16. Oktober 2018

Das größte Wunder in der Menschheitsgeschichte

Thomas Schneider, Foto: agwelt

von Thomas Schneider

Vielen Menschen ist leider der Gedanke abhandengekommen, wieso eigentlich Weihnachten gefeiert wird. Sie stellen zwar Schwibbögen an die Fenster und schmücken ihre Zimmer mit Christbaum und Krippenfiguren. Aber sie können nicht glauben, dass der HERR über Himmel und Erde das größte Wunder in der Menschheitsgeschichte vollbracht hat. Dieser allmächtige Gott hat sich selbst erniedrigt und ist als Kind in einem Stall in unsere dunkle Welt gekommen. Und das nicht etwa, weil ihm nichts Besseres eingefallen wäre, sondern weil er die Menschen liebt. Jeden Einzelnen. Dich und mich.

Dieses Kind in der Krippe, dieser Jesus, der sich dann im besten Mannesalter auf Golgatha hat kreuzigen lassen, hat nur eines im Blick: Unsere Schuld, die uns von Gott trennt, auf sich zu nehmen, damit wir einmal Zugang zum himmlischen Vater haben, wenn die letzte Stunde unseres Lebens geschlagen hat. Wer an Jesus Christus glaubt, der hat ewiges Leben. Das ist die Weihnachtsbotschaft.

Schon der alte Prophet Jesaja sagt etwa 700 Jahre vor Christi Geburt voraus (9,1+5):

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.

Jesaja prophezeit: Uns ist ein Kind geboren. Für jeden Menschen ist Jesus geboren! Es kommt nun darauf an, ob du das annehmen kannst, dass Jesus auch für dich gekommen ist.

Wer Gottes Wort, die Bibel, liest, dem wird – so Gott will – ein Licht aufgehen. Dieser Gott, der als Kind in der Krippe zu uns gekommen ist, will nichts anderes, als dass wir Seinem Wort vertrauen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn du glauben kannst, dass dieser lebendige Gott nur Gutes mit dir im Sinn hat, dann ist dein Leben nicht voller Resignation und Hoffnungslosigkeit, sondern – trotz mancher Beschwerden und menschlicher Nöte – voller Freude, Hoffnung und Zuversicht.

Der Prophet Jesaja spricht von Jesus, dem Wunder-Rat. Jesus pflegte eine dauerhafte Verbindung zu seinem himmlischen Vater. Das dürfen wir auch: unseren himmlischen Vater um Rat fragen. Vielleicht kennst du auch das Gebet: Vater unser im Himmel… Er weiß doch am besten über unser Leben Bescheid. Er ist doch unser Schöpfer!
Jesus brauchte keinen Rat von Lebensberatern, die doch allesamt an ihre menschlichen Grenzen stoßen. Dieser Jesus, für den wir Advent und Weihnachten feiern, ist selber der beste Ratgeber. Bete zu ihm, wie es so viele Menschen vor uns auch getan haben. Sie haben sich in Freud und Leid an den Herrn Jesus gewandt. Er weiß Rat. Und Er kann Wunder tun, bis heute!

Der Prophet Jesaja spricht auch von Jesus als Gott-Held. Der große Gott wird Mensch in einem Kind in der Krippe. Am Kreuz hat er Tod und Teufel besiegt. Das ist wahrhaftes Heldentum.
Als ich vor vier Jahren auf der Intensivstation der Klinik im erzgebirgischen Erlabrunn lag und die Ärzte nicht wussten, ob ich meine schwere Erkrankung überlebe, habe ich den Herrn Jesus um seine Kraft zum Durchstehen gebeten. Ich hatte dann mit meinem Leben abgeschlossen und zu ihm gebetet: „HERR, wenn es dein Wille ist, so komme ich zu dir.“ Ich war bereit, zum HERRN zu gehen. Doch ER hat anders entschieden. Ich darf Sein Geschenk annehmen, weiter für IHN unterwegs sein und getrost alles Weitere in Seine Hände legen.

Und dann sagt Jesaja über Jesus Ewig-Vater. Im Johannesevangelium (10,30) sagt Jesus: Ich und der Vater sind eins. An anderer Stelle der Bibel steht (Hebräer 13,8): Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Rechnest du damit, dass du diesem Jesus Christus in der Ewigkeit begegnen wirst?
Jeder Mensch ist gut dran, der sich in diesem Leben ehrlichen Herzens für ein Leben mit Jesus Christus, diesem Wunder-Rat, Gott-Held und Ewig-Vater entscheidet. Diese Entscheidung hat eine große Bedeutung: wo du einmal deine Ewigkeit verbringen wirst.

Abschließend sagt der Prophet Jesaja über Jesus: Friede-Fürst. Jesus, der Friede-Fürst. Wie heißt es in der Weihnachtsbotschaft beim Evangelisten Lukas (2,13+14)?

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Dieser Friede meint nicht den Frieden, den unsere Welt trotz aller Anstrengungen doch nicht geben kann. In der Weihnachtsbotschaft geht es geht um den Frieden Gottes, der unermesslich höher ist als all unsere menschliche Vernunft. Dieser Friede bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.

Wir danken allen Glaubensgeschwistern und Freunden, die unseren Dienst im Gebet und auch finanziell 2017 unterstützt haben.

Ein gesegnetes Christfest und des HERRN Beistand im Neuen Jahr wünscht im Namen unserer Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V.

Thomas Schneider
Pressesprecher Referent und Evangelist