
von Thomas Schneider
Nachdem wir die fernöstlichen Religionen in den Teilen 2 und 3 der Reihe „Götter, Götzen, Religionen“ näher angeschaut haben, kommen wir nun zur Religion des Islam.
Auch Moslems reden mit ihrer islamischen Religion an den einen Gott der Bibel vorbei. Auf diese Behauptung hin fragen manche: „Wieso das denn? Der Islam beruft sich doch auch auf Abraham und Propheten, wie wir sie in der Bibel finden. Und es sind doch auch in der Kirche Theologen wie beispielsweise der Sekten- und Weltanschauungsbeauftragte Harald Lamprecht mit der tiefgreifenden Erkenntnis unterwegs: ‚Christen und Muslime glauben an denselben Gott‘?“
Was bedeutet Islam? Islam heißt: Unterwerfung unter Allah, völlige Hingabe an einen Gott, dessen Willen der Erzengel Gabriel einem 40-jährigen Mann mit Namen Mohammed um 610 n. Chr. offenbart haben soll. Der Überlieferung zufolge habe der Erzengel Gabriel Mohammed die Verse der göttlichen Offenbarung von Allah diktiert, die dann im Buch Koran ihren Niederschlag gefunden haben.
Der Koran (Qur`an) ist die Heilige Schrift der Moslems, die sogenannte wörtliche Offenbarung Allahs an Mohammed, der sich deshalb zum Propheten ernannte. Dem Koran, der in arabischer Sprache verfaßt ist, hat ein Moslem vollinhaltlich Folge zu leisten. Jede Kritik am Koran ist ein strafwürdiges Verbrechen. Die Verse im Koran nennt man Suren. Von den 114 Suren beginnen 113 mit den Worten „Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen.“
Der Islam lehrt bis heute – das bekennt jeder Moslem –, daß die Bibel früher Wort Gottes war, aber durch Juden und Christen verfälscht worden sei.
Der Koran ist die Hauptquelle der Scharia, des islamischen Gesetzes. Gestützt wird die koranische Lehre durch Die Sunna (die Lebensweise eines Moslems) und von den Hadithen (den überlieferten Traditionen). Weitere Quellen sind Die Übereinstimmung (vergleichbar mit den Dogmen der katholischen Kirche) und die sogenannte Ableitung und Schlußfolgerung (Festlegungen, die von islamischen Führern getroffen werden).
Im Islam gibt es 5 Hauptpflichten für Gläubige, die ein Moslem zu erfüllen hat; die sogenannten fünf Säulen:
1. das islamische Glaubensbekenntnis (Schahada)
2. das Pflichtgebet (Salat)
3. das Almosengeben (Zakat)
4. das Fasten im 9. Monat, dem Ramadan (Saum)
5. die Pilgerreise nach Mekka (Haddsch)
So heißt es im islamischen Glaubensbekenntnis: „Ich bezeuge, daß es außer Allah keinen Gott gibt, und ich bezeuge, daß Mohammed sein Diener und sein Gesandter ist.“ Durch die genaue Einhaltung dieser Pflichten, dieser fünf Säulen, erhofft sich der Moslem Zugang zum jenseitigen Paradies. Eine Gewißheit darüber aber gibt es für den Moslem nicht, denn die letzte Entscheidung treffe Allah erst beim Jüngsten Gericht.
Im Koran findet man zahlreiche Stellen, die erstens die Minderwertigkeit von Nicht-Moslems beschwören und zweitens gläubige Moslems in die Pflicht nehmen, Nicht-Moslems überall zu bekämpfen, wo sie ihrer habhaft werden können und sie letztlich zu töten, sollten sie nicht zum Islam konvertieren. Hier einige Auszüge aus dem Koran:
Sure 9,20-22 „Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben. Ihr Herr verheißt ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohl- gefallen und Gärten, worin ihnen ewige Wonne zuteil wird.“
- Das heißt: Die Moslems, die ihre Heimat verlassen, um in den Kampf zu ziehen und Gebiete zu erobern, haben den höchsten Rang bei Allah.
Sure 48,29 „Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, daß Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger.“
Sure 3,11 „Die ungläubig sind, ihr Besitz und ihre Kinder werden ihnen nicht im Geringsten nützen gegen Allah; und sie sind des Höllenfeuers Nahrung.“
Sure 2,192/194 „Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort …Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist.“
Sure 5,52 „O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.“
Im Koran steht alles geschrieben, was ein Moslem – aber auch jeder Christ! – wissen sollte:
Sure 4:172: „O Volk der Christen, übertreibt nicht in eurem Glauben und saget von Allah nichts als die Wahrheit. Der Messias, Jesus, der Sohn der Maria, war nur ein Gesandter Allahs… Glaubet also an Allah und Seinen Gesandten, und saget nicht: `Drei`. Lasset ab: das ist besser für euch. Allah ist nur ein Einiger Gott. Fern ist es von Seiner Heiligkeit, daß Er einen Sohn haben sollte. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Beschützer.“
Sure 5:18: „Ungläubig sind wahrlich, die da sagen. `Sicherlich ist Allah kein anderer als der Messias, Sohn der Maria`…“
- Damit wird gesagt: Jesus ist nicht der Sohn Gottes. Die Dreieinheit Gottes – Vater, Sohn und Heiliger Geist – wird geleugnet.
