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Eine Pastorin ohne Bibel

Screenshot google.com

von Ernst Martin Borst

Es ist 20.50 Uhr, die Pastorin Susanne Briese – Landespastorin für Ehrenamtliche – bekommt vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) Niedersachsen Gelegenheit, den Zuhörern in der Sendung „Nachtgedanken“ Lebenshilfe zu geben. – Ich höre gespannt zu.

Briese berichtet von der Angst einer Freundin. Danach folgt ihre Hilfe: Sie verweist auf den Rat einer Psychologin. Dann folgt noch ein Geistesblitz von dieser Pastorin, dass die Teilnahme an einer Demonstration helfen könnte. Hier der gesamte Text, den der NDR unter „Kirche im NDR“ veröffentlichte:

„Wie gehst du mit der Situation um“, fragt mich eine Freundin neulich unvermittelt. Sie meint die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage. Sie selbst kann manchmal deswegen nicht schlafen. Auch ich mache mir Sorgen. Und dennoch versuche ich, mich an den Rat einer Psychologin zu halten: „Akzeptieren, engagieren und sich selbst schützen.“ Wenn ich akzeptiere, dass die Lage ernst ist, dann fange ich nicht immer wieder von vorne an, zu grübeln. Denn das kostet viel Kraft. Dazu gehört: aktiv werden. Ich engagiere mich zum Beispiel in einer Hilfsaktion oder gehe auf eine Demonstration, um meinen Standpunkt zu zeigen. Und das Dritte ist ebenso wichtig. Ich höre auf, mich ständig negativen Nachrichten auszusetzen, ich schütze mich und halte mich an das, was mir Kraft gibt.“ (Sendung vom 14.05.2025)

Eine Bibel hat Frau Briese wohl nicht, oder sie kennt deren Inhalt nicht. Sonst hätte sie auf Gottes Wort verweisen können – ja, müssen! – und darauf, dass sich der Mensch in allen Lebenssituationen, auch in Ängsten und Nöten, an den Heiland Jesus Christus wenden kann – ja, soll! Dieses Angebot gilt jedem, egal ob er schon Christ ist oder (noch) nicht. Gottes Wort ist die wahre Lebenshilfe, die Menschen an die Hand gegeben werden soll – ja, muss!

Schade, dass Frau Briese nicht nur davon wohl nichts weiß; sie weiß auch nicht, dass nach dem Willen Gottes eine Frau kein Pastorenamt begleiten soll.

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