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Aktuelle Seite: Start / Weltanschauung allgemein / Götter, Götzen, Religionen (Teil 7/Ende: Neue Religion, die liberale Theologie)

Götter, Götzen, Religionen (Teil 7/Ende: Neue Religion, die liberale Theologie)

Geschrieben von Thomas Schneider am 20. Januar 2026

Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Ein Theologiestudent schickte mir in einer E-Mail einen Hilferuf: „Wissen Sie, Bruder Schneider, was ich hier an der Theologischen Fakultät der Uni lerne? Das Sühnopfer Christi sei überholt. Das Grab Jesu sei drei Tage nach seiner Kreuzigung nicht leer gewesen. Die Jungfrauengeburt gebe es nicht. Der Heilige Geist sei reines Mysterium. Den Teufel als Person gebe es auch nicht. Die Wunder Jesu seien Mythen und Sagen. Und die Schöpfung sei nichts anderes gewesen als Evolution, Gott habe die Welt über einen Urknall geschaffen. Wenn ich hier bleibe, verliere ich den Glauben an das, was Jesus in Johannes 14,6 sagt. – Was soll ich tun?“

Nach unserem Seelsorgegespräch hat dieser junge Mann sein Theologiestudium weiterführen und abschließen können. Er hat sich einen bibeltreuen Seelsorger gesucht und einen Hauskreis mit bibeltreuen Studenten gegründet. Heute ist er Pastor einer freien und institutionell ungebundenen christlichen Gemeinde. Aber nicht alle halten das durch. Entweder sie brechen ihr Studium ab oder werden einer der vielen Irrlehrer, deren Predigten wir landauf landab von den Kanzeln der Kirchen ertragen müssen – oder eben auch nicht.

So trägt auch die liberale Theologie des Christentums zum Aufblühen der Neuen Religion bei. Sie ist der moderne Volksglaube. Selbst wenn diese Neue Religion marschiert, einer wird ihren Weg durchkreuzen: Jesus Christus. Gottes Heilsplan ist ein anderer als der, den Menschen sich ausdenken.

Die liberale Theologie mit ihrer historisch-kritischen Auslegung der Heiligen Schrift relativiert bzw. negiert die Autorität und Irrtumslosigkeit der Bibel, bezweifelt die Wunder Jesu, seine leibhaftige Auferstehung und die göttliche Offenbarung in allen biblischen Büchern. Liberale Thelogen passen ihre Theologie modernen Weltbildern, Wissenschaften und zeitgenössischer Philosophie an. In allem bibelkritischen Denken entfernen sie sich von der Kernbotschaft des Evangeliums, stellen ihre Weltanschauung über die Bibel und betrachten diese als menschliches, fehlerbehaftetes Dokument.

Ein bibeltreuer Christ glaubt, daß sich Gott hinein gibt in die Welt der Menschen, des Leidens und des Sterbens, der Not und der Krankheit und des Unrechts. Gott ist in einem dreckigen Viehstall, im Freßnapf der Tiere zur Welt gekommen. Damit hält ER uns Menschen bildhaft vor Augen: Ich komme in eure Welt, wo ihr nach dem Motto lebt: „Immer gesund, immer erfolgreich, immer wohlhabend.“ Jesus wendet sich Menschen zu, deren Leben zerbrochen ist, die auf dem Weg ihres Lebens Schuld auf sich geladen haben. Jesus sagt im Lukasevangelium (19,10): „Ich bin gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“

Da pilgern Millionen Menschen auf Jakobs- und anderen Wegen durch die Welt und klagen: „Wir haben unser Leben verloren. Wir wollen wissen, wer wir eigentlich sind, wozu wir überhaupt leben und wohin die Reise geht, wenn wir einmal sterben müssen“. Zu denen sagt Jesus: Ich bin gekommen, zu suchen und zu retten, die von Gott weggelaufen sind; die Gott ins Gesicht gespuckt haben; die Besserwisser, die Gottes Gebote mit Füßen getreten und andere betrogen haben; die die Ehe gebrochen und abgetrieben haben; die gemordet haben; die ihren Sextourismus und ihren Egoismus ausgelebt haben. – Nur ein lebendiger Gott kann das.

Dieser Gott, der Schöpfer Himmels und der Erden, wird zum Diener und gibt sein Leben zum Opfer. Das bringt die Leute bis heute auf die Palme. Der geschlagene, blutüberströmte und schwache Jesus sagt: Ich bin der Welt Richter. Das haben viele Menschen damals nicht geglaubt und das glauben viele bis heute nicht. Jesus stirbt für unser Versagen am Kreuz. Mit Seiner Auferstehung von den Toten schenkt ER uns ewiges Leben. ER spielt nicht den großen Magier, ER zieht keine Esoterik-Show ab, ER zieht sich nicht zur Selbstfindungsmeditation zurück. ER braucht keine Sonderlehren. Der Sohn Gottes vertraut einzig und allein Seinem Vater im Himmel. ER geht in den Dreck, den Menschen in ihrem Leben angehäuft haben.

In Johannes 3,16 steht: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Wer von seiner Selbst-Gerechtigkeit überzeugt ist, sollte sich seinen Gott im Supermarkt der Religionen zusammenbasteln und seiner Neuen Religion folgen, bis er sich vielleicht irgendwann im Nichts auflöst. Doch eines Tages wird er sich dafür vor seinem Schöpfer verantworten müssen. So sagt es uns Gottes Wort.

Keine einzige Religion dieser Welt rettet auch nur einen Menschen vor dem ewigen Tod. Mir gefällt die Aussage eines jungen türkischen Moslem, der in dem Büchlein „Moslem sucht Gott und findet Jesus“ sein Glaubenszeugnis für Jesus Christus aufgeschrieben hat. Er schreibt: „Die wahre Religion ist die, die gar keine Religion ist.“

Bleiben wir also wachsam, daß sich in unseren christlichen Gemeinden keine Wellness-Spiritualität mit religiösem Anstrich breit macht. Der Event-Aktionismus spielt dabei keine geringe Rolle.
 

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Peter Hahne – 20.03.2026

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