
von Eberhard Kleina
Auch Moslems das Evangelium weitersagen? Die meisten Pfarrer dürften auf diese Frage antworten: „Ist nicht nötig. Es ist doch derselbe Gott in der Bibel und im Koran.1 In unserer Gemeinde pflegen wir seit Jahrzehnten den interreligiösen Dialog.“ Viele andere Christen würden auch ablehnen: „Auf keinen Fall mit Moslems über Jesus sprechen. Ich will doch keinen Dolch in den Rücken bekommen!“
Es sind leider die (noch) großen Kirchen, die in großer Einigkeit mit der bei uns vorherrschenden linken Politik dem Islam – mit Ausnahme der AfD – den roten Teppich ausrollen, ohne zu beachten, daß der Islam zutiefst juden- und christenfeindlich ist, ganz zu schweigen von der Stellung der Frau im Islam.
Nun hat Jesus seinen Nachfolgern aber eben diese Aufgabe übertragen: „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Markus 16,15f) Und: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker.“ (Matthäus 28,19) Alle Menschen sollen also – gemäß Missionsauftrag – das Evangelium hören. Sollten Moslems davon ausgenommen sein? Sicher nicht!
Nun ist seit Jahrzehnten weltweit zu beobachten, daß immer mehr Moslems Christen werden. Sie halten an Jesus fest, trotz zum Teil heftiger blutiger Verfolgung oder schwerer Diskriminierung. Ein Grund ist die Enttäuschung über ihren islamischen Glauben und seine Unterdrückung des einzelnen. Ein anderer Grund sind die vielen Greueltaten im Namen Allahs: „Das soll mein Islam sein?“ Ein weiterer Grund dürfte in der Angst liegen, was nach dem Tod passiert: „Wohin gehe ich?“ Eine Heilsgewißheit, also eine Garantie für das ewige Leben gibt Allah nicht. Im Gegenteil, laut Koran wirft Allah alle in die Hölle und nimmt den einen oder anderen vielleicht wieder heraus. In Sure 19,68-72 heißt es: „Bei deinem Herrn, wahrlich, versammeln werden wir sie (die Menschen) und die Satane; alsdann werden wir sie auf den Knien um Dschahannam (Hölle) setzen. Alsdann werden wir aus jeder Partei diejenigen, welche am hochmütigsten wider den Erbarmer waren, herausnehmen. Alsdann werden wir wissen, wer des Verbrennens am würdigsten ist. Und niemand unter euch ist, der nicht hinunter zu ihr stiege; so ist’s bei deinem Herrn endgültig beschlossen. Alsdann wollen wir die Gottesfürchtigen erretten und wollen die Sünder in ihr auf den Knien lassen.“ (Sure 19,68-72)
Die lebenslang quälende Frage eines Moslems ist: „Bin ich gottesfürchtig genug gewesen? Habe ich genug gute Werke getan? Wird Allah mit mir zufrieden sein?“ Niemand weiß es. Eine bedrückende Perspektive!
Völlig anders dagegen die Zusage Jesu im Evangelium: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ (Johannes 5,24)
Zu Recht fürchten immer mehr Leute die drohende Islamisierung unseres Vaterlandes. Schon wird auf großen Kundgebungen das deutsche Kalifat gefordert. Halbherzig und hilflos versucht der Staat die islamisch motivierten Straftaten in den Griff zu bekommen, behindert sich aber selbst durch die bunte Multi-Kulti-Ideologie. Es fallen die relativ milden Bestrafungen auf.
Um einer Islamisierung entgegenzuwirken, muß gegenüber eingewanderten Moslems konsequenter die Anwendung hiesiger Gesetze erfolgen. Das ist Aufgabe des Staates. Aufgabe der Christen ist es, glaubhaft das Evangelium unseres Heilandes Jesus Christus zu bezeugen und auf die wunderbare Perspektive hinzuweisen: garantiertes ewiges Leben durch Jesus Christus. Schließlich liebt Jesus alle Menschen und ist auch für die Moslems gestorben.
Das Angebot des christlichen Glaubens muß nicht durch eine Predigt in der Fußgängerzone geschehen. Man muß sich ja nicht leichtfertig dem Dolch fanatischer Allah-Nachfolger aussetzen. Unser Staat kann immer weniger für die öffentliche Sicherheit garantieren. Aber es gibt genügend Situationen und Gelegenheiten, wo Christen ihren Glauben bezeugen können, so wie es dieser christliche Geschäftsmann machte:
Zusammen mit einem Moslem, der eine Wallfahrt nach Mekka unternahm, saß er im Flugzeug auf dem Weg in den Nahen Osten. Die Unterhaltung war freundlich. Der Moslem erklärte nach einiger Zeit, er sei stolzer Anhänger Mohammeds und mache zum ersten Male die Pilgerreise nach Mekka. Der Christ nickte und bezeugte seinen Glauben an Jesus Christus, durch den er die Garantie des ewigen Lebens habe. Bevor sie sich trennten, sagte der Moslem: „Eigentlich tun Sie mir leid. Ich besuche bei meiner Wallfahrt nach Mekka auch noch Medina, dort finde ich das Grab mit dem Leichnam Mohammeds. Sie gehen nach Jerusalem; und alles, was Sie dort vorfinden, ist das leere Grab Jesu.“ Der Christ antwortete: „Sehen Sie, genau das ist der Unterschied: Weil ich an Jesus glaube, bin ich in der glücklichen Lage, eines Tages auch wie Jesus aufzuerstehen. Das hat Allah Ihnen nicht versprochen. Aber schauen Sie mal in den Koran, es wartet die Hölle auf Sie, aus der Sie – vielleicht – wieder herauskommen.“ Der Moslem blieb nachdenklich zurück.
1 Nach dem Maßstab der Bibel ist der Allah des Koran der Satan, der Feind Gottes. Begründung siehe in meinem Büchlein „Der Koran auf dem Prüfstand – was nicht nur Christen wissen sollten“, Lichtzeichen-Verlag, Best. Nr. 548332, S. 79 – 98
