24. Juni 2017

Wenn Hirten der Kirche geistlich irren…

Foto: Screenshot islamisches-zentrum-muenchen.de

Foto: Screenshot islamisches-zentrum-muenchen.de

(AG WELT) Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und bayerische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, ist seit kurzem Kuratoriumsmitglied im Islamischen Zentrum München e.V.

Die Arbeit des Islamzentrums gründet nach eigenen Angaben auf dem islamischen Glaubenszeugnis „Kein Gott außer Allah (d.h. der alleinige Gott), und Muhammad ist Allahs Gesandter.“ Grundlage der Arbeit seien „Allahs Wort (der Koran) und das Beispiel (die Sunna) des Gesandten.“

Zur Kuratoriumsmitgliedschaft des EKD-Ratsvorsitzenden in diesem islamischen Verein nimmt die Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen wie folgt Stellung:

Aus christlicher Sicht ist es eine gravierende Fehlentscheidung, wenn ein Landesbischof und zugleich oberster Repräsentant der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) durch aktive Mitwirkung in einem islamischen Stiftungsrat das Bekenntnis einer Ideologie fördert, deren Lehre dem biblischen Glauben konträr gegenübersteht.

Zurecht fordert der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pfarrer Ulrich Rüß, die Distanzierung der bayerischen Landessynode und des Rates der EKD von einer solchen Haltung. Wer sich vom Islam in Dienst nehmen lässt, verehrt andere Götter, verlässt das Fundament des Glaubens an den dreieinigen Gott und verrät den Anspruch von Jesus Christus: „Ich bin die Wahrheit“.

Deshalb ist es völlig unverständlich, wenn der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) und Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Dr. Michael Diener, die Mitgliedschaft des EKD-Ratsvorsitzenden im Stiftungsrat des Islamischen Zentrums München gegenüber der Presse gutheißt.

Für Christen kann es keine Gemeinsamkeiten mit dem Islam geben. Seine Lehre ist weder zu akzeptieren noch zu fördern. Wohl aber haben Christen die Pflicht, Muslimen im täglichen Leben in Liebe und Barmherzigkeit zu begegnen und ihnen bei Verfolgung Schutz zu gewähren.

Wenn Hirten der Kirche geistlich irren und ihre Verlautbarungen dem vom Geist Gottes inspirierten Wort Gottes widersprechen, sollten ihnen Christen den Gehorsam verweigern und ihnen nicht folgen. – „Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.“ (Offenbarung 1,8).

Thomas Schneider
Pressesprecher und Referent
Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V.

Lage, 12. August 2015

Kommentare

  1. Baldur Gscheidle meint:

    Diese Herren wie Herr Bedford-Strohm und nun auch noch Dr. Michael Diener, 1. Vorsitzender der DEA, Präses des Gnadauer Verbands dazu noch Synodaler der EKD, sind mit all dem weiteren Tross der Befürworter des Islamzentrum keine nur geistlich verirrte Hirten. Man muss sie schon als Wölfe im Schafspelz bezeichnen. Es sind falsche Hirten, welche die Herde in die Irre, ja in den geistlichen Tod führen. Gottes Wort gilt ihnen nichts mehr. Sie ziehen am gleichen Joch zusammen mit den Feinden des HErrn Jesus Christus. Die noch an Jesus Christus gläubigen Nachfolger sollten sich von den oben genannten Organisationen schleunigst trennen, damit sich niemand ihrer Sünden teilhaftig macht!