
von Thomas Schneider
Vielleicht hören auch Sie ab und zu den Morgenwecker von Tichys Einblick.
Heute, am 6. Januar 2025, ging es dem Onlinemagazin um das Thema „Nach dem Terroranschlag: Blackout Berlin geht weiter“.
Der Journalist und Publizist Roland Tichy erklärte bis ins Detail die Folgen des „gezielten Brandanschlags“ auf eine Kabelbrücke im Berliner Südwesten. Etwa 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe seien von dem Terroranschlag in Steglitz, Zehlendorf, Lichterfelde und Wannsee betroffen und ohne Strom und Heizung. Die Reparatur des lahmgelegten Stromnetzes bedürfe, so Tichy, hoher Ingenieurs- und Technikerkunst und könne sich noch über mehrere Tage hinziehen.
Dieser „Terroranschlag“ hatte verheerende Auswirkungen, die Tichy in einem hörenswerten 16-minütigen Beitrag beschreibt. Es seien von den Tätern „chemische Brandbeschleuniger“ verwendet worden, um die Leitungen zu zerstören. Die Terroristen hätten nicht einfach Benzin genommen, sondern ein Gemisch, das hohe Temperaturen erzeuge. Auch der Ort, so Tichy, sei „gut gewählt“ worden, wo die Stromkabel am Verwundbarsten sind. „Zweifellos hatten die Angreifer genaues Wissen über das Stromnetz Berlins.“
Zum Abschluss seines Morgenweckers sagte Tichy: „Beim Bau der Infrastruktur seinerzeit hatte auch niemand staatsgefütterte Terrortrupps im Auge. Man war froh, dass man die Versorgung mit elektrischer Energie so schnell und effektiv wie möglich ausbauen konnte.“ Auch heute gäbe es „noch keine Notstromaggregate für eine 110.000 Volt – Versorgung, die man jetzt in Berlin einfach so da hinstellen könnte“. Nach Tichys Morgenwecker seien bei dem Terroranschlag „wissensbefreite grüne Köpfe“ am Werk gewesen.
Sehr verwunderlich ist, dass den Kriminalbehörden zwar ein Bekennerschreiben zum Terrorakt von einer gewissen „Vulkangruppe“ vorliegt (die wohl bereits seit dem Jahr 2011 existiert), aber nicht eine einzige Person von diesen linken Wahnsinnigen bekannt sein soll. Die Empörung der Staatsköpfe zum inzwischen dritten großen Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung hält sich stark in Grenzen. Warum wohl?
Aus biblischer Sicht haben Terroranschläge wie dieser satanische Quellen. Der Teufel nutzt linke Spinner in ihrem kommunistischen Wahn dazu, Menschen in Deutschland gegeneinander aufzubringen. Könnte den Regierenden in der derzeit katastrophalen Lage unseres Landes nichts Besseres passieren, als dass ein Volksaufstand als großes Ablenkungsmanöver dient?
Der Ursprung von Bösem und Gewalt ist satanisch. Wenn die Obrigkeit in unserem Land das Böse und die Gewalt gewähren lässt, erfüllt sie nicht mehr den biblischen Auftrag Gottes. Menschen, die anderen Menschen bewusst Schaden zufügen – seien es Regierende oder Terroristen – sind Arbeiter Satans, der nur Zerstörung, Hass und Leid schaffen will.
Oftmals wird Terrorismus als „gerechte Sache“ oder „heilige Pflicht“ dargestellt, die von einer Ideologie gerechtfertigt wird. Hier kommt eine tiefergehende biblische Perspektive ins Spiel: Sünde wird nicht nur individuell betrachtet, sondern auch kollektiv. In der Bibel gibt es viele Hinweise auf die Verblendung ganzer Gesellschaften (z.B. Jeremia 5,30-31 oder Römer 1,18-32), die im Namen von Macht, Status oder religiösem Fanatismus Gewalt verüben. Ideologien, die Menschen in den Terrorismus führen, sind nicht nur satanisch inspiriert, sondern auch vom kollektiven menschlichen Bedürfnis nach Macht und Kontrolle befeuert.
In der Lehre Jesu geht es immer um Frieden, Liebe und Vergebung: „Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9) Terroranschläge und deren Duldung sind das Resultat des Widerstandes gegen Gottes gute Ordnung.
