30. April 2017

Und wir sahen Seine Herrlichkeit

Thomas Schneider, Referent und Evangelist AG WELT e.V. Foto: Lichtzeichen Medien

Thomas Schneider, Referent und Evangelist AG WELT e.V. Foto: Lichtzeichen Medien

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Johannes 1,14)

Als Jesus in Bethlehem geboren war, da kamen die Hirten und fanden das Kind in der Krippe und sahen Seine Herrlichkeit. Doch schon damals sahen die meisten Menschen in diesem Kind nur ein armes kleines Baby in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Beim wirklichen Sehen kommt es auf die Augen an; aber nicht auf die beiden Augen, die wir im Kopf haben, sondern auf unsere inwendigen Augen, ob die geöffnet sind. Mancher Arzt würde da wohl sagen: „Es gibt keine Augen in uns drin.“

Doch, es gibt sie! Wenn du die Bibel liest und Gott von Herzen darum bittest, er möge deine inneren Augen, dein Herz, für die biblische Botschaft öffnen, wirst du – wie die Hirten damals – erkennen, dass dieses kleine Kind in der Krippe nicht nur ein Mensch ist, sondern Gottes Sohn; dass Jesus nicht nur als vorbildhafter Mensch, sondern als dein Heiland und Retter in diese Welt gekommen ist. Dann wirst du Dem vollkommen vertrauen können, der von sich sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Zum himmlischen Vater kommt man nur durch mich! Für die Schuld, für die Sünde, die uns von Gott trennt, hat Jesus am Kreuz bezahlt, ohne dass wir es verdient hätten. So sehr liebt Er uns. Deshalb gehören Krippe und Kreuz, Weihnachten und Ostern untrennbar zusammen.

Wenn du dem Kind in der Krippe, dem Mann am Kreuz, diesem Jesus Christus glaubst, deine Schuld bekennst und Seine Vergebung annimmst, dann wirst du einmal dort ankommen, wo die Bibel sagt, dass Gott abwischen wird alle Tränen von deinen Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.

Der bekannte Liederdichter Paul Gerhard schreibt in einem seiner Lieder: „Sehet, was hat Gott gegeben, seinen Sohn zum ewigen Leben“. Bisher habe ich noch keinen Menschen getroffen, der nicht in den Himmel will, wenn er einmal von dieser Erde gehen muss. Die Entscheidung für ein Leben mit Jesus hat jedoch jeder Mensch persönlich zu treffen.

So lade ich dich dazu ein, diesem Jesus Christus, dem König aller Könige, dem Heiland und Retter der Welt zu vertrauen und mit Ihm ein neues Leben zu beginnen.

Gesegnetes Christfest!