AG Welt

Evangelische Allianz mit Riesenschritten weiter in Richtung Rom

von Ernst Martin Borst

Wie der aktuelle Newsletter der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) berichtet, findet in diesem Monat der Kongress „Mission is possible“ statt.

Vor dieser Veranstaltung haben wir bereits Anfang März deutlich gewarnt. Die Verantwortlichen der EAD interessieren sich leider nicht für diese berechtigten Warnungen. Sie gehen ihren verwerflichen Weg unbeirrt weiter und laden jetzt zu dieser unbiblischen Veranstaltung ein. In der Einladung der EAD wird der ökumenische Weg sichtbar:

„Der Kongress „Mission is possible“ lädt vom 19. bis 20. Juni 2026 nach Augsburg ein und stellt eine zentrale Frage: Wie kann Glaube heute so gelebt und kommuniziert werden, dass Menschen neu erreicht werden? In ökumenischer Vielfalt kommen Christen aus unterschiedlichen Kirchen zusammen, um voneinander zu lernen, gemeinsam zu beten und konkrete Ideen für ihre Gemeinden zu entwickeln. Impulse, Erfahrungsberichte und praxisnahe Workshops helfen dabei, neue Wege von Mission im 21. Jahrhundert zu entdecken und vor Ort umzusetzen. Seien Sie dabei und lassen Sie sich inspirieren, ermutigen und vernetzen für neue Schritte in Ihrer Gemeinde und Ihrem persönlichen Glaubensalltag. Veranstalter sind u.a. Evangelische Allianz Deutschland, Dr. Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg), Bischof Dr. Stefan Oster (katholischer Bischof von Passau).“ (Hervorhebung durch den Verfasser)

Auf der extra für diese Veranstaltung eingerichteten Seite wird die ökumenische Vielfalt noch einmal unterstrichen, es heißt dort:

            „Was Dich erwartet?

  • Ökumenische Vernetzung und intensive Zeit mit Gott durch gemeinsames Singen und Beten sowie Austausch
  • Impulse für Herz und Kopf aus evangelischer, katholischer, freikirchlicher und orthodoxer Perspektive“

Was alle unbedingt wissen müssen: Die als ökumenisch getarnte Veranstaltung ist in erster Linie eine Aktion der Römisch-Katholischen Kirche (RKK). Der Kongress beginnt mit einer RKK-Eucharistiefeier mit Bischof Bertram Meier und endet mit einem Abschlussimpuls des katholischen Theologen Dr. Johannes Hartl und einer katholischen Lichterprozession.

Zum Trägerkreis gehören:

  • Frank Bauer, Jugend mit einer Mission, Deutschland
  • Bischof Dr. Bertram Meier, katholischer Bischof von Augsburg
  • Beate Bösche, BlueFlame
  • Matthias Brender, Bibel TV next mission
  • Frank Heinrich, Theologe und Politiker
  • Dr. Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg
  • Prof. Dr. Mihamm Kim-Rauchholz, Theologische Referentin der Liebenzeller Mission
  • Otto Neubauer, Akademie für Dialog und Evangelisation Wien
  • Gerhard Proß, Miteinander für Europa, CVJM Esslingen
  • Dr. Reinhardt Schink, Vorsitzender der Evangelischen Allianz
  • Bischof Dr. Stefan Oster, katholischer Bischof von Passau
  • Georgios Vlantis, orthodoxer Theologe und Archon des Patriarchen von Konstantinopel

Werbepartner des Kongresses ist der katholische Radiosender Horeb/Radio Maria (siehe auch: Bibel TV wirbt für Radio Maria / Horeb – AG Welt).

Was auch jeder bedenken sollte ist, dass von dem verantwortlich Mitwirkenden katholischen Theologen Dr. Johannes Hartl in der aktuellen Ausgabe von idea (03.06.26) ein Interview veröffentlicht wurde, in dem er seine Verbundenheit zur RKK klar und deutlich zum Ausdruck bringt. Unter anderem sagt er dort aus: „Ich beanspruche nicht, etwas Neues zu erfinden. Ich bin Katholik und vertrete das, was die Kirche seit Jahrhunderten glaubt.“

Das bedeutet also: Hartl lehrt und praktiziert, wie die RKK, unbiblische und heidnische Praktiken. Es stellt sich die Frage: Wie können die EAD und ihre verbundenen Gemeinden und Werke diesen Weg mitgehen?  Dieser Weg, der eindeutig nach Rom zur RKK führt, ist eine Missachtung des Wortes GOTTES und eine Abkehr von der Botschaft, dass JESUS CHRISTUS unser HERR und HEILAND ist. Durch ihr Verhalten unterstützt die EAD die Irrlehren und Praktiken der RKK wie

Befürworter der Ökumene rechtfertigen ihr Vorgehen immer mit dem Vers aus Johannes 17, 21: „Ich bete darum, dass SIE alle eins sind – sie in uns, so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast.“

Dieses „SIE“ steht jedoch nicht für irgendwelche Konfessionen, sondern für Menschen, die ihre Schuld und Sünde vor GOTT bekannt und ihr Leben Jesus Christus übergeben haben. Es geht um die Braut CHRISTI, es geht um SEINE Herde, die IHM folgt. Irrlehrer, falsche Propheten und Verführer haben in diesem „Eins sein“ nichts zu suchen. Es muss klar und deutlich gesagt werden: Die EAD geht einen falschen und verführerischen Weg. Es gilt, darum zu beten, dass die vielen angeschlossenen Werke und Gemeinden diesen falschen Weg erkennen und sich von der EAD trennen.

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