23. August 2017

Ex-Satanistin: «Halloween war mein Lieblingsfest»

Quelle: life.de

Gina Marisa Sarlin hat erlebt, dass Satan und Gott existieren. Foto: life.de

Gina Marisa Sarlin hat erlebt, dass Satan und Gott existieren. Foto: life.de

Es erstaunt mich schon, dass viele Schulen Kreuze abhängen und Weihnachten plötzlich «Winterfest» nennen. Aber Halloween feiern sie, obwohl man weiss, dass dieses Fest einen okkulten Ursprung hat. Doch ich warne davor, die dunklen Mächte zu verniedlichen. Denn ich habe Erfahrungen gemacht, vor denen ich gerne jeden bewahren würde.

Faszination für das Okkulte

Meine Eltern waren beide Alkoholiker. Immer wieder schlug mein Vater meine Mutter. Ich wuchs total verbittert auf. Ich war nachtragend und hasserfüllt.

Eigentlich glaubte ich weder an Gott noch an den Teufel. Aber eines Tages fand ich in einem Buchladen ein «Schwarzes Buch» und war sofort fasziniert davon. Ich entdeckte darin Anleitung für Zauberei und satanische Riten. Erst dachte ich, das ist doch alles Quatsch, aber dann kaufte ich es doch. Es fing mit dieser Faszination an und dann rutschte ich immer tiefer hinein. Ich erkannte: den Teufel gibt es ja tatsächlich.

Begleitet von Dämonen

Ich kaufte mir eine Satans-Bibel und betete Tag und Nacht zu Satan. Immer wieder bekam ich jetzt krampfartige Anfälle, aber irgendwie stand ich drauf. Es gab mir das Gefühl, von der dunklen Macht beachtet und geliebt zu werden. Immer wenn ich mich nach Liebe sehnte, flehte ich den Teufel um einen Anfall an.

Ich verstrickte mich tiefer in Zauberei, nahm Drogen, fing an zu ritzen und bekam tiefe Depressionen. Aber ich genoss jeden Moment davon, weil mir bewusst war, dass Satan Macht über mich hatte. Er interessierte sich für mich!

Dabei realisierte ich gar nicht, wie kaputt ich war und wie verlogen und zerstörerisch diese dunkle Macht wirkte.

Der erste Freund

Dann lernte ich Alonso kennen, es war Liebe auf den ersten Blick. Es gab nur einen Haken: Er war Christ. Aber für mich war es so unglaublich, dass mich jemand liebt, dass ich mich trotzdem auf die Beziehung einliess.

Eigentlich erstaunlich, dass er es mit mir aushielt, ich war echt schwierig. Wenn das Thema auf Gott kam, warf ich mit blasphemischen Worten um mich. Aber er und auch seine Familie liebten mich trotzdem. Ich versuchte, ihnen mit dem Teufel zu drohen, aber sie lächelten mich einfach an und gingen weg. Ich benahm mich grauenhaft, ich versuchte sie zu provozieren und einen Streit vom Zaun zu brechen, damit dem Teufel die Türe geöffnet würde. Aber das passierte nicht.

Das erste Mal in der Kirche

Wir waren schon ein Jahr zusammen, als ich das erste Mal mit in die Kirche ging, nur, um Alonso einen Gefallen zu tun. Alle dort waren so herzlich und offen und sagten mir, dass Gott mich liebt, dass ich geliebt bin. Das verwirrte mich total. Von da an kam ich immer mal wieder mit in die Kirche.

Schritt in die Freiheit

Irgendwie spürte ich, dass die Christen etwas hatten, was mir fehlte. So bat ich eines Tages um Gebet. An dem Tag verlor Satan seine Macht über mich. Es war schon krass. Wie eine Besessene fiel ich auf den Boden. Ich übergab mich, zitterte am ganzen Leib. Die Dämonen klammerten sich an mich und wollten mich nicht loslassen. Sie wollten mich weiter quälen. Aber Jesus war stärker. Drei Tage danach war ich völlig erschöpft, dann fühlte ich mich endlich frei. Ich war aus der Finsternis ins Licht getreten.

Inzwischen bin ich seit neun Jahren Christ und mein Leben mit Gott ist so gut! Immer wieder darf ich erfahren, wie sehr Gott mich liebt. Statt Zerstörung bietet er Heilung. Statt Hass schenkt er Liebe. Die Gefangenen macht er frei. Statt Tod bringt er Leben.

Halloween

Warum also sollte man sich auf das Böse einlassen, auch wenn es harmlos, nett oder faszinierend scheint? Der Teufel ist nicht harmlos, er ist zerstörerisch. Bewahrt euch und eure Kinder davor!

Nur zur Info: Halloween ist für Hexen und Satanisten immer noch das wichtigste religiöse Fest im Jahr. Will man wirklich zusammen mit ihnen ein Fest feiern?

Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch / yourspiritualquest.wordpress.com, desireemmondesir.com / desireemmondesir.com

Kommentare

  1. Manfred Wörz meint:

    Ein schönes Zeugnis zu Ehren unseres einzigartigen Herrn und Heiland Jesus Christus. Es zeugt von seiner liebevollen und unendlichen Güte. Eine Güte, die von vor Grundlegung der Welt erwählt und die Erwählten durch allen Schlamassel, Versagen und vieles Böse mehr hindurch bewahrt. Bis ihnen die Augen ihres Herzens aufgehen und sie IHN im Wort erblicken und glauben dass Er der Sohn des lebendigen Gottes ist.
    Als ich das erste Mal in der Gemeinde war, erging es mir wie Gina. Genau so!
    Lasst uns mehr Zeit im Kämmerlein verbringen. Zur Ehre unseres Herrn.

    Gottes Segen
    wünscht

    Manfred Wörz