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Freikirchen auf dem Weg nach Rom

Foto: Modellbild

von Ernst Martin Borst

Der diesjährige Katholikentag (KT), er fand vom 13. bis 17. Mai 2026 in Würzburg statt, hat es wieder einmal deutlich gezeigt: Die Freikirchen sind mit voller Begeisterung auf dem Weg nach Rom. Dies zeigt schon die Ansprache, die der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) Reverend Christopher Easthill auf dem KT hielt, er sagte unter anderem:

„Liebe Geschwister im Glauben, liebe Teilnehmenden am Katholikentag, als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) überbringe ich die Grüße und insbesondere die Wünsche für ein gutes Gelingen des Katholikentages in Würzburg von unseren 25 Mitglieds- und Gastkirchen. Aber keine Sorge: Ich lese jetzt nicht 25 Grußkarten vor. Eigentlich müsste ich sogar sagen: Ich überbringe die Grüße der anderen 24 Gast- und Mitgliedskirchen, denn die katholische Kirche gehört ja fest dazu. Gemeinsam feiern wir in diesen Tagen Gottes Gegenwart und die mutmachenden Worte des Evangeliums.“

Weiter sagte Easthill:

„Ich sage Ihnen ehrlich: Von Amts wegen freue ich mich immer über ökumenische Gemeinsamkeiten, auch beim Motto. Wenn wir uns schon beim Thema Mut einig sind, dann sind wir auf einem guten Weg zur Einheit. Es ist nicht die einzige Ähnlichkeit. Kirchen- und Katholikentage sind im Laufe der Jahre ökumenischer geworden, offener für ökumenische Themen, sowie für Teilnehmende und Referentinnen und Referenten anderer christlicher Kirchen und Konfessionen. Das freut mich sehr, darf aber gern mutig weiter ausgebaut werden. Ich denke zum Beispiel an einen weiteren, vierten Ökumenischen Kirchentag, deren baldige Realisierung uns noch näher zusammenbringen würde. Nur wenn wir über alle Konfessionsgrenzen hinweg miteinander beten, Gottesdienste feiern, diskutieren und auch arbeiten, machen wir Fortschritte auf dem Weg zur sichtbaren Einheit der Kirche. Alle Kirchen, egal wie alt oder groß sie sein mögen, sind immer nur ein Teil der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.“

Mit diesen Aussagen bringt Easthill zum Ausdruck, dass alle 25 Mitglieder der ACK den KT gemeinsam gefeiert haben. Im Klartext bedeutet dies, dass unter anderen folgende Gemeinden den Weg der Römisch-Katholischen Kirche mitgehen und Rom und den Vatikan fest im Blick haben:

Auch die Evangelische Allianz Deutschland (EAD) ist mit der ACK fest verbunden. Gerade sie hat großen Anteil daran, dass es der Römisch-Katholischen Kirche (RKK) gelungen ist, alle Freikirchen inklusive der Neuapostolischen Kirche und der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten für sich zu gewinnen. Das eigentliche Ziel der RKK wird dabei völlig übersehen (wir berichteten bereits). Ihre Ökumenischen Ziele hat die RKK klar und deutlich festgelegt, diese sind nachzulesen in der „Enzyklika von Johannes XXIII. über die Förderung der Wahrheit, der Einheit und des Friedens im Geiste der Liebe, vom 29.6.1959“

Diese Fakten interessieren die Freikirchen überhaupt nicht, sie sind mit voller Begeisterung auf dem KT vertreten. Da gibt es gemeinsame Gottesdienste, Gespräche, Vorträge und vieles mehr, nachzulesen im Programmheft und auf der ACK-Homepage.

Zu den Fakten gehört auch, dass die RKK unbiblische Lehren verbreitet und antichristliche Methoden praktiziert (Heiligenkult, Marienkult, Fegefeuer, Rosenkranz, Heilige Messe, Sündenerlass durch gute Werke und vieles mehr). Wie können Freikirchen diesen Weg mitgehen?

Menschen, die an JESUS CHRISTUS glauben und IHM nachfolgen, beachten das WORT GOTTES. Die BIBEL formuliert deutlich:

„Aber nicht einmal wir selbst oder ein Engel aus dem Himmel darf euch irgendetwas als Evangelium verkündigen, das dem widerspricht, was wir euch gebracht haben. Wer das tut, der soll verflucht sein! Ich sage es noch einmal: Wer euch etwas als Evangelium verkündigt, was dem widerspricht, das ihr empfangen habt, der soll verflucht sein!“ Galater 1,8+9

„Lasst euch nicht von irgendwelchen fremden Lehren mitreißen!“ Hebräer 13,9

„Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre unerträglich finden und sich Lehrer nach ihrem Geschmack aussuchen, die ihnen nur das sagen, was sie gern hören wollen. Vor der Wahrheit werden sie dann ihre Ohren verschließen und sich stattdessen mit Legenden und Spekulationen abgeben. Doch du musst in jeder Hinsicht nüchtern bleiben! Sei bereit, Druck zu ertragen, und erfülle deinen Auftrag als Verkündiger des Evangeliums. Tu alles was zu deinem Dienst gehört!“ Timotheus 4,3-5

Wo sind die Verantwortlichen der Gemeinden, die noch treu diesem WORT GOTTES folgen! Verlasst die falschen Wege, die nur nach Rom führen! Nehmt Eure Verantwortung wahr und kappt alle Verbindungen zur RKK, ACK, EAD und sonstigen ökumenischen Verbindungen. Gefragt sind Menschen, die treu und kompromisslos zum WORT GOTTES und zu JESUS CHRISTUS stehen und sich nicht von verführerischen Aussagen blenden lassen.

„So sei nun stark, mein Sohn, durch die Gnade in Christo Jesu. Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren.“  2Tim 2,1-2

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