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Aktuelle Seite: Start / Weltanschauung allgemein / Der „Ökumenische Tag der Schöpfung“ und seine verführerischen Gottesbilder

Der „Ökumenische Tag der Schöpfung“ und seine verführerischen Gottesbilder

Geschrieben von Thomas Schneider am 5. August 2025

Screenshot https://www.oekumene-ack.de

von Ernst Martin Borst

Die diesjährige Hauptveranstaltung zum „Ökumenischen Tag der Schöpfung“ (ÖTS) findet am 5. September 2025 auf dem Gelände des landwirtschaftlichen Versuchs- und Bildungszentrums „Haus Düsse“ (Bad Sassendorf) statt. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Das Motto der Veranstaltung lautet: “Gott, Du hilfst Menschen und Tieren”. Die ACK bezieht sich dabei auf den Psalm 36, Vers 7 und schreibt dazu:

„Ausgehend von den menschlichen Begrenzungen kommt hier die göttliche Zusage ins Spiel, dass der Herr jenen hilft, die in Bedrängnis sind. Zum anderen wird keine Unterscheidung zwischen Menschen und Tieren vorgenommen, vielmehr stehen sie auf einer Stufe.“

Zum Programm veröffentlicht die ACK:

  • „Führungen durch das Gelände von Haus Düsse“
  • „Workshop ‚Wen streicheln wir, wen essen wir? – eine Theologische Reflexion‘, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Theologische Zoologie, Münster (ITZ)“
  • „Karikaturenausstellung ‚Glänzende Aussichten‘, eine Kooperation mit Misereor“
  • „ACK-Infostand“
  • „Ökumenischer Gottesdienst, Predigt: Weihbischof Rolf Lohmann, Mitglied der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen und Vorsitzender der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK)“
  • „Moderiertes Gespräch ‚Schöpfungsverantwortung’“
  • „…und weitere Aktionen“

Neben der Hauptveranstaltung gibt es in der Zeit vom 05.09. bis 04.10.2025 bundesweit weitere größere und kleinere Veranstaltungen zum ÖTS. Veranstalter sind in der Regel regionale ACK-Gruppen. So veranstaltet z.B. der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB e.V.) am 20.09.2025 seinen „Ökumenischen Tag der Schöpfung“. Die ÖRBB schreibt dazu:

„Um 15 Uhr besteht die Möglichkeit an Führungen durch die Domäne teilzunehmen, bei denen auch das besondere Tierschutzkonzept der Domäne als ´Arche-Hof´ erläutert wird. Um 17 Uhr wollen wir einen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst feiern. Predigerin ist die neue Generalsuperintendentin des Sprengels Berlin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Prof. Dr. Julia Helmke, die u.a. auch zertifizierte Animal Chaplain (Tierseelsorgerin) ist.“   

Auch die Baptisten in Kiel laden zu einer Veranstaltung ein. Auf ihrer Homepage steht:

„Am Freitag, den 12. September 2025 um 18 Uhr laden wir herzlich ein zum ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Schöpfung. Gefeiert wird im Garten des Kieler Klosters – ein Ort mitten in der Stadt, der zur Besinnung und zum Miteinander einlädt. … Gottes Fürsorge gilt nicht nur den Menschen, sondern auch den Tieren. Beide stehen in einer gemeinsamen Beziehung zu ihrem Schöpfer. Das lädt zu einem umfassenderen Blick auf die Schöpfung ein – und zu einer gemeinsamen Verantwortung für ihren Erhalt.“

Bei allen bundesweiten Veranstaltungen stehen dieses Jahr die Tiere im Mittelpunkt. So sind z.B. zwei vorgeschlagene Programmpunkte:

  • „Interaktives Miteinander im Austausch über die schönsten Tiergeschichten. Im Gottesdienst ergibt sich immer wieder die Gelegenheit für kurze, aber bedeutsame Dialoge zwischen den Teilnehmenden. So könnte ein Austausch zwischen Nachbarinnen und Nachbarn entstehen, der sich um die schönsten Erlebnisse und Geschichten mit Tieren dreht. Es geht nicht nur um das Teilen von persönlichen Anekdoten, sondern auch um das Erleben von gemeinsamen Momenten, die die besondere Verbindung zwischen Menschen und Tieren widerspiegeln.“
  •  „Falls es vor Ort möglich ist, kann eine Segnung von Tieren und Menschen stattfinden. Alternative für Kinder: Kinder können ihre Kuscheltiere mitbringen, sodass sie gemeinsam mit ihren kuscheligen Lebensbegleitern den Segen empfangen.“

Somit stehen beim ÖTS Menschen und Tiere auf einer Stufe.

