
von Ernst Martin Borst
Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) veranstaltet wieder einmal ihre Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“. Für die Zeit vom 18. Februar bis 19. März 2026 gibt sie auch Gebetshinweise und -spielanleitungen für Kinder an die Hand. – Wir haben in unserem Beitrag vom 18.01.2024 ausdrücklich auf die Gefahren solcher Aktionen hingewiesen.
Beten, auch für die islamische Welt, ist unablässig! Doch nach wie vor ist nicht erkennbar, dass sich die EAD klar und deutlich vom Islam samt Koran distanziert. Im Gegenteil: In der neuen Aktion werden die Kinder aufgefordert wie Muslime zu beten:
- Tag 1: „Holt euch zum Gebet ein Kopftuch. Wer dran ist mit Beten, setzt es sich auf, dann wird das Tuch weitergereicht.“
- Tag 25: „Wenn Muslime beten, falten sie meistens nicht ihre Hände, sondern halten sie geöffnet neben einander. Haltet eure Hände heute während dem Gebet geöffnet vor euch, so als würdet ihr darin eine Schüssel tragen. Symbolisiert damit, dass ihr offen sein wollt für Jesus.“
- Tag 27: „Fragt eure Eltern, ob ihr heute Abend ein paar Minuten länger wach bleiben könnt. Kurz bevor ihr ins Bett geht, lest noch einmal die Anliegen durch. Macht das Licht aus und sprecht leise mit Jesus – so, wie Muslime in dieser Nacht beten.“
- Tag 30: „Verkleidet euch heute wie Saudis, die Jungs ganz in weiß mit einem roten Kopftuch, die Mädchen in schwarz mit einem schwarzen Kopftuch. Setzt euch dann gemeinsam auf einen Teppich auf den Boden. Die Jungs auf einer Seite, die Mädchen auf der anderen.“
Mit diesen und weiteren Appellen werden Kinder angewiesen, sich beim Beten wie Muslime zu verhalten. Hier wird deutlich, wie weit sich die EAD bereits von den biblischen Grundlagen entfernt hat. Sie ist geistlich blind und sieht nicht mehr die satanischen Mächte, die hinter dem Islam und dem Koran stehen. In dieser Blindheit führt die EAD Kinder und Enkelkinder in die Irre.
Bevor die EAD zu Gebetswochen (egal ob „Allianzgebetswochen“, „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ oder anderen Aktionen) aufruft, sollte sie sich erst einmal von allen ökumenischen und interreligiösen Verbindungen trennen. Wer für die islamische Welt beten will, kann nicht gleichzeitig mit Muslimen Gottesdienste feiern.
Glaubensgeschwister bibeltreuer Gemeinden lieben ihre Mitmenschen und beten auch für sie. Dabei verschweigen sie aber nicht falsche, antichristliche Lehren und Praktiken. Die EAD unterschlägt bewusst (wie auch die katholische Kirche) die gefährliche und dämonische Lehre und Praxis des Islam, die u.a. im Koran manifestiert ist. Kirchen und Gemeinden in Deutschland brauchen keine menschlich organisierten ökumenischen Gebetsaktionen, sondern eine von Gott inspirierte Bußbewegung.
Christen sollten dafür beten, dass Gott Gnade schenkt und Menschen – also auch Muslime – Jesus Christus als Herrn und Retter erkennen und Gottes Wort für ihr Leben annehmen. Die EAD sollte zu den biblischen Grundlagen zurückkehren. Ihr Abweichen von der BIBEL hatte sich auch 2018 gezeigt, als sie ihre Glaubensbasis geändert hatte. Leider ist es den meisten Werken und Gemeinden immer noch nicht bewusst geworden, welchen geistlichen Weg die EAD eingeschlagen hat.
