24. November 2017

„Zukunft liegt nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften“

Katherina Reiche MdB. Fotoquelle: katherina-reiche.de

Katherina Reiche MdB. Fotoquelle: katherina-reiche.de

(AG WELT) Die 39jährige Bundestags-Abgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche (CDU), sagte gegenüber BILD:

„Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemein-schaften.“

Neben der Euro-Krise sei die demografische Entwicklung die größte Bedrohung unseres Wohlstands, so Reiche. Von der Union (CDU/CSU) erwarte sie ein klare Aussage, „dass sie auf Familie, Kinder, Ehe setzt“. Die Gesellschaft werde „nicht von kleinen Gruppen zusammengehalten, sondern von der stabilen Mitte“, wird Reiche in einem BILD-Kommentar von Ralf Schuler zitiert. Damit setzt Reiche ein Zeichen gegenüber den 13 Abgeordneten der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, die mit einem eigenen Papier die volle Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften fordern. Darunter ein Hautvorstandsmitglied der Deutschen Evangelischen Allianz.

Mehr als 90 Prozent der jungen Menschen streben eine Familie an

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften dürften nicht diskriminiert werden. Und es werde ja auch keiner diskriminiert, wenn das den Erhalt der Gesellschaft garantierende Lebensmodell besonders geschützt und gefördert werde, so die Brandenburgerin. Zur Tatsache, dass mehr als 90 Prozent der jungen Menschen eine Familie anstrebten, fragt Reiche: „Welches Signal wollen wir an sie richten? Alles egal?“

Familie sei, so die CDU-Politikerin „der Ort der Werte, Überzeugungen und Normen, die unsere Gesellschaft zusammenhält.“ Ohne Familie mit Kindern gebe es keine Zukunft für Deutschland. Deshalb sei alles zu tun, „Familien in ihrem täglichen Balance- und Drahtseilakt zu stützen“, unterstreicht die verheiratete Politikerin und Mutter von drei Kindern gegenüber BILD.

Kommentar

Frau Katherina Reiche ist mutig. Sind es doch wenige, die sich in dieser Sache öffentlich äußern. Die meisten „C“-Mitglieder des Bundestages sind damit beschäftigt, ihren Arbeitsplatz zu sichern. Mit engagierter Politik hat das nichts zu tun, und schon gar nichts mit Freiheit. Homosexuelle Minderheiten und deren Lobbyisten grabbschen nach der Macht und wollen die Schöpfungsordnung brechen. Doch dabei haben sie die Rechnung ohne Gott gemacht. „Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. (Gal 6,7)