
von Matthias Strickert
Leider scheint mir, dass sich sehr viele Menschen der Tragweite unserer gesellschaftlichen Veränderungen noch nicht ganz bewusst sind.
Die öffentlichen Reaktionen auf den Tod des führenden evangelikalen Charlie Kirk offenbaren sehr deutlich, in welchem Kulturkampf wir uns befinden.
In Amerika ist es erfreulich zu erkennen, dass konservative, bibeltreue Christen durchaus noch eine Stimme haben, um dem linken Trend zu trotzen.
Wir leben immer mehr in einer Welt, die Georg Orwells Dystopie ähnelt. Das Sagbare wird immer weniger, die Überwachung und Kontrolle immer größer. Wir stehen an einem Wendepunkt!
Ein führender AfD-Politiker sagte vor kurzem: „Entweder werden wir bei der nächsten Wahl mitregieren oder bis dahin verboten sein; und ich selbst werde mich dann im Gefängnis befinden.“
Die gestrige Richterwahl für das Bundesverfassungsgericht lässt nun Schlimmes erahnen: Klimadiktat, Enteignungen, Oppositionsverbot.
Dann wird es nicht mehr lange dauern, bis christliche Vereine und freie christliche Gemeinden ebenso verboten werden. Denn wer biblisch konservative Werte vertritt, wird für die Obrigkeit zunehmend zu einer „Gefahr“. Kirchengemeinden, die gemeinsam mit anderen die LGBTTIQ-Regenbogenfahne schwingen, werden nichts zu befürchten haben.
Diejenigen, die heute die Gefahren aufzeigen, wohin wir steuern, sollen zum Schweigen gebracht werden. Das ist allerdings nichts Neues. So sollte bereits der Prophet Jeremia 605 v.Chr. umgebracht werden, weil er die sich anbahnende Zerstörung des jüdischen Tempels und der Stadt Jerusalem vorhersah. Mit einer schöngefärbte Botschaft hätte er kein Problem bekommen, aber so eine Botschaft rettet nicht. Gott ruft zur Umkehr!
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Matthias Strickert ist Missionsleiter des bibeltreuen Vereins Deutsche Gemeinde Mission mit Sitz in Golßen/Altgolßen (Brandenburg).
