
von Ernst Martin Borst
Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirche (RKK) und zum Teil auch Mitglieder der Evangelischen Kirche feiern jährlich am 3. November den „Hubertustag“. An diesem Tag wird der „Heilige Hubertus“ auf vielfache Weise verehrt. So finden unter dem „Segen“ des „Heiligen Hubertus“ viele Riten und Veranstaltungen statt. Zu den bekanntesten gehören:
- Die Hubertusjagd. Je nach Region wird am 3. November die neue Jagdsaison eröffnet meist verbunden mit einer religiösen Feier und der Verehrung des Heiligen Hubertus.
- Die Hubertusmesse. Sie ist eine spezielle Messe der RKK zu Ehren des Heiligen Hubertus. Ein wichtiger Baustein dieser Messe ist das Bittgebet, gerichtet an den Heiligen Hubertus:
„Heiliger Hubertus, bitte für uns!
Du unser Fürsprecher bei Gott, bitte für uns!
Du Freund der Natur, bitte für uns!
Du Heger des Wildes und des Waldes, bitte für uns!
Du Verehrer der Geschöpfe Gottes, bitte für uns!
Du Suchender im Glauben, bitte für uns!
Du Vorbild der Jäger, bitte für uns!
Du Schutzpatron der Jäger, bitte für uns!“
- Die Hubertus Jagdhundesegnung ist je nach Region ein wichtiger Bestandteil des Hubertustages.
- Das Hubertusfest der Jagdhornbläser. Dieses wird entweder im Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen oder auch gesondert begangen.
Wer war dieser Hubertus?
Hubertus von Lüttich (genannt auch Hucbert von Tongern-Maastricht) wurde um 655 in Toulouse (Frankreich) geboren und verstarb am 30. Mai 727. Er war der Bischof von Maastricht und Lüttich. Er wurde bereits am 3. November 743 heiliggesprochen und gehört in der RKK (je nach Region) zu den wichtigsten 14 Nothelfern. Auch gehört er in der RKK zu den vier Marschällen GOTTES. Es wird geglaubt, Hubertus ist als Hofmarschall bei CHRISTUS und leistet tägliche Hilfe für die lebenden Menschen und Tiere. Insbesondere sei er der Fürsprecher und Nothelfer für Jäger, Hunde, Optiker, Metallbearbeiter, Metzger, Hersteller von mathematischen Geräten, Kürschner, Büchsenmacher und Schützenbruderschaften. Um Hubertus ranken sich viele Legenden, so soll er z.B. im Wald einem Hirsch begegnet sein, der in der Mitte seines Geweihs ein Kreuz getragen habe. Auf diese Person gründen sich nun alle Veranstaltungen um den Hubertustag mit all ihren Riten, Gebeten, Verehrungen und Bitten.
Lehre und Praxis der RKK
Ist diese katholische Hubertus-Lehre und -Praxis biblisch? Nein! Diese Lehre und Praxis steht im völligen Gegensatz zu den biblischen Aussagen. In ihren Gebeten reden die Angehörigen der RKK zu einem Toten. Sie suchen die Verbindung zu einer Person, die schon vor Jahrhunderten verstorben ist. Es entsteht hier also ein Kontakt mit dem „Totenreich“. Davor warnt Gottes Wort in 5. Mose 18,9 sehr deutlich. Diese Praxis der Kontaktaufnahme mit Toten ist Gott ein Gräuel, gleichwie auch die Heiligenverehrung des Hubertus bezeichnet werden mag. Der Kontakt mit Toten ist im Spiritismus und im Okkultismus zu finden.
Worauf Christen setzen
Christen setzen ihr Vertrauen allein auf CHRISTUS. Mit all ihren Fragen und Nöten gehen sie zu ihrem HERRN und HEILAND, weil sie wissen, nur ER alleine ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Johannes 14,6) „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28) Verstorbene können uns keine Hilfe leisten. Die Kirchen, die so etwas lehren, sind Irrlehrer und Verführer.
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