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Schleswig-Holstein: Gott soll in die Verfassung

Geschrieben von Thomas Schneider am 18. Oktober 2025

Eberhard Kleina, Pfr. i.R. – Foto: privat

von Eberhard Kleina

„In Verantwortung vor Gott und den Menschen“, so oder so ähnlich könnte der Satz lauten, der in die Präambel der Landesverfassung von Schleswig-Holstein eingefügt werden soll. 

Dafür macht sich momentan ein breites interreligiöses Bündnis im nördlichsten Bundesland stark: die evangelische Kirche, die katholische Kirche, die jüdischen Gemeinden und einflußreiche islamische Verbände.

Der Gottesbezug in der Verfassung sei ein Beitrag zu Toleranz, Dialog und Versöhnung zwischen Christen, Juden und Muslimen. Man spricht von einer gemeinsamen Werteformel, die Orientierung in einer pluralen Welt geben könne. So sehen es die jüdisch-christlichen Initiatoren dieses Vorstoßes (evangelisch.de). Für die muslimische Seite dagegen ist es eine Steilvorlage, ihren Gott – Allah – offiziell in einer Landesverfassung zu verankern.

Das würde eine Ausweitung von Allahs Einfluß in Schleswig-Holstein bedeuten, schließlich ist es Allahs Auftrag an alle Muslime, für ihn die Welt zu erobern (Koran, Sure 2,193;  8,39;  48,28;  61,9).

Diese Verfassungssinitiative verwundert nicht , da seit Jahrzehnten schon die sog. Abrahamitische Ökumene praktiziert wird, wonach der Gott der sog. drei Abrahams-Religionen (Judentum, Christentum und Islam) ein und derselbe sein soll, was von der Bibel her aber in keiner Weise zu halten ist. Es ist vielmehr der Jahrtausend-Irrtum der beiden (noch) großen Kirchen.

Der bekannte und im August 2014 verstorbene Journalist Peter Scholl-Latour hat einmal gesagt: „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr. Das ist in den Augen der Muslime auch das Verächtliche am Abendland.“ Womit er bis heute uneingeschränkt recht hat. Aber leider rollen seit Jahrzehnten die beiden Kirchen dem Islam den roten Willkommens-Teppich aus und stärken seinen Einfluß in unserem Vaterland und in Europa.

Das arabische Wort „Allah“ heißt zwar übersetzt „Gott“ und arabische Christen verwenden es auch, allerdings setzen sie immer eine wichtige Beifügung hinzu, etwa „Allah, der Vater Jesu Christi“, um eine Unterscheidung zum Allah des Koran zu markieren. So wie der Gott der Juden und Christen nicht identisch ist mit dem Gott der Muslime, so gibt es auch keine gemeinsame Werteformel.

Da der Islam etwa 600 Jahre nach dem christlichen Glauben entstanden ist, begegnet man im Koran auf Schritt und Tritt Personen der Bibel und Aussagen zum jüdischen und christlichen Glauben. In atemberaubender Schroffheit werden Juden und Christen und ihre Werte abgelehnt. Einige Beispiele:

  • Die desaströse Stellung der Frau im Koran ist allmählich hier bekannt, Frauen gelten als minderwertig (Koran, Sure  4,34; auch 4,11), vor Gericht wiegt ein männlicher Zeuge zwei Frauen auf (2,282), der Mann darf bis zu vier Frauen gleichzeitig heiraten (4,3), bei Ungehorsam darf die Frau geschlagen werden (auch 4,34) und andere Aussagen.   
  • Juden und Christen sind „Ungläubige“, Allah schlage sie tot (9,30).
  • „Ungläubige“ gelten als Affen und Schweine. (5,60), sie sind schlimmer als das Vieh (7,179;  8,55; 47,12).
  • Die „Ungläubigen“ haben die Bibel gefälscht (2,75;  3,78;  5,14f).
  • Muslime sollen sie nicht zu Freunden nehmen (3,28;  5,51;  9,23).
  • Juden sind Wucherer (4,160f), Kriegstreiber und stiften Verderben (5,64).
  • Wenn Muslime auf die „Ungläubigen“ treffen, dann herunter mit dem Haupt (47,4). Es gibt ca. 20 derartige Kampfbefehle im Koran gegen „Ungläubige“, also einen fest im Koran verankerten Antisemitismus und Christenfeindlichkeit.

