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Passt auf eure Kinder auf!

Foto: AG WELT

von Thomas Schneider

Jährlich werden in Deutschland bis über 100.000 Minderjährige (Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren) vermißt gemeldet. Viele davon sind nicht vorübergehende oder harmlose Fälle (Ausreißer wegen familiärer Probleme), sondern ernste und schwerwiegende Fälle.

Immer wieder gibt es tragische Begebenheiten, wo Kinder nicht wiedergefunden und deren Verschwinden nicht aufgeklärt werden kann. Meist werden sie Opfer von sexuellem Mißbrauch, versklavt oder verschwinden in den Kanälen der weltweit agierenden Organspende-Mafia. Zuständige Behörden und Mainstream-Presse schweigen sich zu wahrheitsgemäßen Daten und Fakten oftmals aus.

Der Fall Jeffrey Epstein scheint wieder ein wenig mehr Licht ins Dunkel der Pädophilen-Netzwerke zu bringen. Dennoch wird offensichtlich, wie sich die Strafverfolgungsbehörden zurückhalten und nicht entschieden gegen Verbrechen an Kindern vorgehen. Hier kann nur vermutet werden, daß namhafte Personen in diesen Machenschaften verstrickt sind.

Wie überall, so auch in Deutschland, gilt systemisches Wegsehen. So wußten beispielsweise beim sog. „Kentler-Komplex“ Jugendämter, wissenschaftliche Berater und politische Ebenen über Jahre, was geschah – ohne einzugreifen. Über Jahrzehnte wurden Kinder bei bekannten pädophilen Männern untergebracht. Es wurde über ein „Netzwerk von Akteuren“ berichtet, das Mißbrauch nicht nur tolerierte, sondern auch legitimierte. Ein staatlich geduldeter Mißbrauch!

Ein weiteres Beispiel: Die Darknet-Plattform „Boystown“. Sie war seit etwa Juni 2019 aktiv und zählte Hunderttausende registrierte Nutzer weltweit. Betreiber und Administratoren dieses größten bekannten Darknet-Forums für Kinderpornografie waren deutsche Staatsbürger. In diesem einen Fall haben die zuständigen Behörden reagiert, im April 2021 die Plattform abgeschaltet und einige Verhaftungen vorgenommen. Es sind keine Hinweise bekannt, ob diese Verbrecher noch hinter Gitter sitzen oder bereits wieder zum Schaden von Kindern ihren wahnsinnigen Gelüsten nachgehen.

Meist werden Pädophilen- und Kinderhändler-Netzwerke erst aufgedeckt, wenn investigative Journalisten gegenüber Politik und Behörden Druck machen. Es dauert oft Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, bis notwendige und langwierige Recherchen Anerkennung finden. Für viele der betroffenen Kinder kommt leider meist jede Hilfe zu spät.

Wenn Gerichte bei bekannten Netzwerken nicht tätig werden, entsteht praktisch Teilhabe der Täter an Macht, Institution und Ressourcen. Das ist kein theoretisches Problem, sondern real in vielen Skandalen dokumentiert. Genau deshalb sind externe Kontrolle, Aufmerksamkeit durch alternative Medien und Öffentlichkeit notwendig, um gegen diese faktische Teilhabe vorzugehen.

Wer also mit seinen Kindern oder Enkelkindern in Fußgängerzonen, auf Volksfesten, Bahnhöfen oder anderen unübersichtlichen Orten unterwegs ist, sollte immer auf sie achten! Das ist die beste präventive Maßnahme zum Schutz von Kindern. Sie dürfen niemals in die Hände von psychisch gestörten Menschen gelangen, wie sie im weltweiten Netz von Kinderschändern zu finden sind.

Eltern und Großeltern sollten darauf einwirken, daß die Kinder selbst stets aufmerksam sind, wenn sie allein unterwegs sind, sich von keinen Personen locken lassen und sich bei drohender Gefahr betend und schreiend zur Wehr setzen. Es gilt, für Kinder und Enkelkinder täglich zu beten, daß sie unter dem Schirm des Höchsten auf allen Wegen bewahrt bleiben.

Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen. Psalm 8,3

Der Alten Krone sind Kindeskinder, und der Kinder Ehre sind ihre Väter. Sprüche 17,6

Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung, und auch seine Kinder werden beschirmt. Sprüche 14,26

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