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S.-A.: Die Linke erklärt Bibeltreue zum Feind

Foto: Modellbild

von Thomas Schneider

Ein bibeltreuer, bekennender Christ ist dazu verpflichtet, alles am Wort Gottes zu prüfen. Genau deshalb kann die Aussage im Wahlprogramm der Partei „Die Linke“ im Bundesland Sachsen-Anhalt nicht einfach nur als unglückliche Wortwahl abgetan werden. Dort heißt es:

„Die Linke setzt sich dafür ein, daß religiöser Fundamentalismus, sei er christlich-evangelikaler oder jihadistischer Prägung, durch Intervention, Aufklärungsarbeit, Prävention und zivilgesellschaftliche Initiativen entschieden bekämpft wird.“

Wer bibeltreue Christen bekämpfen will, der muß zunächst einmal beantworten, was er eigentlich bekämpfen will: Gewalt oder Wahrheit? Denen, die diesen Passus ins Wahlprogramm geschrieben haben, darf ein massives Wissensdefizit unterstellt werden. Es sei denn, „Die Linke“ will dem Gott der Bibel, an den wiedergeborene Christen glauben, den Kampf ansagen. Wie lächerlich das ist, werden diese Leute am Ende der Zeit zu spüren bekommen.

Die Bibel kennt keineswegs die Vorstellung, alle Religionen seien lediglich verschiedene Wege zu demselben Ziel. Jesus Christus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6) Bibeltreue Christen behaupten nicht: „Das ist meine persönliche Wahrheit.“ Sie bezeugen: Jesus Christus ist die Wahrheit und außer ihr gibt es keine. Der Glaube an Jesus Christus kann also nicht in die Kategorie „eine Religion unter vielen“ eingeordnet werden, sondern erhebt den Wahrheits- und Alleinvertretungsanspruch in Jesus Christus.

Petrus verkündigt vor dem Hohen Rat: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!“ (Apg 4,12) Auf diesem Fundament stehen bibeltreue, bekennende Christen. „Die Linke“ verwendet „religiösen Fundamentalismus“ als Kampfbegriff, um ihre eigene Ideologie mit lügenhafter Verzerrung durchzusetzen.

Das unfehlbare und irrtumslose Wort Gottes ist – im Gegensatz zu Koran und Hadith im Islam – kein Lehrbuch mit Haß- und Gewaltpropaganda, sondern offenbart den Willen des dreieinen Schöpfergottes. Paulus schreibt, inspiriert vom Geist Gottes: „Wenn aber auch wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würde als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!“ (Galater 1,8) Damit ist klar: Der Gott, der über allen Göttern und Götzen herrscht, ist es nicht gleichgültig, was der Mensch glaubt – weil ER ihn liebt.

Die Bibel unterscheidet zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Evangelium und falschem Evangelium, zwischen Christus und Antichristus, zwischen Wahrheit und Lüge. Deshalb wäre es aus bibeltreuer Sicht ein schwerer Fehler, aus Angst vor den Linken, deren Vorwurf des „religiösen Fundamentalismus“ und ihrer irrigen Verknüpfung von „christlich-evangelikaler“ und „jihadistischer Prägung“ den Wahrheitsanspruch des Evangeliums aufzugeben. Ganz im Gegenteil! „Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern … mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ (Eph 6,12) Die Partei „Die Linke“ hat einen teuflischen Auftrag zu erfüllen.

Mit Jesus Christus gibt es – im Gegensatz zum Islam – keine Aufforderung an bibeltreue Christen, Andersgläubige mit Gewalt zum Konvertieren zu zwingen oder sie gar zu ermorden. Jesus bekennt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Joh 18,11) ER ruft nicht dazu auf, die Welt mit Gewalt zu erobern oder gar ein Paradies auf dieser Erde zu errichten, sondern allen Menschen das Evangelium vom Reich Gottes zu verkünden. „Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.“ (2Kor 10,4)

Bibeltreue bedeutet nicht: Gewalt gegen Menschen, Terror, Zwang, Unterdrückung Andersgläubiger. Bibeltreue bedeutet: die Bibel ist Gottes inspiriertes, unfehlbares, irrtumsloses Wort; Jesus Christus ist der einzige Weg in den Himmel zum himmlischen Vater; der Mensch ist Sünder und braucht Buße und Vergebung; die Ehe ist nach Gottes Schöpfungsordnung die Verbindung von einem Mann und einer Frau; Abtreibung ist Mord; Homosexualität und alle menschgemachten Geschlechtsvarianten sind Sünde; Jesus Christus wird wiederkommen, zu richten die Lebenden und die Toten; jeder Mensch muß vor dem Richterstuhl Christi erscheinen; es gibt nur zwei Ziele für einen Menschen: Himmel oder Hölle.

Was die Partei „Die Linke“ proklamiert, hat die Bibel durch Jesus Christus längst vorausgesagt: „Wenn euch die Welt haßt, so wißt, daß sie mich vor euch gehaßt hat.“ (Joh 15,18) „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“ (Joh 15,20) Wiedergeborene Christen sind deshalb nicht überrascht, wenn sie aus der Welt harschen Gegenwind bekommen. Sie sollen standhaft bleiben und nicht gewalttätig werden. Sie sollen in Christus wahrhaftig bleiben, aber nicht haßerfüllt sein. Sie sollen unbeugsam gegen Verirrte (wie die „Die Linke“) sein, aber die Menschen in einer solchen Partei dennoch als Geschöpfe Gottes sehen, die der Buße und der Umkehr bedürfen.

Nicht die Partei „Die Linke“ mit ihren 12 Prozent (INSA-Umfragewert am 02.09.2026) ist der Maßstab. Christus ist der HERR! Ein bibeltreuer Christ sollte sich von menschenfeindlichen Attacken nicht einschüchtern lassen. Auf dem festen Fundament des Christus stehen heißt: „Denn ich bekenne mich offen und ohne Scham zu dieser guten Nachricht: Sie ist Gottes Kraft und rettet jeden, der ihr glaubt. Das gilt für den Juden zuerst und für jeden anderen Menschen.“ (Röm 1,16)

Deshalb, liebe bibeltreue „Fundamentalisten“: Predigt das Evangelium. Ruft zur Buße. Bezeugt Christus. Liebt eure Feinde. Betet für eure Verfolger. Haltet fest am Wort Gottes! Schon dem jungen Propheten Jeramia mußte Gott Mut und Zuversicht zusprechen: „Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.“

An alle Christen in Sachsen-Anhalt: Gehen Sie am kommenden Sonntag, dem 6. September 2026 zur Wahl und bekennen Sie mit Ihrer Stimmabgabe, wer über Sie regieren soll: die Partei „Die Linke“ oder eine ihr wohlgesonnene Partei, die mit ihr koalieren wird oder eine andere Option. Es geht nicht um die Ewigkeit! Es geht um ein künftiges, weltliches, lebenswertes Zeitfenster für unsere Kinder und Enkelkinder.

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