AG Welt

Lasst uns anhalten am Gebet!

Jakob Tscharntke, Foto: privat
Jakob Tscharntke, Foto: privat

von Jakob Tscharntke

Liebe Mitbeter, man fragt sich manchmal, wie krank müssen manche linken Hirne sein. Da werden doch tatsächlich zwei Vergewaltigungen (eine davon eine Gruppenvergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens) in einem staatlich betriebenen Jugendclub in Berlin nicht gemeldet, weil die Vergewaltiger Muslime sind. Gegen die verantwortliche Neuköllner Stadträtin Sarah Nagel (Linke) hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet, aufgrund des Verdachts der Strafvereitelung im Amt. Die Verantwortlichen hatten die Vergewaltigungen nicht angezeigt aus Sorge, dadurch könnten muslimische Vergewaltiger „stigmatisiert“ werden.

In derart kranken Hirnen steht der Schutz der Täter offenbar meilenweit über dem Schutz und Wohl nicht nur gegenwärtiger, sondern auch möglicherweise zahlreicher zukünftiger Opfer. „Me too“ und „Aufstehen gegen Gewalt an Frauen“ ist offenbar in manchen Kreisen nur solange angesagt, wie die Täter nicht einer politisch besonders geschützten Personengruppe angehören. Man könnte das Kotzen kriegen angesichts einer derart zutiefst verabscheuungswürdigen Doppelmoral.

Derweil geht der Kampf gegen unsere Energieversorgung unvermindert weiter. Bestimmte Kreise tun offenbar alles, um die Mobilität der Menschen bestmöglich zu erschweren. Meine Beobachtung seit Langem: diese Kreise arbeiten prozentual eher selten mit direkten Verboten. Sie verändern vielmehr vor allem die Rahmenbedingungen, wenn es sein muß auch durch allerlei künstlich inszenierte Kriege, derart, daß politisch unerwünschtes Verhalten, wie z.B. Autofahren, z.B. aufgrund gestiegener Ölpreise, mangelnder Verfügbarkeit etc. nur noch mit viel Mühe oder überhaupt nicht mehr möglich ist.

Es ist längst schwierig bis nahezu unmöglich geworden, in all diesen Ereignissen die „Schuldigen“ oder die „Bösen“ ausfindig zu machen. Erstens werden wir aus allen Richtungen mit Fake-News derart überflutet, daß die Wahrheit von der Lüge kaum noch zu unterscheiden ist. Und zweitens ist eben auch die Frage, welche Konflikte überhaupt noch „echt“ oder nicht vielmehr in beiderseitigem Einvernehmen „inszeniert“ sind.

Laßt uns deshalb angesichts des ausufernden Bösen weiter anhalten am Gebet für unser Volk und Vaterland und das hier und auch sonst in Europa lebende „Heerlager der Heiligen“. Ganz besonders wollen wir beten für die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt (6.9.), Mecklenburg- Vorpommern und Berlin (20.9.). Und ebenso für die Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April 2026. Mögen diese Wahlen dazu beitragen, die Entwicklungen in Deutschland, Ungarn und Europa zum Besseren zu wenden!

Singen oder Beten der ersten beiden Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Zieh an die Macht, du Arm des Herrn,
    wohlauf und hilf uns streiten.
    Noch hilfst du deinem Volke gern,
    wie du getan vorzeiten.
    Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
    o Herr, nimm gnädig uns in acht
    und steh uns an der Seiten.
  2. Mit dir, du starker Heiland du,
    muß uns der Sieg gelingen;
    wohl gilt’s zu streiten immerzu,
    bis einst wir dir lobsingen.
    Nur Mut, die Stund ist nimmer weit,
    da wir nach allem Kampf und Streit
    die Lebenskron erringen.

Lesen von Psalm 34

1 Ein Psalm Davids, da er seine Gebärde verstellte vor Abimelech, als der ihn von sich trieb und er wegging. 2 Ich will den Herrn loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. 3 Meine Seele soll sich rühmen des Herrn, daß es die Elenden hören und sich freuen. 4 Preiset mit mir den Herrn und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen. 

5 Da ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. 

6 Welche auf ihn sehen, die werden erquickt, und ihr Angesicht wird nicht zu Schanden. 7 Da dieser Elende rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten. 8 Der Engel des Herrn lagert sich um die her, so ihn fürchten, und hilft ihnen aus. 9 Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut! 

10 Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen! denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. 11 Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.

12 Kommt her, Kinder, höret mir zu; ich will euch die Furcht des Herrn lehren: 13 Wer ist, der Leben begehrt und gerne gute Tage hätte? 14 Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, daß sie nicht Trug reden. 15 Laß vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach.

