26. Juni 2017

Muslime terrorisieren US-Botschaften

Film-Trailer "Innocence of Muslims" Foto: screenshot

Film-Trailer „Innocence of Muslims“ Foto: screenshot

(AG WELT) Seit Dienstag terrorisieren gewalttätige Muslime US-Einrichtungen. Wie internationale Nachrichtenagenturen übereinstimmend berichten, soll der in den USA produzierte Film „Innocence of Muslims“ („Die Unschuld der Muslime“) die Gewalteskalation ausgelöst haben. Der Film verunglimpft nach Ansicht der Muslime den Propheten Mohammed.

Bei einem bewaffneten Überfall auf das Konsulat in Bengasi seien vier US-Diplomaten getötet worden, darunter der Botschafter Chris Stevens. Der lybische Präsident der Nationalversammlung habe sich in einer vom Sender „Al-Dschasira“ übertragenen Erklärung bei den USA und bei der gesamten Welt für die Bluttat entschuldigt. Zuvor wären mehrere hundert Demonstranten vor die US-Botschaft in Kairo gezogen, hätten die amerikanische Flagge zerrissen und statt dieser eine schwarze Flagge mit islamischer Aufschrift gehisst.

Heute habe man in Jemen einen Angriff gewaltbereiter Muslime auf eine US-Botschaft verübt. Nach BBC-Berichten seien in der Landeshauptstadt Sanaa mehrere Menschen verletzt worden. US-Präsident Obama habe inzwischen weltweit die Sicherheitsvorkehrungen für US-Botschaften verschärft, um amerikanische Diplomaten und deren Angehörige vor bewaffneten Übegriffen zu schützen.

Der Regisseur und Produzent des umstrittenen Mohammend-Films, Sam Bacile, habe mit Reaktionen solchen Ausmaßes nicht gerechnet. Der Film, der noch nicht vorgeführt wurde, zeige, wie koptische Christen in Ägypten unterdrückt werden. Der Trailer des Films, der weiterhin auf YouTube zu sehen ist, wurde vom Betreiber der Seite nicht entfernt.