
Von Matthias Strickert
Am vergangenen Sonnabend (20.06.2026) fand in Golßen (Brandenburg) der zweite Christopher Street Day (CSD) statt. Das Motto dieser Schwulen-, Lesben- und Sonstwas-Parade: „Haltung zeigen. Für eine Heimat ohne Angst“
Etwa 150 Personen waren zu diesem „Fest der Vielfalt“ gekommen – 700 waren angekündigt. Aus der näheren Umgebung hatte sich kaum jemand einladen lassen. Viele wurden aus Berlin und aus dem Süden Brandenburgs zugeführt. Etwa die Hälfte der Teilnehmer konnten einem bestimmten politischen Spektrum zugeordnet werden.
Pünktlich zu Beginn der Parade kam ein Sturzregen. Ein Beobachter schrieb mir daraufhin: „Da wird doch auch der größte Atheist mal ein wenig gottesfürchtig… Tausendmal besser als jeder Gegenprotest…“
In Golßen gab es nur ein Haus mit Regenbogenfahne – und die war am Gemeindehaus der evangelischen Kirche angebracht.
Am Freitag vor dem CSD traf ich die Pfarrerin, wie sie gerade mit zwei anderen Frauen die Fahne mit der Aufschrift „Kirche ist bunt – Gott sei Dank!“ bewunderte.
Zu diesem seltsamen Beflaggen des Kirchengemeindehauses stellte ich die Pfarrerin zur Rede. Sie war der Meinung, dass sie die Bibel eben anders auslegen würde. Gegen Homosexualität habe ja nur Paulus etwas gehabt und nicht Jesus. Der Kirchenvorstand habe demokratisch beschlossen, die Regenbogenfahne aufzuhängen. Darauf erwiderte ich: „Ihre Kirche ist tot!“ Dann war das Gespräch mit der Pfarrerin – die nach der Bibel ein solches Amt überhaupt nicht begleiten dürfte – auch gleich zu Ende.
Mit einer solchen „Kirche“, die die Bibel in ihrer Gesamtheit als geistgewirktes, irrtumsloses Wort Gottes leugnet und damit Gott lästert, ist KEINE Zusammenarbeit mehr möglich. Eine linke, Gottes Wort verfälschende Kirche ist dem Untergang geweiht!
Unser Schaufenster der Deutschen Gemeinde Mission, nur eine kleine Ecke weiter, gab einen guten Kontrast zum CSD mit den Worten: „Die Bibel – seit 3500 Jahren Gottes Botschaft“. Wir schämen uns nicht für die Deutschlandfahne, als Symbol für unser irdisches Vaterland.
Natürlich hatte die Tageszeitung „Lausitzer Rundschau“ linientreu drei Artikel zum CSD veröffentlicht. Kein einziges Wort hingegen zu unserer Peter Hahne – Veranstaltung am 31. Mai 2026 mit etwa 1000 Besuchern auf dem Golßener Marktplatz. Wieder einmal wurde deutlich, wie selektiv eine Tageszeitung berichtet und das Bild zu Veranstaltungen verzerrt wiedergibt.
Wir leben in einem heftigen Kulturkampf und brauchen dringend – um nicht tot zu sein wie die Golßener „Kirche“ – die komplette geistliche Waffenrüstung:
„Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ (Epheser 6,12)
Sind die evangelikalen Christen für diesen Kampf vorbereitet und gerüstet?
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