Sure 42:52: „Keinem Menschen steht es zu, daß Allah zu ihm sprechen sollte, außer durch Offenbarung oder hinter einem Schleier oder indem Er einen Boten schickt, zu offenbaren auf Sein Geheiß, was Ihm gefällt; Er ist erhaben, allweise.“
- Eine direkte Beziehung zwischen Gott und Mensch, wie sie Christen durch Jesus Christus haben, lehnt der Koran ab. Allah ist der Transzendente, der noch niemals in seine Schöpfung gekommen ist.
Sure 4:158-159: „Und wegen ihrer Rede: `Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den gesandten Allahs, getötet`; während sie ihn doch weder erschlugen noch den Kreuzestod erleiden ließen, sondern er erschien ihnen nur gleich einem Gekreuzigten; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine bestimmte Kunde davon, sondern folgen bloß einer Vermutung; und die haben darüber keine Gewißheit. Vielmehr hat ihm Allah einen Ehrenplatz bei Sich eingeräumt, und Allah ist allmächtig, allweise.“
- Damit wird geleugnet, daß Jesus nicht für die Erlösung der Menschen am Kreuz gestorben ist, sondern von Allah in den Himmel entrückt wurde und am Ende der Zeiten als vollkommener Moslem in die Welt zurückkehren wird. Mit den Zweiflern sind all diejenigen gemeint, die nicht an die leibhaftige Auferstehung Jesu von den Toten glauben. Damals waren es die Sadduzäer, in heutiger Zeit sind es Leute wie beispielsweise der frühere EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, der öffentlich bekannt hat, daß Jesus nicht für die Sünden der Menschen gestorben sei.
Sure 9:29: „Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.“
- Mit dem „Volk der Schrift“ sind Juden und Christen gemeint. Sie werden als Ungläubige bezeichnet, die zu bekämpfen sind.
Ein Moslem glaubt daran, daß Jesus am Ende der Zeiten als vollkommener Moslem in die Welt zurückkehren wird.
Der christliche Glaube hat einen ganz anderen Inhalt. Gott wird nicht nur Gott, allmächtig, Schöpfer genannt, sondern Vater. Jesus sagt Vater zu Gott. Dieses Kind-Vater-Verhältnis ist für einen Moslem undenkbar, für ihn geradezu eine Gotteslästerung.
Summa summarum: Im „unverfälschten Wort Allahs“, wie Moslems ihren Koran bezeichnen, stehen keine lobenden Worte über Christen. Zentrale Aussagen des christlichen Glaubens werden abgelehnt. Deshalb glauben Christen und Moslems nicht an denselben Gott! Die Bibel sagt im 1. Johannesbrief (2,22): „Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.“
In Zusammenfassung der ersten vier Teile der Reihe „Götter, Götzen, Religionen“ kann ohne Umschweife gesagt werden, daß sowohl die Religion des Islam als auch die fernöstlichen Religionen Hinduismus und Buddhismus antichristliche Religionen sind. Denn sie gehen allesamt von menschlichen Anstrengungen aus. Beim Islam kommt erschwerend hinzu, daß es sich um eine sozio-politische Religion handelt, die weltweit Länder nach islamischem Recht erkämpft – über eine große Nachkommenschaft und zunehmend mit Gewalt. Die Scharia ist das oberste Ziel, nach der sich alle Menschen zu richten und sich ihr unterzuordnen haben.
Wie ermutigend ist dagegen die Botschaft der Bibel! Kein Mensch kann oder muß sich den Zugang zum Himmel durch eigene Leistungen verdienen. Jesus, der Sohn Gottes, hat die Strafe für alle Schuld der Welt getragen und uns aus der Macht der Sünde befreit. Vor Gott sind wir deshalb von unserer Schuld freigesprochen. Das ist erlebbar, wenn wir uns Jesus Christus und damit der angebotenen Versöhnung mit Gott anvertrauen. Nicht irgendwelche Kulte und Riten bringen uns zum himmlischen Vater, sondern allein Jesus Christus. Gute Werke sind für Christen eine Folge der Wiedergeburt in Christus – nicht ihre Voraussetzung! Diese biblische Lehre muß in christlichen Kreisen immer wieder stark betont werden!
Im Teil 5 der Reihe „Götter, Götzen, Religionen“ geht es um die „Neue Religion – von Aberglaube bis Satanismus“
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