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Evangelische Allianz wird immer katholischer

Screenshot ead.de

von Ernst Martin Borst

In ihrem aktuellen Magazin EiNS 1/2026 berichtet die Evangelische Allianz Deutschland (EAD) begeistert von der guten Zusammenarbeit mit der Römisch-Katholischen Kirche (RKK). Im Schwerpunkt steht ein Interview mit dem RKK-Bischof Dr. Stefan Oster aus Passau und mit Dr. Reinhardt Schink. Als Vorstand der EAD unterstreicht Schick mehrmals die Aussagen des RKK-Bischofs und widerspricht ihm an keiner Stelle. Ganz im Gegenteil, beide Seiten EAD und RKK freuen sich über die bisherige gute Zusammenarbeit und sind dabei, diese noch auszubauen. Speziell für Passau sagt Bischof Oster:

„Angefangen hat es mit einer Einladung zu einem Treffen aus der evangelisch-freikirchlichen Szene 2020. Der Katholik Johannes Hartl, den ich schon lange kenne, war auch mit dabei, ebenso wie Ekkehart Vetter und Reinhardt Schink von der Evangelischen Allianz, Ulrich Eggers von SCM und Willow Creek sowie einige andere. Da ist der Eindruck entstanden, dass Mission gelingen kann, wenn wir das alle miteinander machen. Und die Katholische Kirche ist ein großer Player in der Welt. So kam ich dazu.“

Und Schink ergänzt:

„Dann hat mich der Vorschlag für United Praise in Passau überrascht. Dieses gemeinsame Gebet in der Stadt war für mich ein echter Durchbruch – keine Ökumene des kleinsten gemeinsamen Nenners, sondern eine gemeinsame Zeit in der Gegenwart des wiederkommenden HERRN. Das ist ein Geschenk, das wir nur gemeinsam empfangen können. Wir durften erleben, wie Gott sich zu seiner Verheißung stellt. Das war wie eine Extraportion Segen. Dazu kam das entspannte Zusammensitzen an lauen Sommerabenden im Haus der katholischen Kirche in Passau.“

Beide berichten dann von einem gemeinsam geplanten Kongress „Mission is Possible“, der im Juni 2026 stattfinden wird. Obwohl die EAD beteiligt ist, liegt die Ausführung und Gestaltung des Kongresses bei der RKK und bei Johannes Hartl. Zum Trägerkreis gehören:

Auf die kritische Frage des Interviewers:

„Einheit ist in der Evangelischen Allianz ein wichtiges Thema. Der Ansatz, den wir hier sehen und den der Kongress verfolgt, geht aber darüber hinaus und trifft sicher auch auf Skeptiker.“

Die Antwort von Schink auf diese Frage:

„Ein Gründungsimpuls der Evangelischen Allianz war Einheit zu leben, in aller Unterschiedlichkeit. Es ist das Bekenntnis, das Jesus im Zentrum stark genug ist, uns zu verbinden. Und das gilt über konfessionelle Grenzen und theologische Unterschiede hinweg.“

Die EAD mit ihren Verantwortlichen übersehen bewusst, wofür RKK-Bischof Dr. Stefan Oster und die gesamte RKK stehen. Auch Oster lehrt und praktiziert unbiblische und heidnische Praktiken wie

Befürworter der Ökumene rechtfertigen ihr Vorgehen immer mit dem Vers aus Johannes 17, 21: „Ich bete darum, dass SIE alle eins sind – sie in uns, so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast.“

Dieses „SIE“ steht nicht für irgendwelche Konfessionen, sondern für Menschen, die ihre Schuld und Sünde vor GOTT bekannt und ihr Leben Jesus Christus übergeben haben. Es geht um die Braut CHRISTI, es geht um SEINE Herde, die IHM folgt. Irrlehrer, falsche Propheten und Verführer haben in diesem „Eins sein“ nichts zu suchen. Es muss klar und deutlich gesagt werden: Die EAD geht einen falschen und verführerischen Weg. Es gilt darum zu beten, dass die vielen angeschlossenen Werke und Gemeinden diesen falschen Weg erkennen und sich von der EAD trennen.

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