Geschrieben von Thomas Schneider am 25. Januar 2026

Ernst-Martin Borst, Gründer AG WELT Foto: AG WELT

von Ernst Martin Borst

Am Sonntagabend, dem 25. Januar, endete in Köln die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) schreibt dazu in ihrer Pressemeldung:

„Die Sonne ging am Sonntagabend, des 25. Januars 2026 über Köln grade unter, als die Liturgen aus zehn unterschiedlichen Kirchen und Konfessionen des gesamten Bundesgebietes zu den Klängen des armenischen Geghard-Vokal-Ensembles in die Armenisch-Apostolische Diözesankirche St. Sahak-St. Mesrop zum Abschlussgottesdienst der Gebetswoche für die Einheit der Christen einzogen. Klang und Raum waren von Hymnen und Gebeten erfüllt, deren Ursprünge in den alten Klöstern und Kirchen Armeniens zu finden sind und zum Teil bis ins vierte Jahrhundert zurückreichen.“

Und weiter heißt es:

„Wir sind heute zu diesem Gottesdienst versammelt, um für die Einheit der Christen zu beten, und zwar damit wir den Auftrag unseres Herrn erfüllen, gemeinsam Lichtbringer zu sein,“ erinnerte der Vorsitzende der ACK, Reverend Christopher Easthill, in seiner Predigt. Uneinigkeit, Konflikte und Spaltungen führten dazu, dass die Botschaft des Lichtes verdunkelt würde, gab der anglikanische Geistliche zu bedenken und warf seinen Blick sowohl in dunkle Zeiten der deutschen Geschichte – „Für das Nazi-Regime war ein zerstrittener Kontrahent fraglos besser als ein geeinter Gegner“ – als auch auf aktuelle Entwicklungen: „Überall auf der Welt haben Eigennutz, Machtliebe, Gier, Ab- und Ausgrenzung, sowie Angst- und Hassbotschaften gerade Konjunktur.“ Gegen diese Kräfte sollten die Christen „gemeinsam und geeint das Licht vom Licht entgegen“ stellen, so Reverend Easthill: „Wir sind Zeugen des Wortes und der Tat! Es gibt keinen Glauben ohne Handlung.“

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drei Begriffe: Licht, Gebet und Einheit. Alle am Programm beteiligten Personen, einschließlich Kölns Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger und Dr. Georg Manten, Leiter des Referats Kontakte zu Kirchen, jüdischen Kultusgemeinden sowie sonstigen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, bezogen sich direkt oder indirekt auf diese drei Punkte.

Es stellt sich die Frage, von welchem Licht hier gesprochen wurde? Der Vorsitzende der ACK, Reverend Christopher Easthill, formulierte in seiner Predigt zunächst gute Aussagen. So sagte er zum Beispiel:

„Wenn wir Jesus als das Licht bezeichnen, erkennen wir an, dass wir ohne ihn, ohne Gott gar nicht leben können, zumindest nicht das Leben, das für uns vorgesehen wird. Unsere Kraft, unsere Gaben, und unsere geistige Nahrung kommen alle von ihm. Und Jesus, das Licht der Menschen, ist auch dafür verantwortlich, uns in der Dunkelheit der Welt den richtigen Weg zu zeigen.“

Doch er zieht aus seiner Botschaft keine Konsequenzen und landet im üblichen politischen und humanistischen Fahrwasser. Im Schluss seiner Predigt geht es wieder nur um die Einheit aller Denominationen – Ökumene über alles. Das ist Dunkelheit pur! Irrlehren, Heidentum, Okkultismus, dunkler geht es nicht mehr. Licht in der Bibel bedeutet, vor der Heiligkeit des lebendigen GOTTES zu stehen. Denken wir an Mose vor dem Licht des brennenden Busches:

„Komm nicht näher!“, befahl ihm GOTT. „Zieh deine Sandalen aus, denn du stehst auf heiligem Boden.“ 2. Mose 3, 5

Licht steht immer in Verbindung mit GOTTES WORT. Der Psalmist sagt: „DEIN WORT ist meines Fußes Leuchte.“ Wir müssen, wenn wir vor dem LICHT stehen und selbst dieses Licht ausstrahlen wollen, alles Eigene beiseite schieben, wie Mose „unsere Schuhe  ausziehen“ und anerkennen, dass GOTT der HERR ist. IHM müssen wir gehorchen und nachfolgen. Menschliche, humanistische oder politische Konzepte haben mit Licht nichts zu tun.

Auch stellt sich die Frage nach den Gebeten der Gebetswoche. Gebetet wurde für die Einheit der Christen. Gebetet wurde also dafür, dass die ACK in Deutschland und die Ökumene weltweit gestärkt werden. Mit anderen Worten, es wurde gebetet, dass die Römisch-katholische Kirche, die Siebenten-Tags-Adventisten, die Baptisten, die Pfingstler, die Neuapostolen und all die anderen Kirchen noch mehr zusammenrücken.  Solche Gebete sind dem HERRN ein Greul. Paulus warnt ganz massiv vor falschen Lehren, er sagt in Galater 1,8:

„Aber so auch wir oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium predigen anders, denn das wir euch gepredigt haben, der sei verflucht!“

Die an der Gebetswoche und am Abschlussgottesdienst beteiligten Kirchen lehren und praktizieren viele gravierende Irrlehren bis hin zum Okkultismus.  Von einem biblischen Gebet kann hier also nicht gesprochen werden.

Die Frage zum dritten Hauptthema – Einheit – erübrigt sich. Einheit kann es nur unter Gemeinden geben, die sich voll und ganz ihrem HERRN hingeben und nur IHM nachfolgen.

„Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen!“ Johannes 10, 27-28 

Fazit

In Köln wurde zwar über Licht gesprochen, und es mag auch viel gebetet worden sein, doch das Licht hatte keine Strahlkraft und die Gebete gingen ins Leere. Die Verantwortlichen sind zur Umkehr und zur Buße aufgerufen, und sie sollten das Bibelwort aus Galater 6,7 nicht unterschätzen: „Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“

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Peter Hahne – 20.03.2026

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