Bewertung

Die Organisatoren des ÖTS haben völlig unterschiedliche Gottesbilder, und es fehlt ihnen das klare Bekenntnis zur Irrtumslosigkeit der Bibel. Wer losgelöst vom Schöpfer, wie ihn GOTTES WORT offenbart, die Themen Schöpfung, Mensch und Tier behandelt, hat von vornherein den falschen Ansatz. Wer nicht konsequent GOTTES WORT als Fundament anerkennt, ist nicht in der Lage, den richtigen Weg zu gehen. So gehen die Veranstalter des ÖTS von der Evolutionstheorie aus und sehen den Menschen nur als weiterentwickeltes Tier. Daher müssen die Veranstalter zwangsläufig den Menschen und das Tier als gleichwertig ansehen. Die BIBEL spricht jedoch etwas Anderes:

„Dann erschuf Gott den Menschen in seinem Bild, in Gottes Bild erschuf er ihn. Als Mann und Frau erschuf er sie.“ 1. Mose, 1, 27 

Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das „in seinem Bild“ geschaffen wurde. Dem Tier fehlen viele Eigenschaften wie Weisheit, Gerechtigkeit und moralisches Verhalten. Darüber, ob Mensch und Tier gleich sind, haben nicht Pastoren, Kirchen und auch nicht Wissenschaftler zu entscheiden, sondern allein der SCHÖPFER. Die Organisatoren des ÖTS befinden sich mit ihrer „Tierlehre“ auf einem falschen Wege.

Wie gewohnt wird es bei dem ÖTS neben dem Hauptthema Tiere wieder um die Schlagworte Massentierhaltung, Flächenversiegelung, Industrieanlagen, Schottergärten, Umweltzerstörungen, Klimawandel, Waldbrände, Hochwasser, Stürme und Korallensterben gehen, die ja seit Jahren Hauptthemen der Kirchen sind. Sie predigen immer und immer wieder, dass nicht Gott die Erde trägt und erhält und das Klima lenkt, sondern allein der Mensch für alles verantwortlich ist. GOTTES Wort sagt jedoch etwas Anderes:

„Denn durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“ Kolosser 1, 16+17

„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ 1. Mose 8, 22

„Er aber hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Erdkreis bereitet durch seine Weisheit und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand. Wenn er donnert, so ist Wasser die Menge am Himmel; Wolken lässt er heraufziehen vom Ende der Erde. Er macht die Blitze, dass es regnet, und lässt den Wind kommen aus seinen Kammern.“ Jeremia 10,12-13

Natürlich sollen wir mit der Schöpfung respektvoll umgehen, doch sollten die Kirchen beachten, dass es für sie keinen biblisch begründeten Auftrag gibt, die Schöpfung zu retten. Gott allein bestimmt, wie und wie lange unsere Erde besteht und dass der biblische Auftrag lautet, das Evangelium zu predigen:

„So sind wir nun Botschafter für Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: „Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!“ 2. Korinther 5, 20

Der Klimarettungswahn der Kirchen geht sogar so weit, dass in einer Predigt bei dem ÖTS im Jahr 2023 versucht wurde, Jesus Christus, den guten Hirten, als Klimaretter darzustellen. Es ist unfassbar und kommt einer Gotteslästerung gleich, wie die Pastoren das Bild des guten Hirten völlig verdrehen. In der Predigt sagte ein Pastor: „Bei diesem Hirten (gemeint ist Jesus Christus) steht das Tierwohl an erster Stelle.“ Jesus Christus ging es nicht um Klimarettung, nicht um das Tierwohl, nicht um Umweltschutz, sondern allein darum, Sünder zu retten! Die ökumenische und interreligiöse Denkweise, wie sie bei dem ÖTS praktiziert wird, lässt für den biblischen guten Hirten Jesus Christus keinen Raum. Der gute Hirte ist für uns, für unsere Sünden am Kreuz gestorben. Sein Blut ist für uns geflossen. GOTTES WORT sagt:

„Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ Jesaja 53, 3+4

Die Verantwortlichen der Kirchen und Gemeinden müssen sich fragen lassen, warum diese Botschaft nicht mehr verkündigt wird. Veranstaltungen wie der ÖTS bringen keinen einzigen Menschen näher zu GOTT, im Gegenteil: Sie führen von GOTT weg. Und alle machen wieder fleißig mit: Baptisten, Neuapostolen, Adventisten, Katholiken, Lutheraner und so weiter. Anscheinend liest kaum noch jemand das WORT GOTTES. 

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