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Wie der Papst junge Menschen in die Irre führt

Screenshot kath.net

von Ernst Martin Borst

Am 3. August hielt Papst Leo XIV. eine Rede bei der Abschlussmesse der Heilig-Jahr-Feier der Jugend in Tor Vergata. In einem Beitrag auf www.kath.net überschlägt sich der Autor Armin Schwibach mit Lobeshymnen. So schreibt er beispielsweise:

Bewertung

Die Ansprache des Papstes mag rein menschlich betrachtet gut gewesen sein, doch bei einer biblischen Prüfung fällt sie durch. Drei Beispiele:

1. Der Papst weist immer wieder darauf hin, wie wichtig Maria ist

So sagt der Papst unter anderem: „Ich vertraue euch Maria an, der Jungfrau der Hoffnung.“

In der Bibel finden wir keine Hinweise, die die Lehre und Praktiken der Römisch-Katholischen Kirche (RKK) rechtfertigen. Zu Lebzeiten wollte Maria nie im Vordergrund stehen, und schon gar nicht wollte sie verehrt oder angebetet werden. Das WORT GOTTES berichtet auch nichts darüber, dass wir uns unter ihren Schutz stellen sollen.

2. Leo XIV. betonte die Eucharistie und rief dazu auf, sie zu pflegen

    Die Lehre der RKK zum Thema Eucharistie besagt:

    [Quelle: Informationen AG WELT und „Der Theologe – Aufklärung über Kirche und Urchristentum“]

    Die RKK sagt also: Das Brot (die Hostie) ist der wirkliche Leib Jesu Christi und der Wein sein tatsächliches Blut. Jesus Christus wird bei der Eucharistie als Sühneopfer Gott dargebracht. Die verwandelte Hostie und der ebenso verwandelte Wein sind dabei als die Person Jesus Christus anzubeten und zu verehren.

    Die Bibel sagt hier etwas vollkommen anderes. Der Tod von Jesus Christus geschah einmal. Dieses eine Opfer war völlig ausreichend und braucht und kann auch nicht wiederholt werden. Jesus sagte am Kreuz: „Es ist vollbracht.“ (Johannes 19,30). In Hebräer 9,12 lesen wir: „… Jesus ist ein für alle Mal gestorben…!“ Das Abendmahl/Brotbrechen ist laut Bibel ein Erinnerungsmahl. Jesus sagt: „…solches tut zu meinem Gedächtnis…!“ (1. Korinther 11, 23-26).

    Die Lehre und Praxis der RKK bezüglich der Eucharistie hat mit der biblischen Botschaft nichts gemein und wurde von ihr auch erst im Jahre 1215 nach dem Laterankonzil eingeführt. Bis dahin kannte man diese Lehre in der RKK nicht.

    3. Der Papst zitiert mehrmals Heilige und nennt auch Personen, die demnächst „heiliggesprochen“ werden:

    Er nannte dabei Pier Giorgio Frassati und Carlo Acutis als Vorbilder, die bald heiliggesprochen werden: „Strebt nach Großem, nach Heiligkeit, wo immer ihr auch seid. Gebt euch nicht mit weniger zufrieden.“

    Die Lehre und Praxis der RKK in Bezug auf Heilige entbehrt jeglicher biblischen Grundlage. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: „Verehrung von Heiligen“ (AG2000)

    Es ist sehr tragisch, dass rund eine Million Jugendliche von Papst Leo XIV. in die Irre geführt werden!

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