25. September 2017

Evangelische Kirche: Hure des Zeitgeistes

Foto: Thomas Schneider/agwelt

von Thomas Schneider

Nach eigenen Angaben wollen die Berliner evangelischen Kirchenkreise erstmals am 22. Juli unter dem Slogan „Trau Dich!“ mit einem eigenen Wagen an der Homosexuellen-Parade Christopher Street Day (CSD) in Berlin teilnehmen.

Wie die Hauptorganisatorin der Aktion, Pfarrerin Stefanie Hoffmann vom Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte, am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd) mitteilte, sei es „keine Aktion der Landeskirche, wurde aber mit ihr abgesprochen.“

Das bedeutet letztlich: Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat diesen Aufzug abgesegnet.

So wirbt „Kirche“ mit einem spenden- und haushaltsmittelfinanzierten Sattelschlepper, der Platz für etwa 140 Personen auf zwei Etagen bieten soll, für eine „kirchliche Trauung“ Homosexueller. Auf die Idee soll der Superintendent des Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte, Bertold Höcker, gekommen sein.

„Trauung für alle“

Unter anderem schreibt der epd in seiner Pressemeldung:

Überlegungen während des Umzugs von dem Lastwagen aus Kondome mit dem Luther-Zitat „Für Huren* und Heilige*“ sowie Gleitgel zu verteilen, seien verworfen worden, teilte die evangelische Landeskirche am Montagnachmittag mit. Grund sei gewesen, die Konzentration auf die Botschaft der „Trauung für alle“ zu stärken.

Aus dem Vorbereitungskreis für die Aktion wurde laut, dass man auch mit dem Slogan „Mehr von uns – jede Stimme gegen Rechts“ ein klares Zeichen setzen will. Offensichtlich gegen all jene Menschen in unserem Land, die einen geistigen und geistlichen Kampf für die Bewahrung der schöpfungsgemäßen Ordnung von Ehe, Familie und Sexualität führen.

Gotteslästerung vor Altären

Mit der geplanten Aktion machen sich nicht nur die Berliner evangelischen Kirchenkreise, sondern auch die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, zur Hure des Zeitgeistes. Statt an geistlich verirrte und verwirrte Menschen Bibeln zu verteilen, bietet man ihnen organisierte Gotteslästerung vor den Altären der Kirchen.

Seit Jahrzehnten ist die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit ihren sogenannten Handreichungen und Orientierungshilfen zu Ehe, Familie und Sexualität ein Wegbereiter sexueller Verirrung. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis alle Landeskirchen auf den teuflischen Zug sexueller Selbstbestimmung aufgesprungen sind. Er fährt direkt zur Hölle!

Kommentare

  1. Dieter Gritschke meint:

    Dem Artikel ist nichts mehr hinzu zu fügen. Es ist so, auch meiner Ansicht nach, wie ihr das schreibt.

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