
von Ernst Martin Borst
Die Vorbereitungen zum nächsten Evangelischen Kirchentag, der diesmal vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stattfindet, laufen auf Hochtouren.
Die bisher vorliegenden Informationen zeigen: Der „Kirchentag“ wird wieder sehr ökumenisch, interreligiös, politisch, humanistisch und unbiblisch ablaufen. Einige Auszüge aus den bisherigen Veröffentlichungen:
- „Ob Musik, Theater, Gebet, Yoga oder ganz eigene Formate: Die fünf Veranstaltungstage des Kirchentages leben von ihrer Vielfalt.“ (Fettdruck vom Veranstalter)
- „Wir suchen Bands verschiedenster Genres, bildende Künstler:innen mit ihren Ausstellungen, Kirchenmusikalisches, Instrumental- und Kammermusik, Wortkünstler:innen und Performancegruppen, Kabarettist:innen und Theaterschaffende.“
- „Beten und loben, hören und schweigen, traditionell oder experimentell: Alles hat Raum in der Werkstatt Beten und Feiern auf dem Kirchentag.“
- „Raven in der Silent Disco, beim Slamen die Bühne rocken, in Sportangeboten gemeinsam Energie rauslassen, im Café ins Gespräch kommen, spannende Diskussionen führen oder Konzerte, Andachten und Gottesdienste erleben – das Zentrum Junge Menschen lebt davon, dass junge Menschen ihre Ideen und ihre Spiritualität einbringen.“
- „Auf Bühnen, in Werkstatträumen und auf diversen Freiflächen sind eine Vielzahl an Veranstaltungsformaten denkbar: kleine und große Podien, Beratungsstände, Konzerte, Kindermusicals, Puppen- und Figurentheater sowie verschiedene Mitmachangebote. Auch weitere kreative Ideen und Konzepte sind willkommen.“
- „Große Themen in kleiner Runde bearbeiten – wir freuen uns über Workshops und Beratungsangebote aus den Bereichen Älterwerden, Queerness und Gender – etwa Männer*- und Frauen*arbeit.“
- „Der Markt der Möglichkeiten ist eine der größten Veranstaltungen zur Präsentation zivilgesellschaftlicher Gruppen und Initiativen in Deutschland. An einem von Ihnen selbst gestalteten Stand stellen Sie Ihre Arbeit kreativ dar und laden Besucher:innen ein, sich mit Ihren Themen auseinanderzusetzen.“
Alle Menschen sind zur Mitarbeit aufgerufen. Da die Verantwortlichen selbst nicht auf dem Fundament der BIBEL stehen, müssen auch die „Mitarbeitenden“ nicht an JESUS CHRISTUS glauben und IHM nachfolgen. Wie in den Vorjahren dürfen sich wieder alle Weltretter, Gurus, Yogis, Humanisten, Parteien (außer AfD), Feministen und LSBTIQ-ler präsentieren und ihre Philosophien und Programme verbreiten.
Die Mitglieder laufen der Volkskirche in Scharen davon. Nun versuchen sie, diesen Trend mit Yoga und Feminismus aufzuhalten. Welch eine Verblendung! Anstatt Buße zu tun und sich ganz nach dem Wort GOTTES auszurichten, entfernt sich diese „Kirche“ immer mehr von biblischen Grundlagen.
Es sieht so aus, als wenn sich diese „Kirche“ ganz bewusst abschaffen will. Es kann natürlich sein, dass bei den geplanten 1.500 (!) Veranstaltungen auch einige wenige „gute“ Programmpunkte auftauchen. Trotzdem muss gesagt werden: Dieser „Kirchentag“ ist eine Veranstaltung, die von GOTT nicht gewollt ist.
Christen, die JESUS CHRISTUS nachfolgen, richten sich nach dem Wort GOTTES. Sie suchen ihre Hilfe, ihre Kraft und ihren Segen nur bei dem lebendigen GOTT. ER, der dreieinige GOTT – Vater, Sohn und Heiliger Geist – ist die Quelle des Lebens. Die Verantwortlichen des „Kirchentages“ sollten Bibelverse wie Nahum1,2 beachten: „Ein eifersüchtiger und rächender Gott ist der HERR, ein Rächer ist der HERR und voller Grimm. Rache übt der HERR an seinen Gegnern, und er grollt seinen Feinden.“