Tatsächlich eine gemeinsame Werteformel? Kritiker mögen einwenden: Es gibt aber doch auch tolerante Verse im Koran. Stimmt, aber die stammen aus Mohammeds Frühzeit und gelten laut Koran als aufgehoben durch die harten Verse seiner Spätzeit (Prinzip der Abrogation, Aufhebung; 2,106; 13,39).

Unüberbrückbar sind auch die Gottesaussagen von Bibel und Koran:

  • Allah ist der unendlich Ferne, hat sich nur über den Engel Gabriel (ein anderer als der in der Bibel) indirekt offenbart. In Jesus dagegen kommt uns Gott ganz nahe (Joh. 10,30;  12,45).
  • Jesus wird zwar „Messias“ genannt, er wurde aber nicht gekreuzigt, sondern an seiner Stelle ein anderer, ihm ähnlicher Mann (4,157). Jesus ist nicht vom Tod auferstanden, sondern wurde von Allah lebend in den Himmel gehoben (4,158).
  • So wurde Jesus vor dem Tod von Allah bewahrt, denn dieser ist der beste Listenschmied (3,54; 8,30). Aus der Aussage, Allah sei der beste Listenschmied, leiten Islamgelehrte die Erlaubnis für Muslime ab, unter Umständen für Allah lügen zu dürfen. 
  • Allah ist weder Vater noch hat er einen Sohn (112,1-3),  Jesus ist demnach nicht Gottes Sohn, war nur ein Mensch, Allahs Gesandter, also sein Prophet (4,171;  23,91;  43,81;  72,3),  steht aber unter Mohammed, dem Siegel der Propheten (Sure 33,40).
  • Einen drei-einigen Gott gibt es nicht (4,171;  5,73;  19,35;  19,88-92); wer an den drei-einigen Gott glaubt, begeht die schwerste Sünde überhaupt, die Sünde der Beigesellung (Shirk), sie kann niemals vergeben werden, gilt als Polytheismus.
  • Allah wirft jeden seiner Anhänger in die Hölle, den einen oder anderen nimmt er vielleicht wieder heraus (19,68-72). Wer aber im Dschihad stirbt (heiliger Krieg), kommt ins Paradies.

An 206 Stellen im Koran werden Juden und Christen wegen ihres Glaubens an den Gott der Bibel angefeindet. Da der Islam auch die unverhandelbaren Kernaussagen des christlichen Glaubens angreift und negiert – ja, sogar den drei-einigen Gott selbst -, ist es in keiner Weise nachvollziehbar, wie man kirchlicherseits hier von demselben Gott in Bibel und Koran sprechen kann.

Die Bibel gibt Hinweise, wer Allah ist. Allah bezeichnet sich selbst als Listenschmied, listig ist aber nach der Bibel die Schlange (1. Mose 3,1), gegen sie sollen sich Christen mit der Waffenrüstung Gottes, dem Glauben, schützen (Eph. 6,11-17).  Und im 1. Joh. 2,22f heißt es: „Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat den Vater.“ Genau das aber macht Allah: Er leugnet Gott als Vater, als Sohn, als Heiligen Geist, die Trinität Gottes. Nach dem Maßstab der Bibel – und nur dieser gilt für evangelische Christen – ist die zwingende Schlußfolgerung: Allah ist – mit den Worten Jesu ausgedrückt – der „Fürst dieser Welt“ (Joh. 12,31), ein Lügner (Joh. 8,44), also der Feind Gottes oder der altböse Feind, wie Luther sagte.

Haben sich die Kirchenvertreter (und auch die Juden) in Schleswig-Holstein überlegt, wen sie da in der Präambel der Landesverfassung  mit verankern wollen? Denn die Muslime gehen selbstverständlich von ihrem Gottesverständnis aus. Sind ihnen die schlimmen Christenverfolgungen in islamischen Ländern unbekannt? Sollten Kirchenleute gemäß Missionsauftrag unseres Heilandes Jesus Christus den Muslimen nicht vielmehr den gekreuzigten Jesus bezeugen, der auch sie liebt und auch für ihre Sünden gestorben ist, um sie so vor dem ewigen Tod in der Hölle zu bewahren, die  ihnen von Allah angedroht wird? Können wir überhaupt ermessen, wie bedrückend ein solcher Glaube sein muß?

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