18. Dezember 2017

Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen besteht seit 40 Jahren

Quelle: idea.de

Das Logo der Arbeitgemeinschaft Weltanschauungsfragen (AG WELT). Foto: PR

Das Logo der Arbeitgemeinschaft Weltanschauungsfragen (AG WELT). Foto: PR

Lage (idea) – Die Arbeitgemeinschaft Weltanschauungsfragen (AG WELT) mit Sitz in Lage (Ostwestfalen) feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Das evangelikale Werk informiert über Religionen, Sekten, Kulte und Weltanschauungen sowie deren Entwicklung. Ferner sollen durch Veröffentlichungen, Vorträge und Seminare aus biblischer Sicht Antworten auf grundsätzliche Lebensfragen gegeben werden. Wie der Referent und Pressesprecher des Werkes, Thomas Schneider (Breitenbrunn/Erzgebirge), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, haben sich in den vergangenen Jahren die telefonischen Seelsorgegespräche zu einem weiteren Arbeitsschwerpunkt entwickelt. Immer mehr Menschen seien durch die Vermischung von Religionen auch in christlichen Gemeinden verwirrt. Beispielsweise werde zunehmend in Kirchenräumen Yoga angeboten, obwohl die meditativen Übungen vom Hinduismus geprägt seien. Sehr viele Anrufer wollen sich laut Schneider zudem über den Islam informieren und fragen, ob es sich um eine friedliche Religion handele: „Wir leisten Aufklärung auf der Grundlage des Korans. Nach unserem Verständnis ist der Islam keine Religion, die den Frieden will, sondern vor allem an der Weltherrschaft interessiert ist.“

Andachtsbuch „Schwarzbrot“ stößt auf großes Interesse

Auf großes Interesse stoße das neue Andachtsbuch „Schwarzbrot 2015“, das die AG WELT in Kooperation mit dem Lichtzeichen Verlag (Lage) entwickelt hat. Es soll eine Alternative zu den Herrnhuter Losungen bieten. 2016 soll die Auflage von derzeit 10.000 auf 20.000 erhöht werden, so Schneider. Anlass für das Projekt war der Beschluss der Synode der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität (Herrnhuter Brüdergemeine), auch die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften zu erlauben. Demnach entscheiden die einzelnen Gemeinden, Ältestenräte und Pastoren darüber, ob homosexuelle Paare bei ihnen gesegnet werden dürfen. Die AG WELT bekennt sich nach eigenen Angaben zur Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift und arbeitet auf der Grundlage der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz. Vorsitzender des sechsköpfigen Vorstands ist der Theologe und Buchautor Michael Kotsch (Horn-Bad Meinberg). Die Geschäftsleitung hat Walter Bähr (Lage). Das spendenfinanzierte Werk wurde 1975 von Ernst-Martin Borst (Schacht-Audorf bei Rendsburg) als Arbeitsgemeinschaft für Religiöse Fragen (ARF) gegründet. Die Umbenennung erfolgte 2009. Das Werk ist Herausgeber der vier Mal im Jahr erscheinenden Broschüre „Brennpunkt Weltanschauung“ mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren.

Kommentare

  1. Baldur Gscheidle meint:

    Ich bin dankbar für die vielen guten Anstöße, die ich durch die Literatur der „Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen“ erhalten habe. Vor allem die klare Ausrichtung auf Gottes Wort und die verschiedenen Publikationen über Irrlehren und Zeitströmungen sind ein Wertvoller Beitrag für Christen in der Nachfolge des HErrn Jesus Christus. Ich wünsche der Arbeitgemeinschaft auch weiterhin den Segen des HErrn in unserer dunklen Zeit, wo der Abfall von der göttlichen Wahrheit täglich immer greifbarer zu sehen ist. Ein Werk nach dem andern kippt und öffnet sich den Gräueln dieser Weltzeit, wo es scheint, dass Satan schon auf die Erde geworfen ist um sein böses Werk gegen Christus und Seine wahre Gemeinde zu vollenden. Nochmals – der Segen des HErrn begleite alle verantwortlichen Brüder!