
von Thomas Dietz
Der zunehmende Niedergang unseres Landes ist mit Händen zu greifen. Tagtäglich wird man konfrontiert mit Dingen, die nicht mehr funktionieren, mit Strukturen, die mutwillig zerstört werden, und mit einer Politik, die keine neuen Impulse mehr setzt.
Die Ursachen beginnen schon an den Schulen und Universitäten. Lehrkräfte, fast alle im linksgrünen Milieu sozialisiert, erziehen die junge Generation nicht zu Leistung, Fleiß und Verantwortung, sondern zu Anspruchsdenken. Sie lernen: „Du bist der Mittelpunkt der Welt, dir steht alles zu, der Arbeitgeber ist der böse Kapitalist, der dich ausbeutet.“ Anstatt in die Wirtschaft zu gehen, landen viele junge Menschen lieber gleich in den aufgeblähten Verwaltungen – organisiert und durchsetzt von der mächtigen Gewerkschaft Verdi. Dort wird noch deutlicher, wohin die Reise geht: in eine Gesellschaft der Ansprüche, der Beliebigkeit, ohne Pflichten, außer der, jeden Anspruchssteller willkommen zu heißen und „bunt“ und „tolerant“ zu sein.
So sehen heute unsere Großstädte aus. Dienstleistungen und körperlich anstrengende Arbeiten außerhalb der geschützten Büros werden fast ausschließlich von Menschen mit erkennbar ausländischen Wurzeln oder von Deutschen kurz vor dem Rentenalter erledigt. Die jüngere deutsche Generation dagegen zieht sich aus diesen Bereichen zurück – ein Symptom dafür, wie tief die gesellschaftliche Fehlentwicklung schon verankert ist.
Und währenddessen träumt SPD-Chef Lars Klingbeil von weiteren Steuererhöhungen – einer echten Fallbeil-Politik. Er nimmt damit nicht nur die letzten Motivationsreste, sondern stranguliert endgültig jede wirtschaftliche Dynamik. Mehr Belastungen, mehr Umverteilung, mehr Verschuldung – das ist der Weg der SPD.
Doch es geht auch anders. Ein Blick nach Argentinien zeigt: Präsident Javier Milei hat mit seiner „Kettensäge“ die aufgeblähte Staatsbürokratie radikal zurückgeschnitten. Ja, das war ein Schock. Ja, viele Posten in Ministerien und Verwaltungen fielen weg. Aber dieser Schock hat den Weg frei gemacht für ein plötzliches Wirtschaftswachstum. Freiheit, Eigenverantwortung und Anreize zum Arbeiten setzen dort neue Kräfte frei.
Genau das brauchen wir auch in Deutschland: mehr Motivation durch echte Anreize, arbeiten zu gehen. Höhere Grundfreibeträge, weniger Steuern für Leistungsträger, spürbare Entlastungen für Familien mit Kindern – drastische Vorteile je nach Kinderzahl. Nur so gewinnen wir die Mitte der Gesellschaft zurück. Nur so entsteht wieder Aufbruch statt Stillstand.
Wir stehen also vor einer Entscheidung: Wollen wir den Weg der Fallbeil-Politik von Klingbeil gehen – mit explodierender Verschuldung und immer mehr Lähmung? Oder trauen wir uns an eine Politik der Kettensäge, wie sie Milei vormacht – hart, aber befreiend, mit der Chance auf neues Wachstum?
Eines ist klar: Ohne radikales Umdenken wird Deutschland weiter absinken. Wir müssen wieder lernen, das Gute gut und das Böse böse zu nennen.
„Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen!“ – Jesaja 5,20