25. Juni 2017

Der politische Islam wird zu wenig diskutiert

Foto: Gerd Altmann/ Petr Kratochvil/Nemo/pixelio.de

Foto: Gerd Altmann/ Petr Kratochvil/Nemo/pixelio.de

(AG WELT) In einem heute auf „FOCUS ONLINE“ veröffentlichten Interview mit der Islamkritikerin Necla Kelek betont diese, dass „über den politischen Islam viel zu wenig diskutiert“ werde.

Viele Deutsche wie Türken und Araber würden die Augen davor verschließen, dass der organisierte Islam „nicht spirituell“ sondern politisch motiviert sei. Islamisten bauten sich eine „Gegenwelt zur demokratischen Gesellschaft“ auf und versuchten „massiv, Anhänger für ihre Anliegen zu gewinnen“.

Anforderungen an praktizierende Muslime stellen

Im Blick auf die in Berlin am kommenden Dienstag stattfindende Plenarsitzung der Deutschen Islam-Konferenz betont die bekannte Islamkritikerin und Autorin mehrerer Bücher, der Bundesinnenminister solle „Anforderungen an die vielen praktizierenden Muslime stellen“, ganz besonders an jene, die demokratiefeindlich seien.

Kommentare

  1. Jemeljan meint:

    Tja, volle Zustimmung zu Frau Keleks Einlassungen. Jedoch ist es schwer, den „politischen“ vom „spirituellen“ Islam zu trennen. Vor allem, wenn in den islamischen Communities jegliches Interesse an dieser Differenzierung fehlt. Dies ist es wohl, was man als „Anforderung“ stellen muss. Nur: wer traut sich das nach dem massiven „Sarrazin“-Bashing und dem permanenten Beschuss mit „Islamophobie“- und „Rassismus“-Vorwürfen noch?