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Brief an junge Christen in Sachsen-Anhalt

Foto: Modellbild

von AG WELT

Ihr jungen Christen in Sachsen-Anhalt, seid ihr wiedergeboren in Christus? Dann solltet ihr diese Zeilen lesen.

Seid ihr nicht wiedergeboren in Christus, dann vertraut dem Statement des sächsischen Landesjugendpfarrers Georg Zimmermann und der Vorsitzenden der Landesjugendkammer (Celina Hertel), das sie gemeinsam nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in einem Brief an die evangelische Jugend der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands (EKM) und Anhalts am 8. September 2026 veröffentlicht haben.

Nicht nur ihre gesellschaftspolitische Ausrichtung, sondern auch ihre glasklare Unwissenheit, offenbaren diese beiden staatskirchlichen Führungsköpfe mit den Worten:

„Liebe Ehrenamtliche und Hauptberufliche in der Evangelischen Jugend in der EKM und Anhalts, mit großer Aufmerksamkeit haben wir in den vergangenen Jahren das Erstarken der als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD und euren unermüdlichen Kampf in Sachsen-Anhalt für Zusammenhalt, Menschenwürde und Nächstenliebe verfolgt. Und dann haben wir am vergangenen Sonntagabend das befürchtete, aber dadurch nicht weniger erschütternde Ergebnis der Landtagswahl zur Kenntnis nehmen müssen. Wir können nur erahnen, wie es euch im Moment geht.“

Ihr jungen wiedergeborenen Christen, überprüft alles, haltet euch an die Wahrheit und laßt euch von diesen Fehlgeleiteten nicht für dumm verkaufen.

Der Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt ist also keine politisch unabhängige Behörde. Wer Eins und Eins zusammenrechnen kann, wird die Einstufung des AfD-Landesverbandes auf der Grundlage von Wissen korrekt bewerten.

Zimmermann und Hertel verkleben das politische „Erstarken der als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD“ mit dem vermeintlich „unermüdlichen Kampf“ evangelischer Christen „in Sachsen-Anhalt für Zusammenhalt, Menschenwürde und Nächstenliebe“. Doch dieser psychologisch ungeschickte, aber durch und durch politisch motivierte Versuch, Menschen anderer Meinung zu diskreditieren, scheitert krachend an dem Wort, das die Kirche auf ihrer Agenda stehen haben sollte: Wahrheit!

Kirchenobere, die sich nicht am Wort Gottes orientieren, sondern opportun danach gehen, was gegenwärtig angebracht und von Vorteil ist (Geld und Einfluß), denen bleibt nichts anderes zu schreiben als: „…die Jugendverbände und die Kirchen stehen unter einem großen Druck“. Ihre Angst, von einer AfD-Regierung nicht mehr so üppig ausgestattet zu werden, münzen sie in Haß und Hetze um. Damit ihre Angst einen staatlich wohlwollenden, förderfähigen Anstrich bekommt, schreiben Zimmermann und Hertel: „Unsere offene und vielfältige Gesellschaft ist bedroht.“

Zu Recht fordert die AfD u.a.

Schließlich fördert (um nur drei Beispiele zu nennen) die evangelische Kirche bibelkonträre Lehren und Lebensformen, „interreligiöse“ Offenheit zur islamischen Religion, die auf Grundlage von Koran und Hadith Christen und Juden bekämpft, sowie Mißbrauch des Kirchenasyls für illegal nach Deutschland eingereiste Menschen.

Wenn Zimmermann und Hertel in ihrem Statement von „Zusammenhalt, Menschenwürde und Nächstenliebe“ schreiben, können solche Worte nur als Heuchelei verstanden werden. Denn ihr Kampf gegen Menschen, die Mitglieder, Symphatisanten und Wähler der AfD sind, zeichnet sich aus durch Spaltung, Ausgrenzung, Polarisierung und das gegenseitige Ausspielen gesellschaftlicher Gruppen; durch Diskriminierung, Erniedrigung und Herabwürdigung Andersdenkender; durch Haß, Mißgunst und Egoismus.

Diese Kirchenköpfe missbrauchen Gottes Wort, wenn sie angesichts ihres Hasses in ihrem Statement an junge Christen proklamieren: „Wir wünschen euch von Herzen, daß ihr neue Kraft findet, weiter für die Sache Jesu einzutreten: Engagiert, fröhlich und voller innerer Überzeugung, ganz im Sinne des neutestamentlichen Bibelworts aus den Herrnhuter Losungen für den 6.9.2026: Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2. Timotheus 1,7).“

An alle jungen wiedergeborenen Christen in Sachsen-Anhalt, aber auch an alle wiedergeborenen Christen in unserem deutschen Vaterland: Verantwortliche in Kirchen, die Andersdenkende anfeinden, stellen sich der Welt gleich. Deshalb gilt, auch in Bezug auf irregeleitete Kirchen: „Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“

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Statement des sächsischen Landesjugendpfarrers Georg Zimmermann und der Vorsitzenden der Landesjugendkammer Celina Hertel

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