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Haß und Hetze gegen Andersdenkende

Geschrieben von Thomas Schneider am 13. November 2025

Screenshot uni-tuebingen.de

von Thomas Schneider

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) – Medienorganisation und „multimediales Kompetenzzentrum für die Evangelische Kirche in Deutschland“ (EKD) mit Sitz in Frankfurt am Main – läßt auf seiner Internetseite evangelisch.de unter der Überschrift „Christen und Rechtsextreme teilen Milieu“ den Tübinger Soziologen Dr. Felix Schilk zu Wort kommen.

Schilk arbeitet am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen am „Forschungsprojekt: Rechte Immersion und engagierte Öffentlichkeiten“, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit Steuermitteln der Bürger gefördert wird. Darin geht es um die Vertiefung in rechtsextreme Inhalte und Ideologien, vor allem durch immersive Erfahrungen in sozialen Medien, die starke emotionale Wirkungen hervorrufen und politische Meinungen beeinflussen könnten.

Der promovierte Soziologe wird als Referent auf der Jahrestagung der „Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus“ auftreten, die vom 14. bis 15. November in Frankfurt am Main stattfindet. Dort geht es u.a. um die Frage: „Wo endet Konservativismus – und wo beginnt Rechtsextremismus?“

„Religiöse Formen … als Identitätsmerkmal“?

Im Beitrag von Jens Bayer-Grimm auf evangelisch.de heißt es:

Bestimmte religiöse Vorstellungen träfen sich mit dem Weltbild extremer Rechter, erklärt der Soziologe. Diese lehnten zwar den christlichen Wert der Nächstenliebe gegenüber jedermann ab, begrüßten aber die Unterordnung unter eine vorgegebene Autorität. Religiöse Formen nutzten sie als Identitätsmerkmal, um andere abzugrenzen. Die biblische apokalyptische Vorstellung, die die Welt in Gut und Böse aufteilt und einen Endkampf zwischen beiden Mächten voraussagt, werde von der extremen Rechten aufgegriffen und verbreitet.

Was ist für Schilk „Konservatismus“ und was versteht er unter „extreme Rechte“? Wie begründet der Soziologe seine Unterstellung gegenüber Menschen, sie würden „den christlichen Wert der Nächstenliebe gegenüber jedermann“ ablehnen? Welche „religiösen Formen“ nutzen Andersdenkende „als Identitätsmerkmal, um andere abzugrenzen“? – Fragen über Fragen.

Hetze gegen Leonard Jäger und Jasmin Friesen

Schilk lehnt – und das ist interessant – die „biblische apokalyptische Vorstellung, die die Welt in Gut und Böse aufteilt und einen Endkampf zwischen beiden Mächten voraussagt“ nicht ab (hoffentlich!), unterstellt aber zugleich Menschen (die gesellschaftspolitisch anders denken als er), sie würden sich die biblische Botschaft unter den Nagel reißen.

In diesem Zusammenhang fällt der Name Leonard Jäger („Ketzer der Neuzeit“), der „reaktionäre Inhalte“ verbreiten würde. Auch Jasmin Friesen („Liebe zur Bibel“) würde „Verkündigung mit reaktionären Inhalten“ verbinden, heißt es im evangelisch.de-Beitrag, weil sie ihrem Instagram-Account Frauen dazu aufforderte: „Such dir einen Mann aus, der deiner Unterordnung würdig ist.“

Hoffnung auf Buße und Umkehr

Würde Schilk die Bibel zur Hand nehmen und prüfend durch Gottes Geist verstehen was dort drin steht, dann könnte er seine Forschungsarbeit seelenruhig beenden und Gott würde (auch was seinen Lebensunterhalt angeht) für ihn sorgen!

Dann würde er erkennen, daß er dem Bösen in der Welt nachjagt und daß ein wiedergeborener Christ keinen anderen Auftrag hat, als Menschen durch Buße und Umkehr zu Jesus Christus zu rufen. Schilk würde damit aufhören Feindbilder aufzubauen, um sie (im Gehorsam dem politisch-medialen Haßkomplex gegenüber) zu bekämpfen. Schilk würde sich von einer indoktrinierten Menschenverachtung abwenden und allen Menschen im Geiste Jesu Christi begegnen.

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