16 Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien; 17 das Antlitz aber des Herrn steht wider die, so Böses tun, daß er ihr Gedächtnis ausrotte von der Erde. 18 Wenn die Gerechten schreien, so hört der Herr und errettet sie aus all ihrer Not. 19 Der Herr ist nahe bei denen, die zerbrochnes Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagen Gemüt haben.

20 Der Gerechte muß viel leiden; aber der Herr hilft ihm aus dem allem. 21 Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, daß deren nicht eins zerbrochen wird. 22 Den Gottlosen wird das Unglück töten; und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben. 23 Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die auf ihn trauen, werden keine Schuld haben.

Gebet

Wir wollen heute ganz besonders beten,

Im April 1521 stand Martin Luther vor dem Reichstag und dem Kaiser in Worms. Er war aufgefordert, seine Schriften zu widerrufen. Er wußte, daß ihm bei Weigerung der Tod drohte, trotz der Zusage des freien Geleits. In dieser Stunde größter Not und Bedrängnis betete er:

„Allmächtiger, ewiger Gott! Wie ist es nur ein Ding um die Welt! Wie sperrt sie den Leuten die Mäuler auf! Wie klein und gering ist das Vertrauen der Menschen auf Gott! Wie ist das Fleisch so zart und schwach, und der Teufel so gewaltig und geschäftig durch seine Apostel und Weltweisen! Wie zieht sie so bald die Hand ab und schnurrt dahin, läuft die gemeine Bahn und den weiten Weg zur Hölle zu, da die Gottlosen hingehören; und siehet nur allein bloß an, was prächtig und gewaltig, groß und mächtig ist und ein Ansehen hat. Wenn ich auch meine Augen dahin wenden soll, so ist’s mit mir aus, die Glocke ist schon gegossen und das Urteil gefällt. Ach Gott! ach Gott! o du mein Gott! Du mein Gott, stehe du mir bei, wider alle Welt Vernunft und Weisheit. Tue du es; du mußt es tun, du allein. Ist es doch nicht meine, sondern deine Sache. Hab ich doch für meine Person allhie nichts zu schaffen und mit diesen großen Herrn der Welt zu tun. Wollt ich doch auch wohl gute geruhige Tage haben und unverworren sein. Aber dein ist die Sach, Herr, die gerecht und ewig ist. Stehe mir bei, du treuer, ewiger Gott! Ich verlasse mich auf keinen Menschen. Es ist umsonst und vergebens, es hinket alles, was fleischlich ist und nach Fleisch schmeckt. Gott, o Gott! Hörest du nicht, mein Gott? Bist du tot? Nein, du kannst nicht sterben, du verbirgst dich allein. Hast du mich dazu erwählet? Ich frage dich, wie ich es denn gewiß weiß; ei, so walt es Gott! denn ich mein Lebenlang nie wider solche große Herrn gedacht zu sein, habe mir es auch nie vorgenommen. Ei, Gott, so stehe mir bei in dem Namen deines lieben Sohns Jesu Christi, der mein Schutz und Schirm sein soll, ja, meine feste Burg, durch Kraft und Stärkung deines Heiligen Geistes. Herr, wo bleibest du? Du, mein Gott, wo bist du? Komm, komm, ich bin bereit, auch mein Leben darum zu lassen, geduldig, wie ein Lämmlein. Denn gerecht ist die Sache und dein; so will ich mich von dir nicht absondern ewiglich. Das sei beschlossen in deinem Namen. Die Welt muß mich über mein Gewissen wohl ungezwungen lassen, und wenn sie noch voller Teufel wäre, und sollte mein Leib, der doch zuvor deiner Hände Werk und Geschöpf ist, darüber zu Grund und Boden, ja zu Trümmern gehen; dafür mir aber dein Wort und Geist gut ist. Und ist auch nur um den Leib zu tun; die Seele ist dein und gehört dir zu, und bleibet auch bei dir ewig,

Amen. Gott helf mir, Amen.“

Wir singen oder lesen die beiden letzten Verse des Lieds „Zieh an die Macht du Arm des Herrn“:

  1. Drängt uns der Feind auch um und um,
    wir lassen uns nicht grauen;
    du wirst aus deinem Heiligtum
    schon unsre Not erschauen.
    Fort streiten wir in deiner Hut
    und widerstehen bis aufs Blut
    und wollen dir nur trauen.
  2. Herr, du bist Gott! In deine Hand
    o laß getrost uns fallen.
    Wie du geholfen unserm Land,
    so hilfst du fort noch allen,
    die dir vertraun und deinem Bund
    und freudig dir von Herzensgrund
    ihr Loblied lassen schallen

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Erstveröffentlichung: Netzwerk bibeltreuer Christen – Jakob Tscharntke e.V.

29.3.-12.4.2026 – 542.-544. Abend der Gebetsinitiative zur Ermutigung des „Heerlagers der Heiligen“ in diesen letzten Tagen und zur Ehre Gottes, unseres himmlischen Vaters

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