AG Welt

Wird die katholische Kirche evangelikal?

Ernst Martin Borst, Gründer AG WELT. Foto: AG WELT

von Ernst Martin Borst

Die charismatische Bewegung in Deutschland mit ihren vielen Netzwerken, wie beispielsweise

sowie der Ökumene nahestehende Werke und Vereine, wie beispielsweise

dürften sich wohl alle freuen und jubeln: DOMRADIO.DE veröffentlichte am 5. April dieses Jahres ein Interview mit dem Römisch-Katholischen Theologen Johannes Hartl. Hartl, der auch Gründer des Augsburger Gebetshauses ist, macht im Interview erstaunliche Aussagen. Hier einige Auszüge:

Auch wenn wir das eine oder andere etwas anders formulieren würden, können wir den Aussagen von Hartl zustimmen. Seine Ausführungen decken sich mit GOTTES Wort. Sie sind bibelfundiert. Für die oben genannten Werke und Netzwerke sind sie ein Beleg dafür, wie sich die Römisch-Katholische Kirche im biblischen Sinne zum Positiven verändert hat. Dennoch sind folgende Fragen berechtigt:

Die RKK hat ihre ökumenischen Ziele nie verheimlicht. Schon 1959, zu Beginn ihres ökumenischen Weges, hat sie ihre Motive und Ziele klar und eindeutig dargelegt. Alles nachzulesen in der „Enzyklika von Johannes XXIII. über die Förderung der Wahrheit, der Einheit und des Friedens im Geiste der Liebe, vom 29.6.1959“. Hier einige Auszüge:

Die 80 Punkte umfassende Enzyklika legt eindeutig fest:

Es gibt keinen einzigen schriftlichen Hinweis, dass dieses Ziel von der RKK aufgegeben wurde. Dagegen ist zu beobachten, wie geschickt (besser gesagt wie raffiniert) die RKK ihr Ziel verfolgt. Immer wieder entstehen größere und kleinere Netzwerke, in denen die RKK immer mehr Einfluss und Macht gewinnt. Sehr großen Einfluss hat sie mittlerweile:

Der Einfluss der RKK ist unübersehbar. Aus der Gesamtschau wird deutlich: Die RKK nutzt Botschaften, wie die von Johannes Hartl, nur, um die evangelikalen Gemeinden einzufangen. Die tatsächlichen Lehren und Praktiken der RKK bleiben unverändert bestehen. Dieses wird durch eine Aktion des letzten Jahres noch einmal deutlich untermauert: So schreibt das Erzbistum Paderborn:

„Im Heiligen Jahr 2025 kann vom 29. Dezember 2024 bis zum 28. Dezember 2025 jeden Tag von Katholikinnen und Katholiken der Jubiläumsablaß gewonnen werden.

Die Argumentation der Evangelikalen, die RKK hätte ihre Lehre geändert, ist gelinde gesagt eine Lüge. Die Verantwortlichen von Bibel TV, EAD und den weiteren entsprechenden Werken und Gemeinden täuschen ganz bewusst und gezielt ihre Mitglieder. Dabei gilt es, die Menschen zu warnen. Bereits vor 1970 hat der Baptistenpastor Theophil Rehse die Gemeinden vor gemeinsamen Aktivitäten mit der RKK gewarnt. Im Jahre 1970 erschien im Verlag Hermann Schulte sein Buch mit dem Titel  „Ökumene – auf dem Weg zur Weltkirche?“ Es erschien in mehreren Auflagen. Eine aktualisierte und völlig überarbeitete Fassung erschien 1983 im Schulte Gerth Verlag unter dem Titel „Ökumene – woher und wohin?“. In beiden Ausgaben warnt Rehse ausdrücklich vor einer Vermischung mit der RKK.

Es ist sehr bedauerlich, dass die Verantwortlichen vieler Werke und Gemeinden die BIBEL, GOTTES Wort nicht mehr ernst nehmen.

„So sei nun stark, mein Sohn, durch die Gnade in Christo Jesu. Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren.“  2Tim 2, 1-2

Gefragt sind Menschen, die treu und kompromisslos zum WORT GOTTES und zu JESUS CHRISTUS stehen und sich nicht von verführerischen Aussagen blenden lassen.

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